90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Moderatoren: KlickyWelt-Team, Playmo-family, Littledive, KlickyWelt-Team
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Hat sich schon jemand mit den Vor- und Nachteilen der „Heimarbeit“ bei Playmobil in Malta befasst, oder ist das Thema nach wie vor ein Tabu?
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Soweit ich weiß ist das Ganze nicht ohne und illegal, daher sollten wir das Thema hier sicherlich nicht diskutieren = es bleibt ein Tabu Thema
Gruß
Frank
Gruß
Frank
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Heimarbeit ist grundsätzlich nicht illegal und auch kein Tabuthema...Askin hat geschrieben: Dienstag 14. Juli 2026, 10:57 Soweit ich weiß ist das Ganze nicht ohne und illegal, daher sollten wir das Thema hier sicherlich nicht diskutieren = es bleibt ein Tabu Thema![]()
Gruß
Frank
Es ist im Heimarbeitsgesetzt in D auch genau geregelt.
Wie es auf Malta explizit aussieht, kann ich nicht sagen, da ich die dort geltenden Rechte nicht kenne.
Ein Problem aus Unternehmenssicht ist sicher, dass eine nicht zu unterschätzende Menge in etwas dunkleren Kanälen verschwunden ist - inwieweit noch, habe ich keine Ahnung.
Was hier in D ein Problem war, die Arbeitnehmer haben weitere Personen/Kinder für die Arbeit mit eingebunden, um höhere Stückzahlen / Zahlungen zu erreichen, was eben aus rechtlicher Sicht nicht legal war.
Wobei ich auch davon ausgehe, dass es sich hier zumindest aufgrund der technischen Weiterentwicklung mit der Zeit von selbst erledigt hatte.
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Beim Thema Malta ging es sicherlich nicht um das Thema Heimarbeit, sonst hätte Vintz nicht nach einem Tabu gefragt.
Belassen wir es bitte dabei.
Belassen wir es bitte dabei.
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Zu den beiden Kommentaren von RhBDirk und JTD möchte ich ein paar Anmerkungen machen, weil diese grundsätzlichen Zusammenhänge jedem bekannt sein sollten:
1. Das Missverständnis der „Produktionskosten“
Dass die Produktionskosten in Deutschland im weltweiten Vergleich extrem hoch sind, ist kein Zufall, sondern das direkte Resultat einer Politik des Interventionismus. Steuern, Regulierungen, die ausufernde Bürokratie und die hohen Lohnnebenkosten sind künstliche Konstrukte. Wenn Unternehmen in Länder mit niedrigeren Kosten ausweichen – wie etwa Mercedes nach Ungarn –, folgen sie lediglich dem ökonomischen Gesetz, das Kapital dorthin zu lenken, wo es am effizientesten eingesetzt werden kann. Dies ist kein Zeichen von Bosheit der „Konzernlenker“, sondern ein Überlebensinstinkt in einem Markt, dessen Rahmenbedingungen durch den Staat deformiert wurden.
2. Zur „Kaufkraft-Theorie“ und Henry Ford
Das Argument von JTD, wonach Unternehmer die Löhne erhöhen müssten, um den Absatz der eigenen Produkte zu „garantieren“, ist ein ökonomischer Irrtum, der oft als die „Ford-Legende“ bezeichnet wird. Ein Unternehmer kann nicht einfach durch die Erhöhung der Löhne die Nachfrage nach seinen eigenen Produkten schaffen. Die Kaufkraft ist kein in das System injiziertes Volumen, sondern das Ergebnis produktiver Tätigkeit.
Wenn Henry Ford damals die Löhne erhöhte, tat er dies nicht aus einem abstrakt-sozialen Antrieb, sondern weil er durch verbesserte Produktionsmethoden und eine höhere Arbeitsproduktivität die Effizienz steigerte. Er reagierte auf den Wettbewerb um Arbeitskräfte auf einem freien Markt. Der Versuch, heute Lohnniveaus künstlich hochzuhalten, um den heimischen Absatz zu stützen, ignoriert, dass Löhne ein Preis sind. Wenn dieser Preis über dem Produktivitätswert liegt, wird die Produktion zwangsläufig unrentabel und verlagert sich – oder die Kapitalgrundlage wird durch Preissteigerungen (Inflation) entwertet.
