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BeitragVerfasst: Fr Jan 27, 2017 14:38 
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Piratenbezwinger und Wolfsburgveteran
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ja , das weckt Erinnerungen . :great

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BeitragVerfasst: Sa Apr 01, 2017 23:24 
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Super-Klicky

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Aus meinen Erinnerungen (2011) – Die Playmo-Convention 2010

Convention2010.jpg


Meine Erinnerungen an das Vorfeld der Playmo-Convention 2010 sind ziemlich verblasst, obwohl es doch erst im letzten Jahr war (die Erinnerungen schrieb ich 2011), die Planungen aber natürlich ein Jahr vorher begannen. Nicht lange nach der Playmo-Convention 2009 waren wir sicher, uns das nicht noch einmal antun zu wollen, auf keinen Fall, NIEMALS…NEIN NEIN. Wir hielten es eine Weile durch, bis die üblichen Verdächtigen begannen uns mit „Give me five“ Vorschlägen zu bombadieren. Wir diskutierten angestrengt darüber, aber hatten eigentlich überhaupt keine Lust und vor allem keine finanziellen Reserven mehr, wir hatten 2009 unsere kompletten Bäder grundsanieren lassen und da war das Geld eigentlich nicht vorhanden, so ein Risiko einzugehen. Wir blieben dabei, es nicht noch mal machen zu wollen. Ich weiß nicht wann wir umgefallen sind, ich erinnere mich nicht mehr daran, aber es hat wohl nur einige Wochen gedauert, bis wir erneut so verrückt waren und JA gesagt haben. Bei der Rücksprache mit dem CongressPark begannen aber die ersten Probleme, der übliche Termin im April war bereits lange weg und es war nur der Sommer oder ein Termin um den 1. Advent verfügbar. Sommer hatten wir schon, also musste es der Adventstermin sein. Nun gut, wir redeten uns den Termin schön, die Leute würden auf den Weihnachtsmarkt gehen und dann auch zur Convention kommen. Das Wochenende vom 26.11. – 27.11.2010 wurde also festgemacht. Wir machten uns an die Reservierungen der Hallen und mussten feststellen, dass die Black Box nicht mehr verfügbar ist, da die Halle nun zur Sporthalle der internationalen Schule umfunktioniert wurde. Als Alternative wurde uns erneut der große Saal angeboten. Wir hielten uns den als Option offen, aber aufgrund der fehlenden Fenster in diesem Bereich, sah ich der Ausstellung in dem Bereich eher skeptisch entgegen, zumal dort auch noch Bestuhlung vorhanden war, wollte ich möglichst nicht darauf zugreifen. Also gut, wir begannen also die Sache zu planen, aber irgendwie war alles anders als die Jahre davor. Der Ehrgeiz und der Elan fehlten uns, irgendwie hatte ich das Gefühl, von Anfang an, dass es ein Flop werden könnte. Als wir den Termin veröffentlichten und den Leuten noch einmal zeigen wollten, dass wir es noch einmal wissen wollten, erlebten wir eine böse Überraschung. Diejenigen die uns quasi animiert hatten, es noch einmal zu wagen, waren nicht mit von der Partie oder ließen uns lange im Ungewissen. Einige sogar meldeten sich überhaupt nicht, obwohl wir fest mit der Teilnahme gerechnet hatten. Das kann ja passieren, hatten wir ja auch schon alles, aber auffällig war dieses Mal, dass es fast 50% weniger Interessenten für die Teilnahme an der Ausstellung gab. Es kann an der Ausstellung in Utrecht (PlaymoPlanet) gelegen haben, aber ich glaube einfach nicht an Zufälle, sondern vermute darin einfach eine Müdigkeit bzgl. der Veranstaltung oder wieder einmal eine Verschwörung irgendwelcher Natur. Naja, Verschwörungstheorien hatten wir ja genug in den letzten Jahren, vielleicht auch alles nur ein Hirngespinst von mir. Wer weiß das schon?

