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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2016 13:48 
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Super-Klicky

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Hallo liebe Leute,

heute nach über 6 Jahren, möchte ich euch, wie schon in der zugehörigen Umfrage erwähnt, etwas über die Geschichte der Playmo-Convention aus der Sicht des Veranstalters erzählen.
Ich hoffe als Auflockerung einige Bilder dazwischen zu posten und das ein oder andere Schriftstück dafür aus dem großen Bilderfundus zu posten oder daraus zu zitieren.

Ich wünsche allen Lesern Spaß beim Lesen und freue mich auch gerne hier über Kommentare oder ähnliches. Bitte beachtet nur, dass ich die Geschichten aus verschiedenen Dokumenten und Bildern montieren muss und postet eure Kommentar erst, wenn ich das Schriftstück dann auch freigebe, also schreibe, jetzt könnt ihr losposten.

Vielen Dank für Euer Interesse!

Zilli

P.S.: Rechtschreibfehler und Formulierungswirrwarr sind zu entschuldigen. Die Daten sind entweder zu späten Conventionnächten oder frühen Conventionmorgen entstanden.

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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2016 14:04 
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Super-Klicky

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Aus meinen Erinnerungen – Part 1 - Wie es zur Convention kam.

Wenn man zu Eltern wird, steht man eines Tages vor der Frage: Lego oder Playmobil für den kleinen Sprössling? Meistens ist es so, dass hier die spielerische Vergangenheit der Eltern eine Rolle spielt. Bei meiner Frau war es Playmobil, welches sie gerne immer gehabt hätte und bei mir war es eher Lego. Meine Frau setzte sich am Ende durch und wir kauften ein Playmobil-Einfamilienhaus. Unsere Tochter spielte damit sehr viel und alle Figuren hatten ihre Namen und Persönlichkeit. Was mir nur jeden Abend auffiel, meine Frau war immer lange bei unserer Tochter und ich wunderte mich was sie da so machte. Als ich eines Abends dann auch mal schauen ging, sah ich es: Sie räumte das Einfamilienhaus jeden Abend wieder ein und brachte alles an seinen Platz. Je länger sie es machte, desto mehr bekam sie eine Bindung zu dem Spielezeug. Ich war hier noch nicht involviert und schüttelte anfänglich meinen Kopf wenn ich die Mädels mit ihrem Einfamilienhaus sah. Paaah, ein Puppenhaus…wie langweilig.

Ich stieß eigentlich erst 2004 dazu und entdeckte meine Liebe zu Playmobil. Im Grunde genommen war daran einerseits der Staubsauger meiner Frau schuld, ständig verschluckte der kleinere Teile vom Einfamilienhaus und ohne diese Teile wollte weder meine Tochter noch meine Frau sein. Andererseits besuchten wir eines Tages einen guten Freund und seine Jungs hatten einen Zirkus Romani. Der gefiel Karin so gut, ich glaube den wünschte sie sich auch als Kind schon, dass ich einen bei Ebay ersteigerte. Blöderweise fehlten auch dort Teile oder waren defekt, also musste ich mich im Großen weiten Netz umschauen, wo es die fehlenden Teile geben könnte. Dass man das beim Hersteller nachbestellen könnte, darauf kamen wir erst viel später. Also fand ich das Playmo-Portal und fragte dort nach einem Bauplan für den Zirkus Romani. Uns wurde auch geholfen und eine Leidenschaft nahm ihren Anfang.

Fairerweise muss ich zugeben, dass ich kein wirklicher Fan von Playmobil aus der Kindheit bin, ich hatte als Kind eher Play-Big und Big Jim. Das Spielzeug aus Zirndorf fand ich doof und viel zu detailarm. Außerdem hatten die von Play-Big sogar Bundeswehrfiguren und geniale sehr detailgetreue Fahrzeuge. 1975 war das, ich war mit 10 Jahren echt ein großer Fan von den Jungs in den Tarnfarben. Gekauft haben mir meine Eltern dann aber die Nordstaatler und die Südstaatler. Auch die Yps-Hefte halfen bei der Truppenverstärkung. Als es die Figuren dann irgendwann nicht mehr gab, war es auch vorbei mit der Leidenschaft für diese Jungs. Ich fing an mich für Science-Fiction zu interessieren und wurde mit Commander Perkins infiziert. Bald ging es über andere Wege immer weiter und tiefer hinein ins Fandom. Meine ersten Erfahrungen beim Gründen von Clubs, Vereinen und Foren, wenn damals noch in Papierform. Dann es muss 1985 gewesen sein, wurde es ruhig um mich. Ich verabschiedete mich und war lange Jahre nicht mehr aktiv. Dennoch vergaß ich nie woher ich kam und welche Leidenschaft ich für dieses Thema über Jahre entwickelt hatte.

Zurück jedoch zum Thema Playmobil, das Playmo-Portal interessierte mich, ich wurde ein Fan der Mitglieder des Forums, nicht nur wegen der Möglichkeit an Baupläne zu kommen, sondern auch weil die Gemeinschaft und Kontakte sehr interessant waren. Meine Frau hatte da nicht so viel Interesse daran, der reichten die Infos zu Playmobil für ihre Sammelleidenschaft. Mich jedoch hat dies zu keiner Zeit interessiert, mir ging es hauptsächlich um die Gemeinschaft und der Facettenreichtum der Mitglieder. Auch die Geschichten hinter den Avataren, die Schicksale, die Leidenschaften beim Sammeln oder Customizen faszinierten mich. Deshalb war es auch immer die Wahrheit, wenn ich sagte, dass meine Frau sammelt und ich eher das heile Playmobil kaputt oder das kaputte Playmobil heile mache. Die Verbindung zu meiner alten Leidenschaft zum Science-Fiction-Fandom schlummerte und kam auch eine Weile nicht mehr zum Vorschein, aber sie schlummerte nur, wie sich später zeigen sollte. Ich merkte jedenfalls schnell, dass es im Playmo-Portal in eine ähnliche Richtung wie damals in meinem Fandom gehen würde.

Wie dem auch sei, nach meiner Registrierung im Playmo-Portal und einigen Postings meldete sich ein Wolfsburger MIB-Sammler bei mir und ich besuchte ihn zuhause und lernte die Sammelrichtung MIB kennen. Für mich damals unglaublich, wie jemand ein Spielzeug in der Originalverpackung sammeln konnte. Schlimmer noch, dafür hunderte von Euros auszugeben und durch die ganze Republik zu fahren und hinter den alten Packungen herzujagen, das erschien mir damals unglaublich. Wir besaßen damals also ein Einfamilienhaus nebst Zubehör und einen Zirkus Romani, mehr nicht. Und der Wolfsburger Sammler hatte Berge von MIB-Sets in seinem Arbeitszimmer stehen, dass ein oder andere davon kaufte ich, nachdem ich meine Frau mal mitgenommen hatte. Der Sammler erzählte mir dann, ich sah es auch im ehemaligen Playmo-Portal, dass er vor kurzem im Sommer 2004 ein Sommertreffen der Sammler bei sich zuhause abgehalten hatte. Das fand ich spannend und wir trafen uns noch einige Male. Ich war sichtlich beeindruckt von seiner Sammlung, konnte mich aber nicht für das Thema erwärmen. Dennoch lernte ich einige weitere Leute kennen, die auch „nur“ Packungen sammelten.

Im Laufe der Zeit merkte ich, dass mir die Gemeinschaft immer mehr ans Herz wuchs und der verrückte Haufen mein Interesse fand. Durch meine Erfahrungen aus dem Science-Fiction Fandom, kannte ich die Möglichkeiten die sich einem boten, wenn man eine starke Gemeinschaft hat. Langsam reifte in mir der Gedanke hier etwas aufziehen zu können. Natürlich damals noch überhaupt kein Gedanke an die Convention. Wir stimmten uns über Postings damals ab und suchten ein Medium uns ONLINE zu unterhalten und abstimmen zu können. Das Posten war schwierig, weil nicht zeitnah geantwortet werden konnte. Also stießen wir auf Chatrooms, damals noch verpönt als Anbaggerschuppen. Es dauerte nicht mehr lange und die Teilnehmeranzahl nahm stark zu. Es entstand bei vielen das Interesse an einem persönlichen Kennenlernen, Auge in Auge quasi. Dieser Wunsch wurde immer größer und größer. Es gab ja damals auch schon einige Börsen und Treffen, das war nichts Neues. Aber es gab damals eben keine von Sammlern organisierten Ausstellungen und Börsen oder besser alles in einem. Es kam noch dazu, dass ich recht früh damit anfing Playmobil zu Customizen und die Leute das toll fanden. Aber es gab natürlich auch sehr viele Kritiker die diese Farbpanscher, Verbieger, Zersäger und wie sie sonst noch genannt worden, sehr stark ablehnten. Dennoch setzte sich dieser Zweig als eigenständiger Sammelbereich durch.