3. Die Illusion der nationalen Einheit
Der grundsätzliche Fehler ist die Annahme, ein Unternehmen habe die Verpflichtung, seinen Standort aus einer Art „nationaler Loyalität“ zu stützen. Ein Unternehmen ist in einer arbeitsteiligen Wirtschaft kein autarkes Gebilde, das sich selbst versorgt. Es ist Teil eines globalen Kapitalnetzes. Wenn die Bedingungen in einer Region (wie Franken oder Deutschland insgesamt) durch fiskalpolitische Lasten „geplündert“ werden, dann ist es die logische Folge, dass das Kapital – der Lebensnerv der Zivilisation – abwandert.
4. Was ist zu tun?
Anstatt nach protektionistischen Maßnahmen zu rufen oder zu fordern, dass Konzerne die Kaufkraft ihrer Arbeitnehmer subventionieren, müsste man den Fokus auf die Ursachen legen:
1. Abbau der staatlichen Interventionen: Nur durch eine drastische Senkung der Staatsausgaben und Regulierungen kann der Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig werden.
2. Produktivität als Maßstab: Wohlstand entsteht nicht durch das Drucken von Geld oder die künstliche Erhöhung der Nominallöhne, sondern durch Kapitalakkumulation und die effiziente Befriedigung der Konsumentenwünsche.
Wenn „Konzernlenker“ keine Autos bauen, die Menschen kaufen wollen, dann ist das oft ein Zeichen dafür, dass sie sich zu sehr auf politische Präferenzen (wie etwa die staatlich forcierte Elektromobilität) verlassen, anstatt auf die Signale der Konsumenten auf einem freien Markt zu hören.
In einer Welt, in der die Politik versucht, die Preise und Löhne zu diktieren, statt den Markt für sich entscheiden zu lassen, ist das „Verschwinden“ einer Fabrik in Dietenhofen lediglich ein Indikator dafür, dass die wirtschaftliche Grundlage am Standort unterhöhlt wurde. Man rettet die Produktion nicht durch Appelle an das Herz der Manager, sondern nur durch die Wiederherstellung der Freiheit des Unternehmers und des Preismechanismus.
1. Das Missverständnis der „Produktionskosten“
Dass die Produktionskosten in Deutschland im weltweiten Vergleich extrem hoch sind, ist kein Zufall, sondern das direkte Resultat einer Politik des Interventionismus. Steuern, Regulierungen, die ausufernde Bürokratie und die hohen Lohnnebenkosten sind künstliche Konstrukte. Wenn Unternehmen in Länder mit niedrigeren Kosten ausweichen – wie etwa Mercedes nach Ungarn –, folgen sie lediglich dem ökonomischen Gesetz, das Kapital dorthin zu lenken, wo es am effizientesten eingesetzt werden kann. Dies ist kein Zeichen von Bosheit der „Konzernlenker“, sondern ein Überlebensinstinkt in einem Markt, dessen Rahmenbedingungen durch den Staat deformiert wurden.
2. Zur „Kaufkraft-Theorie“ und Henry Ford
Das Argument von JTD, wonach Unternehmer die Löhne erhöhen müssten, um den Absatz der eigenen Produkte zu „garantieren“, ist ein ökonomischer Irrtum, der oft als die „Ford-Legende“ bezeichnet wird. Ein Unternehmer kann nicht einfach durch die Erhöhung der Löhne die Nachfrage nach seinen eigenen Produkten schaffen. Die Kaufkraft ist kein in das System injiziertes Volumen, sondern das Ergebnis produktiver Tätigkeit.