Endlich nach einiger Zeit kamen einige Anmeldungen, sogar von Leuten die eigentlich überhaupt nicht mehr ausstellen wollten. Einige Dioramenvorschläge hörten sich irgendwie gewaltig oder spektakulär an. Also wurden wir ruhiger. Uns erwischte es jedoch wieder heftig, denn der CongressPark hatte seine Miete um gute 30% angehoben, was uns fast an den Rand einer Absage brachte. Ich überlegte eine Weile hin und her, das Risiko war sehr hoch und wir bekamen echt ziemliches Fracksausen. Es blieb nichts Anderes übrig, als die Eintrittspreise zu erhöhen und auch die Verkaufsmeterpreise anzuheben. Ich wusste im Vorfeld, dass das ein großes Risiko sein könnte und eventuell noch mehr Probleme erzeugen könnte. Die Misere verschlechterte sich, weil die Anfragen nach einer Lokation für unsere Convention-Party ganz schlecht liefen. Das HolidayINN sagte mir ab, weil die selber an dem Samstag eine Veranstaltung in „unseren“ Räumen hatten und mit dem CongressPark – Restaurant hatten wir ja schlechte Erfahrungen gemacht. Es half nichts, die einzige Möglichkeit war, es dort abzuhalten. Also machte ich mich dann auch an die Verhandlungen mit der Firma Roth und es sah anfänglich sehr schlecht aus, die brachten nichts Vernünftiges zustande und hatten auch noch viel zu hohe Preise. Und auch hier zeigte sich unsere fehlende Motivation, ich hatte einfach keine Lust mich mit denen zu streiten. Im Chat wurde heiß über das Menü diskutiert, ich war es leid und beauftragte Olki, sich einzuschalten. Was am Ende auch geklappt hat. Bei den Verkäufern lief alles super, da meldeten sich wirklich viele an und das hat uns echt ein wenig motiviert. Die Tischproblematik schien dieses Jahr kein Thema zu sein, wir hatten doch viele neue Aussteller mit an Bord und die waren noch etwas vorsichtig mit den Größenordnungen. Ein paar Leute verrieten uns erst am Aufbautag, was es da eigentlich genau zu sehen geben würde. Bei einigen hat es uns förmlich umgehauen. Aber ich will nicht vorweggreifen. Die Planungen liefen schleppend, aber sie liefen. Alles war okay.

Ich hatte ja selber Planungen für ein Diorama begonnen und bereits einiges angefangen. Irgendwie war ich total angetan von meinem Thema, BattleStarGalactia und hier die Station New Hope. Im Oktober 2009 waren wir in Dänemark, ich hatte viel Zeit und schrieb eine Geschichte zu meiner Station. „Der Kolonienaufklärer“ eine Geschichte rund um meine Station und die lange Reise der letzten Überlebenden der Menschenkolonien auf der Suche nach der wahren Erde. Die ersten Figuren und Szenerien entstanden und wurden gut von den Leuten angenommen. Ich freute mich wirklich sehr auf die weiteren Planungen und machte mich an die Teilesuche. Diese lief echt super und alles war im Plan. Im Dezember ruhten die Bastelarbeiten, der Winter war recht heftig. Leider kam noch etwas dazwischen, ich wurde krank. Was anfänglich nach einer einfachen Erkrankung des Sprunggelenks meines rechten Fußes aussah, entwickelte sich leider zu einer ernsthaften, nicht heilbaren Krankheit, die mich doch sehr stark getroffen hat. Zu meiner chronischen Rückenerkrankung bekam ich nun noch eine weitere nicht heilbare und vor allem riskante Diabeteserkrankung hinzu. Ich fiel in ein sehr tiefes Loch und mein Arzt hatte einiges zu tun. Nach einigen Wochen der Ungewissheit waren wir aber auf einem guten Weg und ich war stabil. In dieser Zeit war ich leider häufiger krank und ans Bett gefesselt und hatte viel Zeit zu überlegen. Irgendwann kam ich bei meinen Überlegungen auch an mein Hobby, die Convention, das CI und alles was damit zu tun hatte. Ich hatte mir, dass alles aufgehalst und war es irgendwie leid, ich stellte fest, wie unwichtig das für mich und mein restliches Leben wohl sein würde. Irgendwie spielte, dass alles keine große Rolle mehr. Obwohl ich auf all das stolz bin, was ich geleistet habe. Trotz allem überwog die Erkenntnis, etwas ändern zu müssen. Ich überlegte was ich machen konnte und entschloss mich zu meiner Entscheidung, die einschlug wie eine Bombe. Ich wollte das CI sterben lassen, überlegte mir aber noch, wie ich es weiterleben lassen konnte, ohne selber damit belastet zu werden. Es fiel mir der alte Vereinsgedanke ein und ich begann zu überlegen, wie man das deichseln könnte. Es dauerte Monate, bis ich mich wieder daran wagte, es zu formulieren. Leider hatte ich dabei immer wieder den Gedanken, es alleine nicht mehr wagen zu wollen. Ich wollte andere motivieren, es zu übernehmen. Ich wollte nur noch der Ideengeber und die Person im Hintergrund sein. Das war ich mir und meinen Erkrankungen einfach schuldig. Wenn ich daran denke, wie schwer es mir gefallen ist, dass alles in Worte fassen zu können und immer den Hintergedanken dabei zu haben, wenn keiner mit einsteigt, alles fallen zu lassen. Ich zog mein Diorama am Ende zurück und es steht im Moment eingemottet in der Garage und wartet darauf komplettiert zu werden. Der Tag wird kommen, der Ort wird ein anderer sein.