Mit dem Besuch der Börse in Herne war der Bann dann gebrochen, wir trafen die Sammler aus dem Portal, ich machte Ausweise für alle, damit wir uns alle erkennen konnten. Und endlich bekamen die Avatare ein menschliches Gesicht und eine Stimme. Es gab lange Gespräche, ins besonders in Erinnerung sind mir die Gespräche mit den damaligen Betreibern des Playmo-Portals geblieben. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und ich hätte da gerne viel mehr geholfen, aber das wurde einfach abgelehnt. Das fand ich damals schon schade, dass diese Gemeinschaft und deren gemeinsame Plattform etwas behäbig unterwegs war. Meine ersten Ideen wurden teilweise umgesetzt oder gnadenlos verrissen.

In den ersten Themenabenden kam zunehmend der Gedanke und der Wunsch auf, etwas Größeres zu planen als die Börsen die man kannte. Ich als Customizer wollte den Part der Ausstellung natürlich gerne mitberücksichtigen und Ericjoo natürlich den Bereich Verkauf. Wir hielten also einige Chatabende ab und trafen uns auch mal in Wolfsburg und diskutieren was wir genau machen könnten. In den Chatabenden gab es lange keinen vernünftigen Namen, wir nannten das kommende Event dann BE wie „Big Event“. Ich brachte mal den Begriff Nordlichter Treffen oder Tage ein. So ganz erinnere ich mich nicht mehr daran. Jedenfalls fanden alle Begriffe dafür nicht so recht Anklang. Nach vielen Abenden der Diskussion und einiger hitziger Debatten hatte ich beim Entwerfen des Plakats für das Event die entscheidende Idee, natürlich abgleitet aus meiner SF-Vergangenheit. Da war ich in den 80er ein paar Mal auf der Colonia-Con(vention), eine Börse, Ausstellung und Spaßveranstaltung in Köln direkt am Rheinufer. Das wars…Playmo-Convention…der Name fand gut Anklang und damit war es dann auch endlich passiert: Das Playmobil Event des neuen Jahrtausends hatte einen Namen und es konnte nun geplant werden.

Als Anlage mal ein Entwurf eines Sammlers für das Event und der Astronaut der später eine große Rolle auf dem Poster spielte.


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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2016 17:35 
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Super-Klicky

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Aus der Kategorie Projekte die es leider nicht geschafft haben, aus der 1. Convention-Zwischenzeit (um 04/2005)

Der Playmo-Portal Award - Die Neuerscheinung des Monats

Hier mal Bilder einer der Aktionen die leider nicht die allgemeine Zustimmung finden konnte. Ich finde sogar heute noch, dass die Idee super ist und auch hätte umgesetzt werden solllen. Aber wie immer im Leben hat man manchmal eine Idee, die leider keinen Anklang findet.

Hintergrund:

Es sollte für jedes(n) Quartal (Monat) der Neuerscheinungen die Empfehlung des Playmo-Portals und der Sammler "verliehen" werden.


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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2016 18:02 
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Super-Klicky

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Und da sind sie nun, meine Erinnerungen zur 1. Playmo-Convention 2005:


Aus meinen Erinnerungen – Part 2 - Die Playmo-Convention 2005


Irgendwann stellten wir uns die Frage, wir waren gerade in Herne auf der Börse gewesen, ob man so etwas auch in Wolfsburg veranstalten könnte? Eine Börse mit einer Ausstellung verbunden, Hannibal wollte immer mal den Platz haben, seine persönliche Interpretation einer Burg, auszustellen.

Wo konnte man so etwas in Wolfsburg überhaupt veranstalten, was hatte die richtige Größe, war bezahlbar und hatte Stil?

Es gibt schon einige Turnhallen, größere Lokale und auch Aulas. Aber das wäre einfach viel zu klein und nicht so, wie wir uns das gedacht haben. Also fragten wir mal beim CongressPark nach, hatten dabei aber kein gutes Gefühl, weil dieser riesige Bunker einfach bestimmt viel zu teuer wäre. Ich erinnere mich noch gut, wie wir beide dahingefahren sind und uns mit dem Planer Herrn Auerhahn getroffen haben. Der machte auf mich einen richtig lockeren Eindruck. Dann saßen wir da nun bei ihm am Tisch und versuchten ihm zu erklären, was wir vorhatten. Erstmal mussten wir ihm erklären, was Playmobil-Sammeln bedeutet, was da dahintersteckt und warum man so eine Veranstaltung unbedingt nach Wolfsburg holen sollte. Es kostete schon ein wenig Überredungskunst und blumige Schilderung was für ein Potential dahinterstecken würde. Den Namen Playmo-Convention habe ich übrigens nach einigen Namensexperimenten „erfunden“. Es gab auch Ideen, wie es z.B. Nordlichter-Treffen oder Big-Event zu nennen. Ich weiß heute gar nicht mehr, welche Namen ich noch hatte. Aber war sowieso egal, denn die Playmo-Convention hatte was.

Mühsam hatte ich die Genehmigung und Duldung dieses Namens bei Geobra durchgezogen, kurz danach wurde der Begriff Playmo geschützt und auch peinlichst auf die „Nichtnutzung“ dieses Begriffs geachtet.

Wir schauten uns an dem Tag auch den ganzen CongressPark an und ließen uns dann erklären, was wir denn für Räumlichkeiten benötigen würden. Die Blackbox schien uns gut geeignet, war früher mal die Turnhalle einer nahe liegenden Schule, was man am Fußboden und Aufbau merkt. Den Spiegelsaal, das untere Foyer und den großen Saal brauchten wir nicht, wir beschlossen auch nur die Hälfte vom oberen Foyer zu nehmen, denn da fanden zur gleichen Zeit Prüfungen statt. Wir überlegten, auch aus Kostengründen, das obere Foyer zu teilen. Auch hatte ich die Idee, eine Forenecke, abgetrennt vom Rest der Ausstellung, aufzubauen. Ich schlug sogar vor, hier eine kostenlose Bewirtung und einen Internetzugang bereit zu stellen. Dafür musste ich dann nur noch einen Sponsor finden.

Auch das Mobiliar nahmen wir genau unter die Lupe und mit der Firma Roth, die die Bewirtung im CongressPark macht, sprachen wir. Mit einem deutlich besseren Gefühl gingen wir wieder und erwarteten das Angebot, das auch nach einigen Tagen kam. War eine ganz schöne Stange Geld für einen Tag. Schon recht happig und mit Risiko verbunden. Aber es war der CongressPark, nicht irgendeine andere Lokalität. Wir sagten also nach einigen Überlegungen zu. Das Risiko war ja zweigeteilt. Von daher konnten wir uns nun an die Planung machen.

Ein MIB-Sammler und ein aufstrebender Customizer mit Hang zum Aufreißen von Packungen machten sich nun daran, die Sache unter einen Hut zu bekommen. Das war ganz schön schwierig, die Vorbereitungen zu treffen, ohne zu wissen, was da auf uns zu kam. Beispielsweise Absperrrungen für Dioramen, hatten wir noch nie gesehen und nun sollten wir uns welche besorgen, ich sprach mit Firmen, die wollten 15 Euro pro Tag für eine Absperrung von 3 Metern. Wir fragten bei VW nach, die wollten auch eine Menge Geld als Leihgebühr haben, so ließen wir uns also selber was einfallen. Stühle mit Absperrband mussten ausreichen. Hannibals Diorama war das bislang größte Diorama, das bis dahin mit Playmobil gezeigt wurde. Der hatte bereits zuhause alles in Modulweise zusammengebaut. Ein Hammer als wir davon erste Bilder sahen. Es kamen erste Zweifel auf, ob wir das bewältigen konnten.

Die Zweifel blieben, auch wegen des Termins, es war Juni 2005, genauer der 18.06.2005! Hoffentlich würde das klappen. Ich machte mich an das Plakat für dieses Event und wir bekamen eine Menge Vorschläge. Am Ende machte es ein Astronaut (wie sollte es nicht anders sein), der um die Erde schwebte und dessen Motto: „7,5cm erobern die Welt“ war. Wir sprachen mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung und diese unterstützte uns mit einigen großen Berichten in der Zeitung. Auch das Portal half uns bei der ganzen Geschichte. Die Zusagen der Verkäufer und Aussteller trafen ein und ich stellte auch den Kontakt zu Playmobil her. Im Dezember 2004 gab es ja dieses Seebeben in Südostasien und viele Menschen kamen um, die Playmobil-Sammler halfen, in dem sie ein Haus der Hoffnung aus System X – Teilen bauten und die Teile zu einem festen Preis bei Ebay versteigerten. Am Ende wurde das Geld dann Deutschland hilft übergeben und unterstützte die Notleidenden. Das Haus stand dann auch auf der Convention 2005. Die Teile hatte übrigens die Firma Playmobil gesponsert.

