Umsatz 2024/2025
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Umsatz 2024/2025
Die Umsatzzahlen für 2024/2025 wurden bekannt gegeben:
https://www.tageblatt.de/Nachrichten/Pl ... %20gelegen.
https://www.tageblatt.de/Nachrichten/Pl ... %20gelegen.
Re: Umsatz 2024/2025
"Horst Brandstätter Group stabilisiert Geschäftsentwicklung und stellt Weichen für zukünftiges Wachstum"
https://www.horst-brandstaetter-group.c ... s-wachstum
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Trage seit 1975 Playmobil im Herzen.
Re: Umsatz 2024/2025
An dieser öffentlichen Mitteilung stimmt etwas nicht.
Der Umsatz des Vorjahres (2023/2024) wurde offiziell auf 490 Millionen Euro festgelegt.
Nun wird plötzlich eine neue Zahl für dieses Geschäftsjahr genannt: 449 Millionen Euro, und es wird behauptet, der Abwärtstrend habe sich abgeschwächt.
Ein Rückgang von 17 % gegenüber dem Vorjahr wird also durch diese neue magische „Nettoumsatz“-Zahl auf 8 % reduziert?
Der Umsatz des Vorjahres (2023/2024) wurde offiziell auf 490 Millionen Euro festgelegt.
Nun wird plötzlich eine neue Zahl für dieses Geschäftsjahr genannt: 449 Millionen Euro, und es wird behauptet, der Abwärtstrend habe sich abgeschwächt.
Ein Rückgang von 17 % gegenüber dem Vorjahr wird also durch diese neue magische „Nettoumsatz“-Zahl auf 8 % reduziert?
Re: Umsatz 2024/2025
Wer weiß. Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Was mich ein bisschen erfreut ist, dass ich das Gefühl habe, das immer mehr Sonderfiguren von Firmen oder Kommunen auf den Markt kommen. Das ist ja auch ein Geschäft, was Geld in die Kassen der Firma spült und es ist ausbaufähig. Vielleicht stoppt sich dadurch ein bisschen der Abwärtstrieb. Aber ist halt nur ein Gefühl.
Re: Umsatz 2024/2025
@pipejoe sehe das so wie du , die sonderfiguren bringen auch Gewinn in die Kasse. Die sonderfiguren sind halt ein anderes Standbein, genau wie die Partnerschaft mit Mattel und dem WWF. Nur bei Mattel ( Barbie) Monsterhigh, WWF muss playmobil liefern. Das müsste Playmobil auch bei dem kerngeschäft. Hier müsste playmobil investieren in neue Formen. Figuren. Denke da an die KI Bilder von Playmobil die Fans gemacht haben , die man als Anregung nehmen könnte
Suche Chinesische Figuren
Re: Umsatz 2024/2025
In Zeiten, in denen das Geschäft gut lief, wurden diese Zahlen viel früher veröffentlicht, aber jetzt zögern sie es hinaus, und wahrscheinlich werden diese Zahlen erst Mitte nächsten Jahres bekannt gegeben.
Quellen berichten mir, dass es in der Geschäftssaison 2025/2026 einen weiteren Rückgang von etwa 10 % gab, wodurch der Umsatz auf etwa 365 Millionen sank. Aber das sind nur Gerüchte.
Nun sagen diese Zahlen nicht viel aus; die genaue Höhe der Verluste zu kennen, ist ebenso wichtig, um aussagekräftige Einschätzungen vornehmen zu können.
Re: Umsatz 2024/2025
Ein Unternehmen hat bis zu 12 Monate nach Abschluß des jeweiligen Geschäftsjahres Zeit, einen Bericht zu veröffentlichen. Playmobil macht dies nach der Aufsichtsratssitzung wie viele andere Unternehmen auch. Der von Dir genannte Zeitraum fällt z.T. ins aktuelle Geschäftsjahr und wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht, sprich nächstes Jahr.
Trage seit 1975 Playmobil im Herzen.
Re: Umsatz 2024/2025
Die Flucht in Lizenzprodukte – also das Anhängen an fremde Marken wie Barbie oder WWF – ist oft ein Zeichen unternehmerischer Kapitulation. Aus praxeologischer Sicht kann dies den Abwärtstrend aus folgenden Gründen nicht dauerhaft stoppen:
- Margenkompression durch Lizenzgebühren: Der Gewinn wird durch die Abgabe an den Lizenzgeber geschmälert. Sie tauschen die Souveränität über Ihr eigenes Produkt gegen eine kurzfristige Absatzgarantie. Das Unternehmen wird so vom Produzenten zum bloßen Dienstleister für fremde Marken.
- Abhängigkeit statt Selbstständigkeit: Wenn das Kernprodukt aus eigener Kraft nicht mehr überzeugt, gesteht das Management ein, dass es keine originären Werte mehr schafft, die der Konsument freiwillig kaufen möchte. Man macht sich abhängig vom Markterfolg der anderen Marke. Wenn der Hype um die Lizenzfigur abflacht, steht das Unternehmen erneut vor der gleichen Leere.
- Verlust des Marken-Kerns: Ein Unternehmen, das auf Basis seiner eigenen Identität und Tradition gewachsen ist, verwässert sein Image, wenn es ständig „fremde Welten“ kopiert. Der Konsument, der eigentlich an der ursprünglichen Qualität und Vision interessiert ist, erkennt den Mangel an eigener Innovationskraft.