Im Sommer war ich wohl so langsam wieder in der Lage klar zu denken, da erwischte es mich erneut, ich musste dienstlich einige Entscheidungen treffen, die meine weitere Zukunft maßgeblich beeinflussten. Das Risiko stieg extrem an und das Ende der Entscheidungen beeinflusste meine Planungen für das was noch kommen würde. Im Herbst war es dann vorbei, die Sache war ausgestanden, meine Position war erneut gefestigt und neuer Elan und vor allem neue Projekte machten alles wieder sinnvoller. Das ist bis heute geblieben, aber das nur am Rande erwähnt.

Bei den Planungen gelang es mir erneut Standplatten und Sonderrabatte für die Aussteller im DS auszuhandeln. Ich war echt glücklich, auch dieses Mal wieder was für meine Aussteller geschafft zu haben. Wenigstens das konnte ich schaffen, meine anderen Planungen in Bezug auf den Verein, verschob ich auf meinen Dänemark –Urlaub mit Diggi.

Im September wurde das CI fünf Jahre alt, ich freute mich tierisch darüber und war noch voller Elan, aber das Ende war leider schon absehbar. Im Jubiläumsgeplänkel ließ ich die Bombe platzen, ich wollte das CI zum 15.01.2011 schließen. Ich war einfach müde geworden, das weiter führen zu wollen. Die Reaktionen waren insgesamt gesehen einfach verheerend, überall wurde gejammert, dass man das doch nicht machen könnte. Aber die Entscheidung stand fest, ich wollte einfach nicht mehr. Wenn ich heute darüber nachdenke, war die Entscheidung wirklich vollkommen in Ordnung und es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können, auch wenn viele den Zeitpunkt vor der Convention abgelehnt hatten und mir vorwarfen, damit vieles kaputt gemacht zu haben. Es war aber nicht so, im Gegenteil, das war der letzte Versuch, die Convention 2010 zu etwas Besonderem zu machen.


Der Urlaub kam auch und wir setzten uns lange zusammen und erarbeiteten ein vernünftiges Konzept, ich stehe auch heute noch dazu und schäme mich nicht für das, was ich mit Dirk ausgearbeitet habe. Ich behaupte allerdings mal, dass der Großteil der Planungen von meiner Seite kam und Dirk nur neue Dinge mit einbrachte, die uns aber insgesamt zum vernünftigen Konzept gebracht hatten. Ich finde immer noch und ich weiß um meine Kritiker, dass das Konzept eine bessere Variante ist, als der Playmobil-Collectors-Club. Aber das soll hier kein Thema sein.