Am Tag des Aufbaus zeichnete sich schon ab, was uns erwarten würde. Monatelang war ein blödes und kaltes Wetter. Außer an diesem Wochenende, es war brüllend heiß und wir schwitzten uns am Aufbautag die Seele aus dem Leib. Hannibal wurde gerade so eben am Aufbautag fertig und am nächsten Tag war es soweit. Die Sammler kamen und sonst nur wenige normale Leute. Irgendwie waren vielleicht 300 Leute dort, aber alle waren am Ende begeistert und fanden es toll. Die Forenecke war ein voller Erfolg, für mich aber ein absolutes Desaster, das Essen war klasse, aber die Leute tranken einen Schluck aus der Flasche und holten sich gleich was Neues. Auch beim Essen sah es nicht besser aus. Viel Geld für nichts aus dem Fenster geworfen. Schade…. Auch den Hotspot der Telekom mietete ich für einen Tag an, damals 2005 noch eine richtig teure Angelegenheit. Auch alles Weitere lief recht gut ab. Irgendwie jedoch waren wir unter uns und der Verlust war schon recht hoch. Im Grunde genommen kein Grund das noch einmal machen zu wollen. Somit war meine erste Playmo-Convention alles andere als ein Erfolg. Trotzdem wurden wir sehr gelobt für das, was wir da aufgebaut und organisiert hatten. Es gab viele Kleinigkeiten, die nicht funktioniert hatten und vieles was klasse geklappt hatte.

Was nicht so gut geklappt hatte:
- Das Hotel welches wir für die Aussteller/Verkäufer ausgesucht hatten, war eine mittlere Katastrophe, darum hatte ich mich damals nicht gekümmert, dass hatte ericjoo übernommen.
- Leider durften wir damals die gemachten Filme nicht zeigen, wir hätten dafür eine riesige Summe an die GEMA zahlen müssen. Auch eine musikalische Untermalung war aus diesem Grunde nicht erlaubt.
- Forenecke war zwar eine gute Idee, aber wir mussten jemanden abstellen der da aufpassen musste.
- wir hatten keine Überlegungen für ein Abendprogramm am Freitag oder Samstag gemacht, wir hatten ja so schon genug um die Ohren. Ich glaube die meisten Leute sind am Freitag in eine Eisdiele gegangen.
- Werbung war so gut wie keine vorhanden, wir hatten schlicht kein Budget dafür und auch keine Idee wo wir hätten werben sollen.

Was für die anderen Conventions übernommen wurde:
- Erkennst Du Dein Playmobil? Dieses Spiel existierte bis zur letzten Convention, der Karton des Spiels wurde erst 2012 entsorgt.
- Charity-Aktionen wurden ebenfalls in die nächsten Conventions übertragen und fortgeführt.

Alles Weitere zur Playmo-Convention 2005 und warum es auch eine Playmo-Convention 2006 gab, wird im 3. Part erklärt.


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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2016 18:32 
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Die Playmo-Convention Webseite

Von Anfang an hatte ich vor, einen Webauftritt für die Playmo-Convention zu "programmieren". Leider hatte ich einfach nicht die Zeit, mich ausgiebig genug damit zu beschäftigen und schon mal gar nicht das KNOWHOW um es vernünftig umzusetzen. Es kam ja auch noch dazu, dass ich den Inhalt nicht allein zu entscheiden hätte und vorallem hatte ich ja gar keinen Webspace wo die Seite hätte laufen können. Trotzdem beschaffte ich mir 2005 Webspace, ich stelle halt fest das es gut ist, für den Chat einige Megabyte zur Verfügung zu haben. Die gezeigten Seiten waren also Testobjekte, kamen aber nie zum Einsatz. Der Webspace wurde dann im selben Jahr für zwei andere, nicht ganz unbekannte Projekte genutzt. Das Customize it!!! und das PlaymoINN entstanden, anfangs nur ein Abfallprodukt oben geschilderter Problematik.

Hintergrund:

Forenbetreiber des Playmo-Portal und Chatbetreiber des Playmochat damals waren sehr wankelmütig und es war schwierig eine vernünftige Basis zu schaffen auf die wir aufbauen konnten. Also wurde geprobt es selber auf die Beine zu stellen. Es war also nie geplant eine Konkurenz zu den bestehenden Plattformen zu schaffen, es ging darum, einen Ersatz zu haben, falls der Fall der Fälle eintreten sollte. Damals gab es noch viele andere Leute die an Projekten zur Ablösung des Playmo-Portals arbeiteten.


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BeitragVerfasst: Fr Sep 09, 2016 0:03 
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Super-Klicky

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Und nun geht es weiter mit der nächsten Convention:

Aus meinen Erinnerungen – Die Playmo-Convention 2006


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Ich kann heute nicht mehr genau sagen was mich dazu brachte die Planungen für die Convention 2006 zu beginnen. Ich zermatere mir den Kopf, wann der Zeitpunkt war, zu sagen das es nun soweit wäre. Ich komme nicht darauf. Ich lese nun schon eine Weile in den alten Unterlagen, stöbere im Playmo-Portal und im CI. Aus meinen Erinnerungen kann ich mich nur daran erinnern, dass mich die Forenmitglieder quasi dazu überredet hatten. Wie dem auch sei, ich schreibe jetzt mal, an was ich mich noch erinnere…

Ich sitze im Hotel Simonshof, es ist der 19.06.2005. Meine Frau ist auch dabei. Wir waren auch schon zum Frühstück hier, irgendwie ist das Frühstück jedoch das Letzte, sich wellende Wurst und aufgebackene Billigbrötchen aus der Tiefkühlung. Dafür dann auch noch so viel Geld bezahlen. „Gotteswillen, wer hat denn das Hotel ausgesucht?“ denke ich mir noch. Dann ist es Zeit für das Quiz im Clubraum, dieses hatten Ericjoo und Vampeta ausgeheckt, ich hatte dafür nur Preise organisiert. Ich sitze da also und schaue mir das Treiben an. So viele Leute, die heiß darauf sind, das Quiz zu gewinnen. Ich weiß nicht mehr ob ich mitgemacht habe oder nicht, auf jeden Fall muss hier oder vielleicht ein paar Stunden später der erste Entscheid für das Weitermachen gefallen sein. So ganz lässt sich das allerdings nicht mehr nachvollziehen.

Ich lese in den nächsten Tagen die Berichte in der Presse und die Reaktionen im Playmo-Portal und bin überwältigt. Ich danke den Leuten für die tollen Kommentare und den Ausstellern für die tollen Dioramen. Irgendwie passiert dabei irgend etwas, was zum Bruch zwischen Ericjoo und mir führt. Ich weiß nicht was es gewesen sein kann, vielleicht habe ich ja alles zu sehr auf mich und meine Person bezogen und dies vielleicht auch so dargestellt. Absicht war es jedenfalls nicht, ich neige nicht dazu, mich mit so etwas profilieren zu müssen. Hoffe ich jedenfalls…

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Irgendwann verkündet mir Ericjoo, dass er mit dem Hobby Playmobilsammeln aufhören möchte und ob ich nicht etwas vom überzähligen Kram kaufen möchte. Ich besuche ihn und kaufe ihm alles Überzählige ab. Das Auto ist voll, meine Frau erklärt mich für verrückt und die Basis für die Sammlung in MIB ist angeschafft. Irgendwie kehrt so langsam Ruhe ein, die Leute, die auf der Convention waren hören jedoch nicht auf, die wollen einfach eine Wiederholung. Erstmals kommt das Wort vom „Convention-Feeling“ auf, ich bin auch davon angesteckt und spreche erstmals mit meiner Frau Karin darüber und ob wir es nicht nochmals machen sollten? „Aber die Verluste? Willst Du uns in den Ruin treiben?“ So oder so ähnlich könnte sie oder ich gedacht haben. Vielleicht war sie es auch, die den Vorschlag machte, es noch einmal zu wagen.

Irgendwie muss zur selben Zeit ein Gedanke in mir geboren worden sein, den ich von da an nicht mehr ablegen konnte, ich wollte Dinge aus Playmobil customizen, die es nicht gab oder jemals geben würde. Aus diesem Grunde entwarf ich verschiedene Szenarien und bastelte auch einiges. Letztlich entschied ich mich dann für ein Militärthema. „Auweia“, dachte ich mir da nur, „ausgerechnet ein Militärthema, das wird den Leuten von Geobra nicht gefallen.“ Ich überlege eine Weile was ich machen kann, um das Thema zu entschärfen und nicht den gänzlichen Unwillen von Geobra auf mich zu ziehen. Ich entscheide mich, auf die üblichen Militärfarben NATOOLIV und Khaki zu verzichten. Ferner entsteht eine fiktive Armee, die keiner Nation zugeordnet ist. Von da ab, habe ich nun zwei Ziele, ein geniales Militärdiorama zu präsentieren und eine noch größere und noch schönere Convention zu veranstalten.