Wenn Henry Ford damals die Löhne erhöhte, tat er dies nicht aus einem abstrakt-sozialen Antrieb, sondern weil er durch verbesserte Produktionsmethoden und eine höhere Arbeitsproduktivität die Effizienz steigerte. Er reagierte auf den Wettbewerb um Arbeitskräfte auf einem freien Markt. Der Versuch, heute Lohnniveaus künstlich hochzuhalten, um den heimischen Absatz zu stützen, ignoriert, dass Löhne ein Preis sind. Wenn dieser Preis über dem Produktivitätswert liegt, wird die Produktion zwangsläufig unrentabel und verlagert sich – oder die Kapitalgrundlage wird durch Preissteigerungen (Inflation) entwertet.
3. Die Illusion der nationalen Einheit
Der grundsätzliche Fehler ist die Annahme, ein Unternehmen habe die Verpflichtung, seinen Standort aus einer Art „nationaler Loyalität“ zu stützen. Ein Unternehmen ist in einer arbeitsteiligen Wirtschaft kein autarkes Gebilde, das sich selbst versorgt. Es ist Teil eines globalen Kapitalnetzes. Wenn die Bedingungen in einer Region (wie Franken oder Deutschland insgesamt) durch fiskalpolitische Lasten „geplündert“ werden, dann ist es die logische Folge, dass das Kapital – der Lebensnerv der Zivilisation – abwandert.
4. Was ist zu tun?
Anstatt nach protektionistischen Maßnahmen zu rufen oder zu fordern, dass Konzerne die Kaufkraft ihrer Arbeitnehmer subventionieren, müsste man den Fokus auf die Ursachen legen:
1. Abbau der staatlichen Interventionen: Nur durch eine drastische Senkung der Staatsausgaben und Regulierungen kann der Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig werden.
2. Produktivität als Maßstab: Wohlstand entsteht nicht durch das Drucken von Geld oder die künstliche Erhöhung der Nominallöhne, sondern durch Kapitalakkumulation und die effiziente Befriedigung der Konsumentenwünsche.
Wenn „Konzernlenker“ keine Autos bauen, die Menschen kaufen wollen, dann ist das oft ein Zeichen dafür, dass sie sich zu sehr auf politische Präferenzen (wie etwa die staatlich forcierte Elektromobilität) verlassen, anstatt auf die Signale der Konsumenten auf einem freien Markt zu hören.
In einer Welt, in der die Politik versucht, die Preise und Löhne zu diktieren, statt den Markt für sich entscheiden zu lassen, ist das „Verschwinden“ einer Fabrik in Dietenhofen lediglich ein Indikator dafür, dass die wirtschaftliche Grundlage am Standort unterhöhlt wurde. Man rettet die Produktion nicht durch Appelle an das Herz der Manager, sondern nur durch die Wiederherstellung der Freiheit des Unternehmers und des Preismechanismus.
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Finde ich schwierig. Hat schon fast etwas von Zensur. So lange Äußerungen nicht strafbar sind, sollte es keine Einschränkungen geben.
Re: 90.000 qm in Dietenhofen zu vermieten... Playmobil-Werk in Franken soll Ende Juni schließen
Hier sollte noch erwähnt werden, dass sich staatliche Regulierungen nicht ausschließlich durch Verbote äußern, sondern auch im hohem Maße Subventionen aus Steuermitteln für Branchen und Institutionen beinhalten. Auch diese müssten dann grundsätzlich abgeschafft werden, was vielen Branchen direkt und indirekt auch weh tun dürfte.Andi22 hat geschrieben: Dienstag 14. Juli 2026, 15:48 Zu den beiden Kommentaren von RhBDirk und JTD möchte ich ein paar Anmerkungen machen, weil diese grundsätzlichen Zusammenhänge jedem bekannt sein sollten:
1. Das Missverständnis der „Produktionskosten“
Dass die Produktionskosten in Deutschland im weltweiten Vergleich extrem hoch sind, ist kein Zufall, sondern das direkte Resultat einer Politik des Interventionismus. Steuern, Regulierungen, die ausufernde Bürokratie und die hohen Lohnnebenkosten sind künstliche Konstrukte. Wenn Unternehmen in Länder mit niedrigeren Kosten ausweichen – wie etwa Mercedes nach Ungarn –, folgen sie lediglich dem ökonomischen Gesetz, das Kapital dorthin zu lenken, wo es am effizientesten eingesetzt werden kann. Dies ist kein Zeichen von Bosheit der „Konzernlenker“, sondern ein Überlebensinstinkt in einem Markt, dessen Rahmenbedingungen durch den Staat deformiert wurden.