Kurz vor der Convention war ich noch in Ritterhude und habe dort sogar noch weitere Verkäufer gefunden. Alles fühlte sich an, wie die Jahre zuvor, aber ich glaube ich habe mich da getäuscht, irgendwie spürte ich meine innere Leere und die Gleichgültigkeit. Karin ging es aber ähnlich, die hat bis kurz vor der Convention nicht einen Tisch verplant, geschweige denn eine Liste angefertigt. Auch die Beantwortung von Fragen schleppte sich dahin. Irgendwie war das ein Zeichen für mich. Dazu aber am Ende der Erinnerungen mehr.

Die letzten Vorbereitungen im November gingen gut von der Hand, über 5000 Handzettel wurden verteilt, die Presse berichtete zwar etwas, aber bei weitem nicht so wie in den Jahren zu vor. Dafür hatte man mir eine Partnerschaft angeboten, die nun aber über 700 Euro kosten sollte, eine unglaublich hohe Summe, die wir nicht aufbringen wollten und konnten. Die Stadt Wolfsburg verlangte auch wieder Geld für den Markt am Sonntag und wir mussten weiter bluten, einige Monatsgehälter gingen drauf, aber es war alles bezahlt. Am Donnerstag, dem 25.11.2010 ging der Aufbau los und Karin und ich, waren allein im CongressPark und bauten die Tische auf. Wir mussten ganz schön lange arbeiten und Tische schieben, umplanen und schwitzen bis es so war, wie wir es erhofft hatten. Natürlich sagten nun noch einige kurz auf knapp ab und wir hatten wieder Löcher. Aber wir stopften die dieses Mal unsichtbar. Am Donnerstag/Freitag kam dann unser Besuch und der Aufbautag begann. Wir waren wieder mit Tischaufbauten im Spiegelsaal beschäftigt, da hier am Donnerstag eine Veranstaltung war und wir nichts aufbauen konnten. Das klappte alles ganz gut, bis auf einen Fehler, den Karin machte und der uns wieder einmal zum Umkoordinieren zwang. Und auch am Freitag sagten wieder welche ab und wir hatten erneut Stress mit dem Füllen der Löcher. Aber wir waren wieder im Rennen. Die Sache nahm ihren Lauf…

Am Freitag gab es Pizza für alle, dieses Mal mussten wir eine Umlage machen, da wir die 600 Euro nicht mehr selber tragen konnten. Die Pizzas kamen und die Getränke wurden auch reichlich genossen. Alles war im grünen Bereich und wir waren wieder sehr gut gelaunt. Tage vorher habe ich noch Absperrungen gebaut, ein Glück, wir brauchten diese allesamt. Auch sonst klappte die Logistik ganz gut. Samstag öffneten wir und…ich war enttäuscht, es kamen meiner Meinung nach zu wenige Besucher, der Plan ging nicht auf. Letztlich waren wir bestimmt auf dem Vorjahresniveau, aber im Vorfeld hätte ich einfach mit mehr gerechnet. Also musste es jetzt der Sonntag reißen…hoffte ich. Erwähnte ich, dass es an dem Tag so schweinekalt draußen war, vielleicht war das der Grund, warum es nicht mehr Besucher geworden sind. Wer weiß…das schon??? Pünktlich um 18:00 Uhr machten wir dicht und begaben uns in das Restaurant, das sah alles sehr gut aus, die Chefin von Roth war auch dabei und es lief gut an. Ich hatte eine Rede vorbereitet und wollte mich bei allen bedanken und verkünden, dass es die letzte Convention war und dass auch das CI dichtmacht. Aber ich musste vorher noch einmal auf die Toilette. Als ich wieder rauskam, hatte Karin das Büffet eröffnet…das ging gar nicht…ich hielt dann keine Rede mehr und auch sonst war ich schwer enttäuscht. Zum Glück setzte ich mich mit Simone (Knusperkeks) und anderen zusammen und wir unterhielten uns noch sehr lange und sehr ausgiebig. Auch der kleine Hirsch mit seinem Buch war unter uns, das hatte mich sehr gefreut. Die Nacht war kurz aber sehr erholend.