Meine Frau Karin steigt bei der Planung mit ein und wir besuchen Herrn Auerhahn vom CongressPark. Im Gespräch erklärt er uns, dass Erstveranstaltungen fast immer floppen und beim zweiten Mal dann ein Erfolg sind. Das wäre normal. Außerdem besucht uns der Geschäftsführer des CongressParks und berichtet uns davon, wie toll die Leute die Veranstaltung gefunden haben. Nun ja, also es sieht so aus, als ob die Zeichen auf „…mach es noch einmal The_sumo…“ stehen. Der Termin wird aus dem „heißen“ Juni in den April verlegt. 01.04. – 02.04.2006 ist nun der Termin für unsere Feuerprobe. Wir planen und stellen fest, dass wir mehr Platz brauchen. Schnell wird das gesamte obere Foyer und die Blackbox angemietet. Da wir auch Hannibal wieder dabei haben wollen, der aber ganz klar sagt, dass er es niemals mehr für nur einen Tag aufbauen würde, beschließen wir die Conventin nun auf ein gesamtes Wochenende zu legen. Als wir dem zustimmen, müssen wir uns was einfallen lassen, ihn nach Wolfsburg zu holen. Ich miete einen Abholdienst an, der sein Diorama von zuhause abholt und auch anschließend wieder zurückbringt. Das wird keine billige Veranstaltung, das Angebot für den CongressPark trudelt ein. Heftige und angst einflössende Summen sind das. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. Die Aktion beginnt anzulaufen und die Bewerber für die Dioramen sind vielzählig und angesichts der Themen deutet sich ein grandioses Spektakel an. Sogar Karin lässt sich hinreißen und plant ein Diorama. Es ist die Zeit der Gemeinschaftsdioramen, bei mir steigen Promondeo und Mark_01 mit ein und bei Karin sind Rapunzel und Loki mit von der Partie. Es gibt dann noch weitere Highlights, die uns insgesamt den nötigen Push geben. Die Verkäufer melden sich zahlreich an, nachdem ich in Herne mit Uwe aus Grasberg gesprochen habe, kommen diese dann auch nach WOB. Es sind wahnsinnig viele Verkaufsmeter, bis dahin wohl die größte Ansammlung von Playmobilsammlern und Händlern, die es bislang in Deutschland gegeben hat.

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Die Feinplanungen übernimmt Karin dieses Mal, uns wird das erste Mal klar, dass die Anzahl der Tische im CongressPark nicht ausreichen könnte. Das Wort von mangelnder Tischanzahl begleitet uns das erste Mal und wird bis zum Ende DAS Schreckgespenst der Convention bleiben. Mein Diorama wächst und alles klappt gut, die Leute teilen sich in: „…wie kann man nur…“ bis „…wie geil ist das denn…“. Auch die Zusammenarbeit mit Oli und Markus klappt toll, obwohl wir uns noch nie gesehen haben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Diorama mein Leben verändern wird. Zwischenzeitlich überkommen uns Zweifel, ob es gut war eine Veranstaltung zu planen und auch noch Dioramen dort präsentieren zu wollen. Wobei, das Aquarium von Karin ist schon eine Augenweide und wird nachher vielen gefallen, wie sich zeigt.

Geobra konnte ich zwischenzeitlich überreden, meine Armydarstellung zu tolerieren. Dafür drücken sie mir einen Mitarbeiter vom Stern aufs Auge, der uns die gesamte Veranstaltung lang begleiten soll. Dieser kündigt sich auch tatsächlich an, uns geht der "Wortzensur" auf Grundeis, in der Tageszeitung waren wir ja nun schon öfter, aber im Stern noch nie. Wir überlegen uns weitere Attraktionen einzubauen. Meine Erfindung: „Erfühlst Du Dein Playmobil“ wird fortgesetzt und wird legendär und sogar im Ausland nachgebaut und nachgespielt. Wie es der Zufall so will, soll der neueste Playmobil Collector im April erscheinen. Wir schaffen es und können Axel Hennel, den Autor des Collectors für die Convention gewinnen. Er wird Autogramme geben. Wir organisieren einen Wolfsburger Buchhändler, der auch den Collector bestellt und auf der Convention veräußern möchte.

Da beim letzten Mal die Hotelwahl nicht so glücklich war, mache ich mich mit meiner Frau auf die Suche nach einer Alternative. Und kaum zu glauben, wir werden in unmittelbarer Nähe des CongressParks fündig. Das Holiday INN macht uns einen akzeptablen Zimmerpreis, man darf ja nicht vergessen, dass Wolfsburg mittlerweile zu einem touristischen Zentrum im Norden avancierte und die Preise daher normalerweise gesalzen sind. Mir gelingt es, ein Kontingent von 50 – 100 Zimmern zu organisieren. Damit haben wir eine wirkliche Alternative, ach was rede ich, eine supergeniale Lokation, die den Simonshof vergessen lässt.
Erstmals habe ich auch die Idee, eine Conventionparty zu veranstalten und da ich mich an das ein oder andere Essen im Holiday INN erinnere, frage ich dort nach, ob es nicht die Möglichkeit geben würde. dort eine Party für ca. 120 Personen zu veranstalten. Die Hotelmanagerin zeigt sich interessiert und wir beginnen, den Umfang zu definieren und das Essen zu planen. Die Vorschläge die gemacht werden, sind sehr gut und finden Anklang bei den Forenteilnehmern. Also auch das wäre geklärt. Somit ist alles vorbereitet. Erstmals kaufe ich mir Absperrungen und investiere in das nötige Equipment, welches einfach zum Leihen zu teuer ist. Wie es sich nachher zeigt, werde ich hier noch ein paar Mal nachlegen müssen.

Der 31.03.2006 rückt näher, alle Zeichen stehen auf Grün. Wenn alles so klappt, wie es im Moment aussieht, könnte die Convention ein großer Wurf werden. Die Presse spielt auch mit und steigt voll ein und bringt einen Bericht nach dem anderen. Ich verteile Plakate und Flyer in der Stadt Wolfsburg. Wir drucken Handzettel und verteilen die am Tag vor und während der Veranstaltung. Erstmals übernimmt die gesamte Familie den Aufbau und die Betreuung während der Veranstaltung. Klasse Sache…

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Am Mittwoch oder Donnerstag kommt dann der Schock, der Buchhändler aus WOB hat uns im Stich gelassen und keinen einzigen Collector besorgt. Damit hätten wir Axel Hennel in Wolfsburg und kein einzigen Collector. In aller Eile telefonieren wir mit dem Verlag, es reicht nicht mehr aus, diese zu versenden, die müsste jemand abholen. Allerdings ist der Verlag in Frankfurt…dann die erlösende Idee, Eule wohnt da doch in der Nähe und die wollte auf jeden Fall kommen, weil sie Aussteller ist. Ich rufe die an und sie sagt ja und die Convention ist gerettet. Eule fährt da vor ihrer Abfahrt vorbei und holt diese ab. Am Freitag trudelt Eule mit den Collectoren ein. Am Aufbautag passiert nichts außergewöhnliches, Hannibals Kisten werden am Freitagmorgen abgeholt, alles klappt.

Der Aufbau meines Army-Dioramas klappt hervorragend, auch die Zusammenarbeit mit Oli und Markus klappt. Wir bauen unser Diorama mit weißen Handschuhen auf und werden von dem ein oder anderen bestaunt. Hintergrund ist die braune Farbe der Fahrzeuge, die reagierte empfindlich auf Fingerabdrücke. Mein Schlaufensystem für die Armee funktioniert hervorragend, zur damaligen Zeit gab es keine Standplatten mehr, keiner der Soldaten kippt um. Auch Karins Diorama wird rechtzeitig fertig. Hannibal schafft es eben so und auch alle anderen sind voll in der Zeit. Ich bin ja der erste, der in den CongressPark kommt und ich bin der letzte, der geht. Also mache ich um 0:00 Uhr mit Gregor (Angestellter vom CongressPark) einen letzten Rundgang durch den CongressPark. Wir sind alleine, ich gehe die Gänge hoch und runter. Ja, ja…das ist der Grund warum es sich gelohnt hat, über ein ¾ Jahr vorgearbeitet zu haben. Wir fahren nach Hause und ich falle wie ein Toter ins Bett. Der nächste Morgen beginnt um 06:00 Uhr, also nur wenige Stunden nach der Schließung des CongressParks. Ich versuche etwas zu frühstücken, glaube ich habe sogar Brötchen geholt. Um 07:30 bin ich im CongressPark. Natürlich sind schon wieder welche da und wollen in den CongressPark eingelassen werden, Leute die eben erst am Samstag anreisen konnten. Schnell bestücken die ihre Verkaufstische und die Dioramentische. Alles hat geklappt.

Um 10:00 Uhr machen wir die Türen auf und die Leute strömen rein. Erstaunlich viele und wesentlich mehr als 2005. Könnte es ein Erfolg werden? Am Ende werden wir sehen, dass es ein Erfolg war und dass wir unsere Kosten decken konnten und dieses Mal keine Miesen machen. Einen Gewinn haben wir auch nicht, wir haben einfach eine Punktlandung gemacht. Der Stern-Reporter kommt und begleitet mich den ganzen Samstag und den Sonntagvormittag. Er hat auch einen Fotografen dabei und holt sogar noch seine private Kamera als er sieht, was es hier zu sehen gibt. Er macht auch einige Interviews und wir haben ein gutes Gefühl bei dem Bericht. Naja, im Nachgang sind wir dann doch etwas schlecht weggekommen bei seinem Bericht, aber es war immer noch akzeptabel. Bis 17:00 Uhr bleibt der Zuschauerbesuch gut.

