Apropos Gewerkschaften und Bürokratie sparen:Junker Jörg hat geschrieben: ↑Samstag 7. Februar 2026, 00:58
Ich weiß ja ned, was Du arbeitest. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß die allermeisten von uns nicht mehr unter den Bedingungen arbeiten wollten, die wir zur Zeit der Industrialisierung in Deutschland hatten. Die Frage ist: Wo ziehen wir die Grenze? Ich persönlich bin der Meinung, hätten wir statt der freien noch die soziale Marktwirtschaft, könnten wir uns viel Bürokratie sparen, die wir heute v.a. brauchen, um die Geldmacher in Schach zu halten.
Bin heute über diesen Artikel gestolpert: https://www.focus.de/politik/deutschlan ... fd30f.html
Ich dachte, ich lese nicht richtig:
Deutschland steckt bald die Hälfte seiner Steuereinnahmen in den öffentlichen Dienst.
Die Hälfte. In den öffentlichen Dienst.
Das zu einer Zeit, in der die Sozialsysteme ächzen und man nicht weiß, wie man die mittlerweile längst überfällige Aufrüstung oder Erneuerung der maroden Infrastruktur bezahlen soll.
Was "erwirtschaftet" denn der öffentliche Dienst und wie wird er finanziert? Wahrscheinlich mehr durch die "Geldmacher" als durch alle anderen.
Denke, man muß kein Pessimist sein, um zu wetten, daß das Beamtentum samt aller damit verbundenen Privilegien bald Geschichte sein wird.
An Deiner Stelle würde ich mir auch nicht wünschen, in Deutschland krank zu sein. Insbesondere nicht als Privatpatient. Kenne zwar nicht die genauen Umstände auf Malta, dafür aber in Deutschland. Laut vieler Rankings liegt Deutschland selbst innereuropäsch nicht einmal in den Top Ten und in einigen Rankings sogar noch unter Malta.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Samstag 7. Februar 2026, 00:58
Ich war auf Malta. Klasse zum Urlaub machen. Dort leben und z. B. krank sein, hätte ich damals ned gewollt. Ich weiß auch ned, ob's in China ein Wort für 'Sozialhilfe' gibt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich auch dort nicht leben wollte.
In Deutschland gibt es "Sozialhilfe" und einen "Sozialstaat".
Der deutsche Staat ist so "sozial", daß er das Einkommen zweimal versteuert (mit der Rentensteuer). Streng genommen sogar dreimal (mit der Erbschaftssteuer).
Das in Anbetracht der Tatsache, daß man ohnehin schon schamlos die zweithöchsten Steuersätze der Welt aufruft.