Am nächsten Morgen tauchen wir relativ pünktlich im CongressPark auf und werden schon erwartet. Als wir um 11:00 Uhr öffneten, zeigte sich, dass die Zahlen auf Vorjahresniveau bleiben werden, mein Traum, mal richtig viel Besucher da gehabt zu haben, wird sich leider nicht erfüllen. Die Veranstaltung geht zu ende, eine ganz normale Convention ohne wirkliche Highlights, außer den Menschen, die es noch mal gewagt haben, dort auszustellen. Das Kamerateam hat uns drei Tage begleitet und viel gefilmt. Was daraus werden wird, ist noch ein Geheimnis. Man arbeitet noch im Hintergrund. Als ich interviewt werde und gefragt werde, welches Diorama mein Highlight wäre, sage ich, dass es keins gibt, sondern nur die Aussteller und die Menschen, die das möglich gemacht haben, für mich das Highlight sind, so viel auf sich genommen zu haben und ein letztes Mal unseren Traum mit zu erfüllen.

Noch während des langen Abbaus reift der letzte Gedanke in mir, dass es das war. Das Projekt Playmo-Convention in Wolfsburg ist ad acta gelegt, ein für allemal. Die letzte Convention geht für mich zu ende und zwar im Sicilia, dem ital. Restaurant, das uns die Pizzen geliefert hatte und wir sitzen dort noch einmal mit den letzten Ausstellern und Verwandten und Freunden zusammen. Damit geht die Ära für uns zu Ende, schade um die Veranstaltung, aber es macht keinen Sinn mehr. Es liegen mir bereits Angebote vor, es gibt einen Interessenten der mir quasi das Konzept der Convention abkaufen möchte, aber ich möchte nicht. Ich habe einfach keine Lust mehr dazu. Auch wenn das einige nicht verstehen werden, aber der Stress und die auf einem lastende Verantwortung wird auf die Dauer einfach zu groß.

Am Ende bleibt mir nur, auch im Namen von meiner Frau Karin, allen Ausstellern, Verkäufern und Besuchern für die Unterstützung über die Jahre zu danken. Es hat uns viel Spaß gemacht, die leuchtenden Kinderaugen entschädigen uns ein stückweit für all das was war. Insgesamt gesehen war die Convention eine Erfahrung für uns, eine durchaus positive.

Dann war der Tag danach zu Ende, wieder einmal aber dieses Mal für immer.

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BeitragVerfasst: So Apr 02, 2017 0:03 
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Super-Klicky

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Damit habe ich hier meine Sicht der Conventions aufgezeigt, meine Abrechnung mit dem Sammeln von Playmobil ist aber noch viel umfangreicher. Ich werde es hier aber wohl nicht veröffentlichen dürfen, weil ich (ich nenne dort keine Namen) gnadenlos abrechne mit dem was über all die Jahre so passiert ist. Wer schon mal im bösen bösen Chat war und erleben durfte, wenn ich mal wieder von früher erzählt habe, der weiß was ich meine. Da ich mit dem Thema KW, Playmobil, Geobra und all den Sammlern durch bin, könnte ich es hier einfach veröffentlichen. Sicher...aber die Erinnerungen sind voller Bitterkeit und Wut über all das was in den Jahren 2010 - 2012 passiert ist, seitdem hat sich die KW verändert, ich sehe es heute etwas anders als zu der Zeit der Abrechnung. Stellvertretend möchte ich nur die Kapitel benennen, aber deren Inhalt nicht veröffentlichen.