Als wir schließen, sind wir zufrieden und machen uns auf nach Hause. Schließlich geht es ja um 19:00 Uhr weiter im Holiday INN. Schnell etwas Wasser ins Gesicht geschmissen und dann schnell ins Holiday INN. Dort postiere ich mich am Eingang zum Partyraum und kassiere die Gelder ab. Im Vorfeld habe ich mit der Managerin gesprochen, dass ich die ersten 1000 Euro bei den Getränken übernehme und sie mich auf dem Laufenden halten soll, wenn die erreicht sind. Ich habe den Gästen nichts davon erzählt. Die Party beginnt und das Essen ist super, manche Leute sehe ich mehr als ein paar Mal am Buffet. Als der Manager nach gut einer oder zwei Stunden zu mir kommt und sagt, dass die 1000 Euro erreicht sind, stehe ich auf und verkünde, dass ich die Getränke bis zu diesem Zeitpunkt übernommen habe, außerdem bedanke ich mich bei allen für ihr Vertrauen und ihren Einsatz. Zeitgleich bekomme ich ein Fotobuch von Bandito überreicht, mit den Bildern der Woche. Ein tolles Geschenk, darüber habe ich mich sehr gefreut. Wir gehen dann auch bald und fahren nach Hause. Die Nacht wird wieder kurz.

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Am nächsten Morgen, es ist Sonntag, stehe ich wieder gegen 06:00 Uhr auf und bin auch um 08:00 Uhr am CongressPark. Dummerweise sind zwar bereits jede Menge Aussteller und Verkäufer da, aber niemand vom CongressPark. Als ich beim Geschäftsführer nachfrage, erfahre ich den Grund, die kommen grundsätzlich erst um 09:00 Uhr. Ein Fehler, zum Glück regnet es nicht und ist auch nicht übermäßig kalt. Dann gegen 09:00 Uhr kommt Gregor und wir können in den CongressPark. Um 11:00 Uhr öffnen wir und die Besucher kommen. Nicht so viele wie am Samstag, aber ausreichend und auch dieser Tag geht erfolgreich zu Ende.

Der Abbau geht schnell über die Bühne, beschäftigt uns aber doch den restlichen Abend. Ich muss noch den Lieferwagen, der Hannibals Kartons abgeholt hat, zurückbringen, sonst müsste ich auch diesen noch für den Montag bezahlen. Ich bin dann um 01:00 Uhr wieder zurück und fertig. Ich glaube ich habe dann noch ein oder zwei Biere gezwitschert und fiel dann ins Bett.

An den Morgen danach erinnere ich mich noch zu gut. Die Zeitungen überschlagen sich förmlich und ich bin zufrieden mit dem was wir geleistet haben. Die Kartons stehen zwar noch im Keller, aber wie ich meine Frau kenne, werden die bald leer sein und alles wieder verstaut sein. Nur wenige Wochen später verkaufe ich im Übrigen fast mein gesamtes Diorama an mehrere Liebhaber. Karins Aquarium steht noch bis 2010 in unserem Wohnzimmer und die Erinnerungen an diese Convention sind die schönsten. Hier kam es dann wohl auf, das legendäre Convention-Feeling. Anders kann ich mir die Erinnerungen daran nicht erklären.

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BeitragVerfasst: Fr Sep 09, 2016 0:20 
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Super-Klicky

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Ein bißchen Nachlese noch zur Playmo-Convention 2006:

- wir haben nach der 2. Convention neben Steffis DVD (eine Bildsammlung aller Teilnehmer) auch Fotobücher der Convention angefertigt und zum Selbstkostenpreis weitergegeben

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- das Holiday INN schien die richtige Location für die ganzen Aussteller und Verkäufer gewesen zu sein, im Nachgang wurden uns die wildesten Storys über die Nächte dort berichtet.
=> Heute gibt es das Hotel unter diesem Namen nicht mehr, es heißt nun Leonardo Hotel Wolfsburg

- die Autogrammstunde mit Axel Hennel war damals echt ein riesiges Highlight. Er hatte damals die Autogramme nummeriert und wir haben eins unter den ersten 10 - 15 erhalten. Darauf waren wir megastolz

- von der 2. Convention an haben uns am Eingang die speziell angefertigten Eingangsstempel begleitet, teilweise kamen Leute sogar nach der Convention und wollten noch einen Abdruck auf ihrer Hand

- wer den Sternartikel von damals noch einmal nachlesen möchte, findet ihn hier: http://www.stern.de/wirtschaft/news/pla ... 23574.html

- gerade zu dieser Convention gäbe es noch so viele Geschichten zu erzählen, aber die würden wohl nur die interessieren, die damals auch dabei waren und das sind mittlerweile ja doch sehr wenige

Also soll das mal reichen...

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BeitragVerfasst: Fr Sep 09, 2016 9:10 
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MISB - Fanatiker
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Hallo Frank,

einige sind schon noch da die sich erinnern können und Live dabei waren :grinsen .

Für mich war (und ist, bis heute :great ) die Playmo-Convention 2006 die beste und schönste Kombination aus Verkaufbörse und Ausstellung rund um Playmobil.

Ich bin bis heute froh mich auf das Wagnis eingelassen zu haben in Wolfsburg das bis dahin größte Mittelalter-Diorama mit rund 33m² dicht gestellter Fläche aufzubauen. Ein unglaubliches logistisches Unternehmen mit über 40 großen Umzugskisten und einem (mit Kabelbindern gesichertem) Ritterburg-Unterteil von fast 2x3m Fläche.
Absoluter Wahnsinn und ohne deine Organisation eines "Lieferwagens" nicht machbar gewesen. 2005 konnte mein "kleineres" Diorama ja noch bei den 4 Nordlichtern mitfahren.
Der Aufbau war Stress pur und ohne die Hilfe von vielen anderen (ich nenne hier stellvertretend nur Jürgen, mit seinen über 2m Körpergröße der wichtigste Helfer wenn in der Mitte irgendetwas vergessen wurde :wirr ) wäre es in den rund 10 Stunden nicht möglich gewesen. Meine Mutter (für Sie war da die Playmobil-Welt noch in Ordnung :knuddel3 ) war auch Feuer und Flamme und ohne Sie hätte es das Diorama auch nie gegeben.

Mittendrin dann noch die Krönung für meinen Neffen. Jordi und Co (dabei gewesende werden sich erinnern) haben ihm ein originales Trikot seines Lieblingsspielers aus Barcelona mitgebracht.

Solche Erinnerungen sind das Schönste was es gibt und mehr Wert als alles andere.

Besten Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: Fr Sep 09, 2016 16:28 
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Super-Klicky

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Hier noch die Presseberichte von damals:

In den Berichten gab es so einiges an Fehlern oder falschen Informationen. Es zeigte sich einfach, dass die Reporter von damals mit dem Thema Playmobil, Customizing und Sammeln komplett überfordert schienen. Trotzdem war es nett wie man sich bemüht hat und uns versucht hat zu unterstützen wo es ging.

Allerdings besserte sich die Berichterstattung keinesweg, über die Jahre kamen immer wieder neue Reporter zum Einsatz und wir mussten immer wieder gebetsmühlenartig runterrattern warum wir Playmobil sammeln, wieso wir die Convention abhalten, warum wir nicht Lego genommen haben, warum wieso weshalb... Das war schon ermüdend, aber so ist dass wohl wenn man Veranstalter ist.


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BeitragVerfasst: Fr Sep 09, 2016 17:37 
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Piratenbezwinger und Wolfsburgveteran
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BeitragVerfasst: Sa Sep 10, 2016 22:29 
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Super-Klicky

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Aus meinen Erinnerungen – Die Playmo-Convention 2007

Playmo-Convention2007.jpg

Nach nicht langer Zeit, es ist der 12.April.2006, erliege ich dem Flehen der Teilnehmer der Playmo-Convention 2006. Massiv werde ich im Chat, Playmo-Portal und CI belagert, ich möchte doch unbedingt weitermachen. Ich ziere mich auch wirklich nicht lange, dazu sind die Erinnerungen zu frisch und die Resonanz einfach zu positiv. Leider ereignen sich im Vorfeld der Convention 2007 einige unschöne Dinge. Zunehmend finden sich Nachahmer ein, die versuchen mit eigenen „Veranstaltungen“ der Playmo-Convention nachzueifern, im Grunde genommen ist mir das egal, aber durch die Abhaltung einiger Veranstaltungen leidet allgemein der Ruf der Börsen und der Foren. Ich besuche selber zwei solcher Playmobil-Börsen, auf denen außer Werbetrucks, Eisenbahnen im HO und N-Spur, nur ein Stand mit zwei vollkommen vergilbten Trash-Playmobil-Sets vorhanden sind und das bei 6 Euro Eintritt und der ausdrücklichen Ausweisung als Playmobil-Börse. Da einige wohl auf der Erfolgswelle der renommierten Veranstaltungen mitschwimmen wollen, werden schnell Börsen organisiert und angepriesen. Leider spielen hier einige nicht mit offenen Karten und handeln sich meine offene Kritik ein, was mir als neidischen Angriff ausgelegt wird. Im Portal liefere ich mir einige Scharmützel mit den „Veranstaltern“, am Ende ist es wieder wie gehabt, eine Nullnummer, nichts wird daraus. Ich habe dann sogar Schuld daran, dass diese tollen Börsen niemals stattfinden und auch ansonsten kommt aus anderen Ecken Kritik auf. Für mich die erste Gelegenheit darüber nachzudenken, wofür ich das alles mache? Ich bin kurz davor nun doch schon 2006 die Brocken hinzuschmeißen. Letztlich halten mich diejenigen davon ab, die auch mit an dem Erfolg der Convention 2006 beteiligt waren.