- Kein Ersatz für echte Innovation: Lizenzmodelle sind lediglich eine Form der „Marktanpassung“ an fremde Vorbilder. Echte ökonomische Vitalität entsteht jedoch durch unternehmerische Kreativität – das Erschaffen von Neuem, das der Konsument so noch gar nicht erwartet hat (die sogenannte entrepreneurial discovery). Lizenzen sind reaktiv, nicht proaktiv.
- Kapitalfehlleitung: Wenn Investitionsmittel in Lizenzrechte statt in die Forschung und Entwicklung der eigenen Formen und Spielkonzepte fließen, wird wertvolles Kapital in vergangene Erfolge anderer investiert, anstatt die eigene Zukunft zu sichern. Das ist betriebswirtschaftlicher Substanzverzehr.
Kurz gesagt: Lizenzen sind ein Pflaster, keine Heilung. Sie verlagern das Problem lediglich in die Zukunft und schmälern die langfristige Rentabilität, während die grundlegende Schwäche – das Scheitern bei der Befriedigung originärer Kundenbedürfnisse – unberührt bleibt.
- Margenkompression durch Lizenzgebühren: Der Gewinn wird durch die Abgabe an den Lizenzgeber geschmälert. Sie tauschen die Souveränität über Ihr eigenes Produkt gegen eine kurzfristige Absatzgarantie. Das Unternehmen wird so vom Produzenten zum bloßen Dienstleister für fremde Marken.
- Abhängigkeit statt Selbstständigkeit: Wenn das Kernprodukt aus eigener Kraft nicht mehr überzeugt, gesteht das Management ein, dass es keine originären Werte mehr schafft, die der Konsument freiwillig kaufen möchte. Man macht sich abhängig vom Markterfolg der anderen Marke. Wenn der Hype um die Lizenzfigur abflacht, steht das Unternehmen erneut vor der gleichen Leere.
- Verlust des Marken-Kerns: Ein Unternehmen, das auf Basis seiner eigenen Identität und Tradition gewachsen ist, verwässert sein Image, wenn es ständig „fremde Welten“ kopiert. Der Konsument, der eigentlich an der ursprünglichen Qualität und Vision interessiert ist, erkennt den Mangel an eigener Innovationskraft.
- Kein Ersatz für echte Innovation: Lizenzmodelle sind lediglich eine Form der „Marktanpassung“ an fremde Vorbilder. Echte ökonomische Vitalität entsteht jedoch durch unternehmerische Kreativität – das Erschaffen von Neuem, das der Konsument so noch gar nicht erwartet hat (die sogenannte entrepreneurial discovery). Lizenzen sind reaktiv, nicht proaktiv.
- Kapitalfehlleitung: Wenn Investitionsmittel in Lizenzrechte statt in die Forschung und Entwicklung der eigenen Formen und Spielkonzepte fließen, wird wertvolles Kapital in vergangene Erfolge anderer investiert, anstatt die eigene Zukunft zu sichern. Das ist betriebswirtschaftlicher Substanzverzehr.
Kurz gesagt: Lizenzen sind ein Pflaster, keine Heilung. Sie verlagern das Problem lediglich in die Zukunft und schmälern die langfristige Rentabilität, während die grundlegende Schwäche – das Scheitern bei der Befriedigung originärer Kundenbedürfnisse – unberührt bleibt.
Re: Umsatz 2024/2025
Playmobil: Umsatz bricht weiter ein – Produktion in Deutschland endet - manager magazin https://share.google/k2DgZGLheSCtWRX7p
- hauden_lukas
- Duke Puke - Duc de Dégueulis
- Beiträge: 3431
- Registriert: Montag 25. Juni 2007, 17:50
Re: Umsatz 2024/2025
Danke für den Link!Andi22 hat geschrieben: ↑Freitag 15. Mai 2026, 04:28Playmobil: Umsatz bricht weiter ein – Produktion in Deutschland endet - manager magazin https://share.google/k2DgZGLheSCtWRX7p
Ich habe nach „ Fußball-Figuren als Hoffnungsträger“ aufgehört weiterzulesen.
Wenn das die Unternehmensstrategie war, dann gute Nacht!
Re: Umsatz 2024/2025
Im Gegensatz zu früheren Artikeln über die Schwierigkeiten von Playmobil im „Manager Magazin“ enthält dieser Beitrag keine neuen Einblicke hinter die Kulissen. Es handelt sich lediglich um eine Kopie einer Pressemitteilung und um denselben Inhalt, über den auch andere Medien berichtet haben.hauden_lukas hat geschrieben: ↑Freitag 15. Mai 2026, 04:41Danke für den Link!
Ich habe nach „ Fußball-Figuren als Hoffnungsträger“ aufgehört weiterzulesen.
Wenn das die Unternehmensstrategie war, dann gute Nacht!
Eine verpasste Gelegenheit, über die jüngsten Umbrüche in der Unternehmensführung zu berichten, die nichts Gutes verheißen.
- Junker Jörg
- Hier steh ich, ich kann auch anders
- Beiträge: 14025
- Registriert: Montag 25. Juni 2007, 01:11
Re: Umsatz 2024/2025
Naja, Lego scheint mit seinen Lizenzen recht erfolgreich zu sein. So generell scheint das nicht zu gelten. Oder?