Abrechnung Part 7 – (2011 – 2012) Die Szene zerfällt
Abrechnung Part 8 – Von Börsen und Ausstellungen oder wie der Markt den Bach runterging
Abrechnung Part 9 - Geobra - oder die Kunst nichts zu tun
Abrechnung Part 10 - Von Sammlern und Konsumenten
Abrechnung Part 11 - Von Ideen und von dem was daraus wurde (Thesenpapier CI)

Na gut, den letzten Part der Abrechnung stelle ich doch mal öffentlich. (Er ist auch aus der Zeit 2011 - 2012 und entsprechend düster.)

Abrechnung Part 12 - Am Ende kommt also doch immer wie es kommen muss

Über viele Jahre habe ich mich im Internet für die Leute eingesetzt, die ich für ehrliche und begeisterte Sammler gehalten habe. Seit 2004 habe ich mich im Playmo-Portal für die Schaffung einer Sammlergemeinschaft eingesetzt. Über die Jahre hin stellte ich zunehmend fest, dass es diese Gemeinschaft niemals gegeben hat und auch niemals geben wird.

Niemand dankt einem für etwas, was er selber nicht versteht oder verstehen will. Meine Mission Playmobilsammler ist jedenfalls gescheitert und mein Sammeln von Erfahrungen mit diesen ist beendet.

Mein Fazit: Jemand sagte mal zu mir, ich sollte aufhören, an das Gute in den Sammlern zu glauben. Die wären es nicht wert. Nach nun so vielen Zeilen und Stunden hier, bleibt mir nur eins zu sagen: Ich glaube an den Spaß beim Sammeln, ich glaube aber nicht mehr daran, dass man jetzt noch Playmobil sammeln kann. Von daher gibt es keine Sammler für mich mehr, traurig aber wahr…


Kommentiert es gerne, aber diskutiert hier nicht. Es sind düstere Überschriften und der Abschluß ebenfalls. Am Ende war ich gerne hier in der KW, es war aber nie mein Zuhause, dazu ist hier einfach zu viel reguliert. Ich möchte mich aber trotzdem bei allen bedanken hier gewesen sein zu dürfen, nach Jahren der Bewährung, gestrenger Beobachtung, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Sammlung all der Jahre hier verkaufen zu dürfen.

Ich wünsche allen viel Glück, vorallem Gesundheit und Spaß mit Playmobil.

Adieu

Zilli

Ad astra

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BeitragVerfasst: So Apr 02, 2017 17:19 
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Bahnfahrer
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Zitat:
...bekam ich nun noch eine weitere nicht heilbare und vor allem riskante Diabeteserkrankung hinzu.


Das ist aber sehr starke Schwarzmalerei.
Riskant ists nur, wenn mans nicht behandelt und nicht auf sein "Futter" und den Blutzuckerspiegel achtet.

Ansonsten kann man damit sehr gut leben. Ich tu das seit 23 Jahren - oh Gott - schon so lange :gruebel :ohnmacht

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BeitragVerfasst: Sa Jun 03, 2017 11:41 
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Tulpendieb
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Hallo,

auch ich kann nur sagen WOB war immer eine Reise Wert wenn die Playmo Convention anstanden.
Das erste Treffen in WOB fand noch in einem Privat Haus statt mit einer Handvoll Leuten und Axel.
Lang ist es her aber es war sehr schön.

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Gruß

Jürgen


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BeitragVerfasst: Sa Dez 09, 2017 15:42 
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Super-Klicky

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RhBDirk hat geschrieben:
Zitat:
...bekam ich nun noch eine weitere nicht heilbare und vor allem riskante Diabeteserkrankung hinzu.


Das ist aber sehr starke Schwarzmalerei.
Riskant ists nur, wenn mans nicht behandelt und nicht auf sein "Futter" und den Blutzuckerspiegel achtet.

Ansonsten kann man damit sehr gut leben. Ich tu das seit 23 Jahren - oh Gott - schon so lange :gruebel :ohnmacht


Wenn man nur diese Erkrankung hätte, wäre das bestimmt etwas leichter, aber so ist es eben nicht gewesen und somit war es dann doch schon ein relativ schwerer Schock.

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