Allerdings gibt es zwei Vorfälle, die mich und auch andere sehr demotivieren und den Glauben an die Gemeinschaft fast verschwinden lassen und die beinahe zum Ende jeglicher Planungen für die Convention 2007 führen. Da diese hier nicht für die Convention-Gedanken von Relevanz sind, werde ich diese an anderer Stelle erneut aufgreifen und auch genauer behandeln. Ich finde das bin ich mir selber schuldig und vielleicht auch dem ein oder anderen. (* Wurde an anderer Stelle ausgiebig diskutiert und wird wie angekündigt nicht thematisiert. Zilli im September 2016)

Schon im April, ich erwähnte ja, dass ich am 12.04.2006 die Verkündung der Fortsetzung der Convention kundtat, setzten wir uns mit dem CongressPark in Verbindung. Wir finden einen Termin, dieser ist vom 31.03.2007 – 01.04.2007. Blöderweise ist der Termin mitten in den Osterferien in Niedersachsen und 1 Tag vor den Osterferien in den meisten anderen Bundesländern. Wieder werden die Fragen laut, ob das gut ist, es vor die Ferien zu legen und ob da nicht die Leute anderes im Sinn haben, als zur Convention zu kommen? Das Dumme daran ist nur, es gibt nur diesen oder einen Termin, der in den Sommerurlaub fällt, was unserer Meinung noch schlimmer wäre, weil die erste Convention im Juni 2005 schon quasi sehr unter der Hitze gelitten hatte. Sommerliche Temperaturen würden unserer Meinung nach zu sehr wenigen Besuchern führen.

Wir gehen also das Risiko ein und nehmen das Wochenende vom 31.03. – 01.04.2007. Es dauerte nicht lange und die ersten Bewerber melden sich. Es zeichnet sich ab, dass unsere Planungen zur Playmo-Convention 2006 und dass was wir da begonnen haben, sich nicht auf die Convention 2007 übertragen lässt. Schnell ist klar, dass wir noch mehr Raum benötigen und vor allem noch viel mehr Tische. Wir nehmen zum oberen Foyer, der Blackbox, nun noch den Spiegelsaal dazu. Wir erhalten sogar die Option, das untere Foyer oder den großen Saal dazu zu nehmen. Das wären dann fast 5000 m², ein kaum zu finanzierbares Fiasko zeichnet sich ab. Es ist das erste Mal, dass wir Bewerbern im Vorfeld absagen müssen, nur, weil der Platz nicht mehr ausreicht. Die Tische gehen zur Neige, zum Glück finden wir bei einigen Feuerwehren Tischsets, die wir uns ausleihen dürfen. Die Tischproblematik ist immer noch akut, aber erstmal überschaubar.

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Da mir die Resonanzen zu meinem Army-Diorama gefallen haben, überlege ich mir, ob ich nicht wieder etwas in 2007 auf der Convention ausstellen könnte. Ich kann Karin davon abbringen, dass sie selber etwas ausstellt und begeistere sie für mein Projekt. Im Vorfeld der Convention2005 und 2006 habe ich das erste Mal damit begonnen, Fahrzeuge umzubauen. Das hat vielen gut gefallen, ich überlege eine Weile, was ich als Thema machen könnte. Währenddessen liefere ich mir mit Playmobil ein kleines Diskussionsgefecht zu Dingen die mir persönlich noch in der Playmobil-Themenwelt fehlen. Angesichts der im September 2006 geplanten Werksbesichtigung passt mein Themenwunsch gut. Ich wurde gefragt, welches Thema mir fehlen würde und ich beantworte es so: „...Playmobil hat ja nun Läden, sogar einen Supermarkt im Angebot, leider jedoch fehlt mir persönlich die herstellende Industrie. Also eine Fabrik z.B. die Spielzeuge herstellt. Das würde mir persönlich gut gefallen.“

Da macht es dann auch irgendwann selber „KLICK“ bei mir, vor allem als ich das Gangsterauto zuhauf beim Karstadt für einen akzeptablen Preis kaufen kann. „Wir bauen eine Autofabrik.“ und da mein Arbeitgeber gerade ein neues Auto namens Eos herausgebracht hat, überlege ich nicht lange, wie das Produkt heißen kann, dass die Fabrik bauen soll. PLAYMEOS…wird das Auto heißen. Nach diesen Überlegungen beginne ich den Plan für die Fabrik zu zeichnen, ich mach mir Gedanken wie ich das Ganze darstellen will. Vor allem aber, wie groß das werden soll oder werden kann. Ich ahne schlimmes, als ich mir meinen Plan so anschaue, ich brauche ja Unmengen von Fahrzeugen und beginne also sogleich mit den Umbauaktionen für die Fabrik. Es zeigt sich, dass ich am Anfang viel Ausschuss beim Zerlegen der Gangsterautos fabriziere und erst nach 4 oder 5 Fahrzeugen weiß, wo ich Hand anlegen muss.

Ich übernehme die Produktionsdarstellung komplett, baue die Montaglinie, den Rohbau, die Lackiererei und wohl bis dahin größtes Fahrzeugprojekt, den Autotransporter für die Fabrik. Langsam komme ich voran, ich bringe von der Werksbesichtigung neue Ideen mit und ein Rohr, welches mir Andy zur Verfügung gestellt hat, daraus baue ich einen LKW mit Tank. Meinen Planen-LKW und den Container XL-LKW stelle ich auch fertig. Ich baue sogar noch einen zweiten Autotransporter, der nach Grasberg gehen soll. Er wird aber mit auf der Convention 2007 auf unserem Diorama stehen. Mir gehen zwischenzeitlich die Autos aus, so muss ich tief in die Trickkiste greifen und lasse von meiner Nachbarin Planen für die Fahrzeuge (die PlaymEOS) nähen und verstecke darunter auf dem zweiten Transporter, defekte alte Gangsterautos, die sich nicht für mein Projekt verwenden lassen. Die Fabrik wächst und alles sieht gut aus, ein Trugschluss, wie sich später zeigen wird.

Auch Promondeo, mein Army-Dioramenpartner von der letzten Convention ist wieder mit einem Diorama dabei. Auch sonst sind einige Wiederholungstäter mit von der Partie, ich könnte jetzt alle Dioramenbauer nennen, aber besonders in Erinnerung blieb mir Brubil & MacGayver mit einem Riesendiorama, den vielen internationalen Ausstellern mit ihren tollen Ideen, Martinas Teeplantage, das geniale Piratendiorama und und…

Leider war es dieses Mal die Conventions der Absagen, am Ende hatten 4 Aussteller abgesagt, einer sogar noch am ersten Tage der Convention und dann nicht einmal direkt bei mir, sondern über einen der Nordlichter. Das wurde zunehmend ein Trend, der sich auch bei der nächsten Convention fortführen sollte und uns viel Geld und Mühe gekostet hat.

Die Planungen liefen dennoch gut, es gab einige tolle Dinge, die sich langsam ankündigten. Der NDR meldete ein Kamerateam für die Sendung DAS an. Das hatten wir nicht zu träumen gewagt, mal selber mit einer Veranstaltung im Fernsehen zu sein. Die Leute vom Kamerateam kontaktieren mich und wir machen einen Termin für die Convention. Interessante Sache ist auch die Idee, einen Gottesdienst zu veranstalten. Junker Jörg findet sich bereit das zu übernehmen. Sogar eine musikalische Unterstützung findet er. Wir fragen bei uns in der Wolfsburger Kirchengemeinde nach, ob die damit ein Problem haben. Das Gegenteil ist der Fall, die Kirchen sind damit einverstanden.

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Im Jahr 2006 war die Firma Hohls (ein Spielwarenhändler aus Wob) mit von der Partie, diese meldet sich auch für 2007 an und wir werden von einem viel größeren Händler aus Gifhorn kontaktiert, der sich gerne in der Gegend einen Namen machen möchte. Da wir drei Hallen füllen, sagen wir auch diesem zu. Freundlicherweise übernimmt dieser einen Teil der Werbung und aktiviert auch die regionale Zeitung aus dem Gifhorner Raum, die Aller-Zeitung steigt von nun ab mit ins Boot. Im Vorfeld interviewt uns diese, genau wie die Monatsblätter aus Wob und Braunschweig. Insgesamt macht die Presse gut Werbung für uns und wir sind begeistert von dem was sich im Vorfeld tut.

