Hallo
also Bildbearbeitung in gewissen Maßen ist vollkommen Ok, um ein Bild zu optimieren. (Licht, Schatten, Ausleuchtung, Farbmodus, kleine Schönheits"reparaturen")
Denn im Vordergrund ist das erstellte
FOTO und die gestellte Szenerie - also quasi das Foto eines Stilllebens.
Aber selbst eine gut fotografierte Figur, die mit einem KI-generierten Hintergrund "optimiert" wurde,
ist kein wirkliches Foto mehr, denn es ist eine Collage - kein erstelltes Stillleben.
So schön die Fotos und sicherlich auch die dahinterstehende Idee eines Fotos wie das von MaxEmil auch ist,
wollen wir das hier in diesem
FOTO-Wettbewerb?
Man stelle sich vor man holt seine Ritterburgteile, seine Costums und weiteres Zubehör raus, baut die Szenerie liebevoll auf und fotografiert es mit Beleuchtung und Perspektive, während ein anderer einfach einen Satz schreibt:
"Zeige mir das Bild eines Playmobilmännchens in Ritterrüstung, das wie Jean dArc eine Burgmauer erstürmt"
Während der eine stundenlang nach seinem Material sucht, alles in Szene setzt und die Idee fotografisch "auf die Platte brennt",
läßt der andere sich sekundenschnell ein Bild generieren.
Klar, wie doof ist der erste doch, es geht doch viel einfacher.
Aber was ist hier mehr wertzuschätzen und hätte einen Punkt verdient?
Ich frage mich nur, was wollen wir hier erlauben und was eher nicht?
Und mir ist auch klar, es gibt einige, die gut fotografieren können, andere nur "knipsen" - auch da gibt es qualitätive Unterschiede.
Wobei hier sicherlich auch die Idee hinter der Interpretation bewertet wird - zumindest war das bislang mein Anspruch
Viele Grüße
Ute