2. Zur „Kaufkraft-Theorie“ und Henry Ford
Das Argument von JTD, wonach Unternehmer die Löhne erhöhen müssten, um den Absatz der eigenen Produkte zu „garantieren“, ist ein ökonomischer Irrtum, der oft als die „Ford-Legende“ bezeichnet wird. Ein Unternehmer kann nicht einfach durch die Erhöhung der Löhne die Nachfrage nach seinen eigenen Produkten schaffen. Die Kaufkraft ist kein in das System injiziertes Volumen, sondern das Ergebnis produktiver Tätigkeit.
Wenn Henry Ford damals die Löhne erhöhte, tat er dies nicht aus einem abstrakt-sozialen Antrieb, sondern weil er durch verbesserte Produktionsmethoden und eine höhere Arbeitsproduktivität die Effizienz steigerte. Er reagierte auf den Wettbewerb um Arbeitskräfte auf einem freien Markt. Der Versuch, heute Lohnniveaus künstlich hochzuhalten, um den heimischen Absatz zu stützen, ignoriert, dass Löhne ein Preis sind. Wenn dieser Preis über dem Produktivitätswert liegt, wird die Produktion zwangsläufig unrentabel und verlagert sich – oder die Kapitalgrundlage wird durch Preissteigerungen (Inflation) entwertet.
3. Die Illusion der nationalen Einheit
Der grundsätzliche Fehler ist die Annahme, ein Unternehmen habe die Verpflichtung, seinen Standort aus einer Art „nationaler Loyalität“ zu stützen. Ein Unternehmen ist in einer arbeitsteiligen Wirtschaft kein autarkes Gebilde, das sich selbst versorgt. Es ist Teil eines globalen Kapitalnetzes. Wenn die Bedingungen in einer Region (wie Franken oder Deutschland insgesamt) durch fiskalpolitische Lasten „geplündert“ werden, dann ist es die logische Folge, dass das Kapital – der Lebensnerv der Zivilisation – abwandert.
4. Was ist zu tun?
Anstatt nach protektionistischen Maßnahmen zu rufen oder zu fordern, dass Konzerne die Kaufkraft ihrer Arbeitnehmer subventionieren, müsste man den Fokus auf die Ursachen legen:
1. Abbau der staatlichen Interventionen: Nur durch eine drastische Senkung der Staatsausgaben und Regulierungen kann der Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig werden.
2. Produktivität als Maßstab: Wohlstand entsteht nicht durch das Drucken von Geld oder die künstliche Erhöhung der Nominallöhne, sondern durch Kapitalakkumulation und die effiziente Befriedigung der Konsumentenwünsche.
Wenn „Konzernlenker“ keine Autos bauen, die Menschen kaufen wollen, dann ist das oft ein Zeichen dafür, dass sie sich zu sehr auf politische Präferenzen (wie etwa die staatlich forcierte Elektromobilität) verlassen, anstatt auf die Signale der Konsumenten auf einem freien Markt zu hören.
In einer Welt, in der die Politik versucht, die Preise und Löhne zu diktieren, statt den Markt für sich entscheiden zu lassen, ist das „Verschwinden“ einer Fabrik in Dietenhofen lediglich ein Indikator dafür, dass die wirtschaftliche Grundlage am Standort unterhöhlt wurde. Man rettet die Produktion nicht durch Appelle an das Herz der Manager, sondern nur durch die Wiederherstellung der Freiheit des Unternehmers und des Preismechanismus.