Zur Planung für die Convention 2007 gibt es dann auch noch das ein oder andere zu erwähnen. Bislang war die Forenecke ja in der Blackbox untergebracht, hier konnten sich alle Playmo-Portal und Ausweisinhaber tummeln, auch das Ratespiel: „Erfühlst Du dein Playmobil“ gespielt werden und natürlich auch die Mitbringsel und Einkäufe abgelegt werden. Irgendwie ist mir dieser Platz aber zu weit weg für die Raucher, zumal wir ab 2007 ein komplettes Rauchverbot für den CongressPark aussprechen müssen, was nur wenige Jahre später Gang und Gebe ist. Also verlegen wir die Foren-Ecke kurzerhand ins obere Foyer und dort in einen separaten Cateringbereich am Ende des Foyers. Die Raucher haben es nun nicht mehr weit, der Ausgang ist direkt daneben.

Wir erfahren wenige Wochen vor dem eigentlichen Convention-Termin, dass ausgerechnet am 01.04.2007 verkaufsoffener Sonntag in Wolfsburg ist. Dummerweise ist die Heinrich-Heine-Strasse (in der befindet sich der CongressPark) davon ausgenommen, wir müssen den gewerblichen Händlern den Sonntagsverkauf verbieten, das Ordnungsamt Wolfsburg droht Kontrollen an. Die beiden Spielwarenhändler sind nicht sehr erbaut davon, machen aber dennoch mit.

Warum wir mit der Party im Holiday INN nicht zufrieden waren, weiß ich nicht mehr? Ich glaube es lag daran, dass wir selber keinen Parkplatz gefunden hatten, zu viel Stress hatten und auch sonst irgendwie genervt waren. Am Essen kann es nicht gelegen haben, das war eigentlich sehr gut. Es kann auch sein, dass es zur damaligen Zeit eine andere Veranstaltung in den Räumen des Holiday INN gab. Auf jeden Fall wurde uns das Angebot gemacht, die Party im CongressPark abzuhalten. Wir schauten uns das Restaurant an, es hatte Platz für 120 Leute, es kann auch das der Grund gewesen sein, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall gefiel uns die Lokalität, eine Treppe runter, Ausgang rechts runter…schon war man da. Das Essen hörte sich auch gut an, wir sagten zu und hofften auf eine schöne Party.

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Ein leichter Rückschlag für unsere Planung, aber es lässt sich nun eigentlich nicht mehr aufhalten, wir sind quasi auf der Ziellinie….denkste, Mitte März erwischt es uns aufs heftigste, unsere Tochter muss ins Krankenhaus und meine Frau Karin gleich mit. Damit steht alles bis dahin Geplante auf dem Spiel. Ich muss täglich arbeiten und danach ins Krankenhaus, unser Diorama ist nicht fertig, die letzten Planungen und Termine für die Convention sind unerledigt. Es sieht ganz schlecht aus für die Convention, wenn Karin und Denise nicht bis 29.03. aus dem Krankenhaus kommen, weiß ich nicht, wie ich das alleine schaffen soll. Ich nehme Karin Sachen mit ins Krankenhaus, die sie dort zusammenbauen kann, sie übernimmt ja den Verwaltungstrakt und die Kantine der Autofabrik. Ich kläre mit ihr ab, was ich noch selber erledigen kann und drücke uns allen die Daumen. Die Erleichterung erfolgt am 26.03. meine beiden Mädels kommen gesund aus dem Krankenhaus und wir können die Planungen zum Ende bringen. Alles wird gut…

Der Aufbautag naht und wir fiebern dem Tag entgegen, alles ist im grünen Bereich, jetzt kann uns nichts mehr aufhalten. Der Aufbautag beginnt damit, dass wir alle gemeinsam die Tische aufbauen und feststellen, dass das eine ganze knappe Nummer werden könnte. Am Ende reicht es gerade so. Der Aufbautag endet ohne große Vorkommnisse, nur wir selber erleben noch ein kleines Fiasko. Beim Verladen der vorgefertigten Fabrik kommt es zum Bruch, wir müssen vieles erneut zusammenbauen, was aber doch kein Problem ist, wie sich zeigt. Am Ende des Tages gehe ich mit Gregor (Angestellter des CongressPark) wieder durch die Hallen und bin wieder einmal glücklich auch erneut JA gesagt zu haben. Irgendwie fällt viel Anspannung von uns ab. Wir fahren nach Hause und fallen vollkommen erschöpft ins Bett. Irgendwie schlafen wir aber doch ruhig und fest….

Der Samstag beginnt wie alle Conventionssamstage. Man schreckt aus dem Schlaf, es ist noch dunkel und vielleicht 6 Uhr. Immer hat man im Moment des Wachwerdens und des vorsichtigen aus dem Bettkriechen den Gedanken: „…schei**e, warum habe ich mir das angetan?“ oder „…nur noch ein Viertelstündchen…“ Wie jeden Conventionsamstag muss ich als erster im CongressPark sein, Karin muss ja die Gäste noch bewirten, die Wohnung verschließen und die Kasse mitbringen. Ich fahre also als Vorauskommando los und bin auch gegen 08:00 Uhr da. Ich lasse den Hintereingang öffnen und die Aussteller und Verkäufer strömen rein. Auch die letzten Aussteller sind noch da und erwarten mich schon, ich hätte ja 07:30 Uhr gesagt und überhaupt. Immer wieder toll, was ich mir alles anhören muss.

Zur Öffnung des CongressParks gegen 10:00 Uhr sind jedoch alle da und vor allem alle fertig. Bis zuletzt wurde in der BlackBox noch gebastelt und auch woanders klemmte das ein oder andere noch. Der Verkaufsstand von Schütte, dem Händler aus Gifhorn haut mich um. Riesengroß und die Verkäufer sind alle als Piraten verkleidet. Das Angebot von Schütte ist auch gut und die werden auch schnell von Sammlern und Ausstellern umlagert, die haben Figuren zum Anmalen mit, da sind natürlich alle schnell bei und wollen was abgreifen. Karin hat doch klamm und heimlich was aufgebaut, Peter Lustigs Bauwagen, mit der Stuhltreppe. Dieser wird sofort von den Leuten erkannt und ist schnell umringt.

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Ich glaube es war auch 2007 als wir die DeBeukelaer Keksprinzen in Tüte zu Besuch hatten, der Besitzer hatte sie uns ja freundlicherweise in einer Vitrine ausstellen lassen. Der gesamte Tag verläuft echt prima, viele Leute zu Besuch, Niveau von 2006 gehalten. Sehr gute Resonanz, ich hatte Gästebücher im Forenbereich und am Eingangsbereich hinterlegt. Als ich diese am Ende der Veranstaltung in die Hand nehme und darin lese, kommen mir die Tränen, Wahnsinn was da für „Liebeserklärungen“ für diese Convention drinstehen. Als wir dann gegen 17:00 Uhr zumachen, ist es klar, ein toller erfolgreicher Tag war das.

Gegen 18:00 Uhr gehen wir gemeinsam in das Restaurant im Erdgeschoss. Der Laden ist brechend voll und ich eröffne das Buffet. Schnell zeigt sich, dass es qualitativ sicherlich etwa vergleichbar, mengenmäßig aber zu wenig geboten wird. Ich bin doch etwas ungehalten, aber die Chefin des Caterers ist nicht im Hause, ansonsten hätte das geklappt. Blöd gelaufen, die Leute werden zwar satt, aber es reicht bei weitem nicht ans Holiday INN heran. Im Laufe des Abends zeigt sich, dass man manchmal den Mund halten sollte, eine flapsige und eher ironisch gemeinte Äußerung im Chat wird mir jetzt zum Verhängnis. Ich schrieb nämlich seinerzeit, dass ich nach dem Begleichen der CongressPark-Miete wohl nur noch Margarine aufs Brot bekäme und es nicht mehr für Butter reichen würde. (Wir essen schon seit Jahren nur noch Margarine, von daher…) Und was soll ich sagen, alle hatten für mich gesammelt und ich bekam einen Fresskorb mit Leckereien aus allen Ecken Deutschlands und der Welt. Boah, war das toll… Recht früh gingen wir nach Hause, der nächste Tag versprach noch stressiger zu werden.

Sonntag, ich falle aus dem Bett…. „Warum habe ich mir das nur…?“ , hatten wir ja schon. Schnell raus aus dem Bett und ab unter die Dusche, schnell was hinter die Kiemen und dann ging es schon ab zum CongressPark. Tatsächlich ist jemand vom CongressPark da, wir sind gegen 08:00 Uhr da, die Bestuhlung steht bereit, der Herr Pfarrer ist auch da und das Kamerateam vom NDR ist auch da. Die drehen auch gleich ihren Film. Der Gottesdienst beginnt, im Nachgang spenden wir die Kollekte für einen sozialen Zweck, keine Ahnung mehr was das war, die Kirchgemeinde hatte sich das so gewünscht und der JunkerJörg auch. Ich nehme nicht am Gottesdienst teil, ich bewache den Ein- und Ausgang, wir können es uns nicht leisten, jemanden kostenlos reinzulassen.

Das Kamerateam verfolgt mich, bekommt mich aber nicht vor die Linse. Ich ziehe vor, nicht interviewt zu werden. Ich stehe nicht so auf Bilder von mir. Dann passiert es auch schon, Gott sei Dank bemerkt es keiner, meine Schwägerin muss nach dem Gottesdienst ins Krankenhaus, sie ist hochschwanger und es haben sich Blutungen eingestellt. Karin fährt sie in die Notaufnahme und bleibt dort einige Zeit, bis meine Schwägerin sie wieder in den CongressPark schickt. Meine Schwägerin muss von da ab übrigens für Wochen im Krankenhaus bleiben, die kleine Lucy wird erst viel später das Licht der Welt erblicken.

Der Sonntag läuft auch prima, die Veranstaltung ist ein Erfolg und es hat wieder viel Spaß gemacht. Wir schließen um 16:00 Uhr und sind sehr zufrieden, aber mehr als geschafft. Der Abbau ist schwierig und dauert extrem lange. Die Piratenfraktion hatte Quarzsand benutzt und der verteilte sich auf dem Parkett und in den Ritzen desselben, was den Tanzclub später böse in Schwierigkeiten bringen wird. Damals müssen wir auch noch alle Tische abbauen und durchfegen. Als wir heimkehren, laden wir unsere Gäste und die verbliebenen Aussteller noch auf eine legendäre Pizza und Schnitzel von Tony (Kultitaliener aus Fallersleben) ein.

Wir kippen fast vom Stuhl und sind dennoch sehr zufrieden. Tolle Geschichte war das. Diese Veranstaltung geht bei mir als die internationale Veranstaltung, dank der vielen Aussteller aus dem Ausland und der vielen Spanier, Franzosen, Holländer usw. in die Annalen ein. Schöne runde Veranstaltung und tolle Presse und Medienkritiken. Auch sonst waren die Besucher mehr als zufrieden, die Gästebücher sprechen Bände. Auch die vielen Anrufe später und die Erzählungen aus dem Bekanntenkreis lassen uns echt stolz sein.

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Und doch kommt das erste Mal in mir das Gefühl auf, dass nicht mehr toppen zu können und es deshalb zu beenden und keine weitere Veranstaltung mehr zu machen. Am Ende beschließen wir aber vorerst nur eine Pause von einem Jahr zu machen, wir wissen da noch nicht, was wir nur wenige Monate später an Land ziehen und welchen Einfluss das auf unsere weiteren Aktivitäten haben würde.

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BeitragVerfasst: Sa Sep 10, 2016 23:11 
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Und natürlich die Nachlese zur Playmo-Convention 2007 darf nicht fehlen:

- erstmals lassen wir Convention T-Shirts, Polo-Shirts und Sweat-Shirts anfertigen

TShirt_k.jpg


- auch zum ersten Mal gibt es einen Ausstellungsführer der gesamten Aussteller

Ausstellungsführer.jpg


- ein etwas makaberes Ergebnis der Rückfrage beim Caterer, warum das Essen nicht ausgereicht hatte, war, dass die der Meinung waren, dass Playmobil-Fans alle wohl etwas gute Esser seien und ansonsten die Menge immer ausgereicht hätte. Naja, als ehemaliger 100kg Mann würde ich sagen: Da ist vielleicht was wahres dran und genau die waren halt öfters mal als andere am Buffet!

- es gab dieses Mal drei Poster-Typen (die Schriftarten sahen damals nicht so aus, aber die Schrift die ich damals verwendete, gibt es so nicht mehr auf meinem Rechner). Das Dritte seht ihr ja oben im Playmo-Convention Posting. Seht selber:

Ur1.jpg

Ur2.jpg


- Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich meine ich hatte auf der 2006 oder 2007er eine Aktion angekündigt, hier konnte man sein Playmobil aus den Kindertagen "bewerten" lassen, also wie der Zustand ist, was an Zubehör fehlt und so weiter. Hier kamen ein paar Leute auf mich zu, ich erinnere mich an eine ältere Dame, die kam mit einem Wohnwagen aus dem Ender 70er Jahr zu mir und fragte mich, wie das gute Stück zu bewerten sei. Es ist das Lieblingsspielzeug ihres einzigen Sohnes gewesen und wollte daher wissen wie es um das Stück stehe. Ich schaute mir den an und er war wirklich noch sehr gut erhalten, nichts gebrochen oder vergilbt. Als ich ihr auch noch sagen konnte, wer ein bißchen Zubehör dafür haben könnte umarmte sie mich und ich glaube damals war ich doch etwas, sagen wir mal angeditscht...oder kam das nur von der trockenen Luft im CongressPark?

- Ein Job damals war sehr begehrt und wurde auch hervorragend von einer Person bis zum Ende aller Conventions durchgezogen, Olki der Convention-Torwächter. Sass da gemütlich draußen und dampfte die ein oder andere Zigarette und freute sich über die hervorragende Aussicht. Danke nochmal dafür, ich wollte Dir schon immer einen Heizpilz hinstellen, hab es aber nie geschafft?!

- Bei meiner Autofabrik war die ganze Zeit eine Art Glücksspiel geplant, im Kofferraum jeden Wagens war eine Zahl versteckt, die mit der Fahrgestellnummer jeden Fahrzeugs gekoppelt war. Es sollte eine Art Lotterie geben, also man konnte einfach Zahlen tippen und jeden Abend wollte ich die dann auswerten und die Gewinner bekanntgeben. Natürlich hätte ich die Fahrzeuge jeden Tag neu aufgestellt und die Zettel getauscht. Ist aber leider nie dazu gekommen, weil ich einfach nicht mehr die Zeit gefunden hatte, die Aktion zu Ende zu planen. Die Fahrgestellnummer jedes Wagens war aber trotzdem auf den Wagen angebracht.
P1020760.JPG


-Und weil er wirklich so schön war, möchte ich ihn hier noch erwähnen: Den Autotransporter, der viele Leute begeisterte, den ich insgesamt 6x nachbauen musste und der mir unheimlich Spaß gemacht hat.
200731.jpg


-In diesen Zeiten war es auch wirklich sehr in Mode gekommen, nochmehr Details in die Dioramen einzubauen, also sowieso die, die immer schon alles Original belassen hatten, aber auch ganz viele die jetzt erst sahen, was hier mit Farbe und Phantasie zu machen war. Ein Beispiel von mir selber mal die einfachen blauen Werkzeuge, die durch ein bißchen Farbe erst so richtig Spaß am Customizen und der Convention machten.
DSCN1273.JPG

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BeitragVerfasst: So Sep 11, 2016 4:03 
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Registriert: Mo Jun 25, 2007 0:52
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Herzallerliebster Frank und noch mehr geherzte Karin, ich habe damals, ob des wunderbaren Wetters und des noch viel viel besseren Ambientes dort ganz bestimmt keinen Heizpilz benötigt und außerdem strahlten Ihr und das Convention Team, die ganzen Aussteller, Verkäufer und Besucher so viel Wärme ab, daß man auf solche Hilfsmittel ganz und gar verzichten konnte!! :knicks :rockcool :klatsch2 :great :dank :zehn :blume Ich kann immer noch nicht beschreiben, wie Scheiße ich es fand, daß ich damals ein Jahr aussetzen musste und nicht kommen konnte. Ich freue mich jetzt schon in ständig auf die Beschreibungen der nachfolgenden Co NS, denn bei Euch habe ich das Ausstellen gelernt! Vom grottigen ersten Versuch mit dem Fantasykram, über die Mounties und die Kolonialarmee bis zum Dreissigjährigen Krieg, also, mir hat es immer Spaß gemacht. Und was das Essen angeht, nie war es so gut, wie 2007 im Holiday Inn! Das Lamm war sensationell... :grinsen


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BeitragVerfasst: So Sep 11, 2016 9:56 
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Mega-Klicky
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Registriert: So Jan 18, 2009 17:10
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Ha, 2007 war meine erste CON!

Mein Zweitgeborener war erst ein paar Monate alt, ich war arbeitslos, wir hatten nicht viel Geld und ein Haus musste unterhalten werden ... Und trotzdem: Wolfsburg ist immer eine Messe wert. Ich bestritt (mit der Hilfe von Volker und Dirk) zwei Minidioramen. Außerdem lernte ich Frank persönlich kennen!

bild.piraten!.04.jpg
Bild: Privat.

Viele Grüße von

Christian

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At the gates of hell I stand alone
waiting for the call.
Now my time has come to pay the price
for the things I've done.

Bloodbound ♫ Nosferatu.


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BeitragVerfasst: So Sep 11, 2016 10:07 
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alias Paula Parazzi
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Registriert: Mo Jul 02, 2007 18:21
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Lieber Frank,
Ich war ja damals leider nicht dabei. Trotzdem finde ich es total spannend zu lesen, was du da alles auf die Beine gestellt hast. :great :zehn :great
Hast du vielleicht noch Fotos von deinen Dioramen? Gerade die Autofabrik würde ich sehr gerne sehen. Vielleicht gibt es auch Fotos der anderen Aussteller?
Vielen Dank :dank
:kavalier Artona

_________________
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