Geschichten mit Fredeswind und Fanny

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Fredeswind
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10. Kapitel 'Winterintermezzo'

Beitrag von Fredeswind » Montag 19. Januar 2026, 10:00

Der nächste Morgen belohnte sie mit einem herrlichen Wintertag. Sie hatten in der Hütte Schneeschuhe gefunden, nahmen die Gelegenheit wahr und machten damit nach dem Mittag eine kleine Wanderung. Die Hunde, stets mit von der Partie, tollten im pulverigen Schnee herum.

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Der Ausflug hatte länger gedauert als geplant, erst als die Sonne schon ziemlich tief stand, kamen sie todmüde wieder in ihrem Quartier an. Eigentlich hatten sie herausfinden wollen, wie es um den Hauptweg stünde. Doch zu dem waren sie gar nicht erst durchgedrungen. „So wie’s ausschaut werden wir wohl länger hierbleiben müssen.“, stellte Fanny fest. „Ach, halb so schlimm, wir haben ja noch ein paar Tage. Außerdem ist die Speisekammer gut gefüllt, vermutlich geschieht es hier häufiger, dass man festsitzt.“, entgegnete Fredeswind. „Du hast ja so recht.“, bestätigte Fanny. „Lass uns das Beste daraus machen und die Wintertage genießen.“

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In der gleichen Nacht begann es ordentlich zu tauen. Erst Regen, dann ein kräftiger Föhn ließ die Schneedecke schrumpfen. Langsam aber sicher tauchte alles Versunkene wieder auf. Die Freundinnen freuten sich sehr darüber, wollten sie doch noch mehr von ihrer Umgebung kennenlernen.

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Die Sonne schien jetzt unablässig, daher waren die Temperaturen angenehm und sie unternahmen weitere Touren mit den Schneeschuhen oder den vorhandenen Schlitten.

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Mr. Tumnus
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Re: Geschichten mit Fredeswind und Fanny

Beitrag von Mr. Tumnus » Montag 19. Januar 2026, 17:05

Ich weiß nicht wie man das hinkriegt, die Hütte so perfekt einzuschneien, aber es sieht super aus! :respekt
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Fredeswind
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Re: Geschichten mit Fredeswind und Fanny

Beitrag von Fredeswind » Montag 19. Januar 2026, 19:58

Mr. Tumnus hat geschrieben:
Montag 19. Januar 2026, 17:05
Ich weiß nicht wie man das hinkriegt, die Hütte so perfekt einzuschneien, aber es sieht super aus! :respekt
:dank1 :dank1 :oops :oops

Rausgestellt habe ich die Hütte mit Bäumen als es zu schneien angefangen hat. Unser Hof liegt etwa 2 m über der Steinbank auf der das Dio stand. Das Schneefräsenunwetter meines Sohnes am nächsten Morgen, hat das komplette Einschneien ungeplant erledigt. Ich bekam einen ganz schönen Schreck, aber glücklicherweise war es Pulverschnee .Das Dio nahm so keinen Schaden. 🥲 Hätte auch ins Auge gehen können. Das war ein genialer Zufall, dass der Schneewurf ausgerechnet so im Garten landete.

LG von der Märchenfee Fredeswind :fee
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10.Kapitel 'Winterintermezzo'

Beitrag von Fredeswind » Dienstag 20. Januar 2026, 10:56

Das Rodeln machte ihnen besonders Spaß. Dafür waren die Bedingungen auch nahezu perfekt. Anuk und Kuna begleiteten sie treu, bald lernten es die beiden die Schlitten bergan zu ziehen. Die Freundinnen mussten ihnen nur folgen, rasten dann den Berg auf den Schlitten hinunter, während die Hunde, manchmal auch purzelbaumschlagend, den Hang hinabjagten um mit den Freundinnen Schritt halten zu können.

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Wenn sie lange genug draußen blieben, standen sie träumend im rosafarbenen Sonnenuntergang bis die Sonne hinter dem letzten Berggipfel völlig verschwunden war. Dann hieß es aber schnell ab nach Hause, weil es im Nu dunkel wurde.

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Auch der vereiste Weg vor ihrer Hütte war schließlich wieder abgetaut. Erneut versuchten sie zur Fahrstraße durchzukommen. Nach ein paar hundert Metern war der Pfad hinter der letzten Kurve leider zugeweht worden. Nach wie vor gab es also kein Durchkommen und so machten sie sich auch dieses Mal wieder unverrichteter Dinge auf den Rückweg.

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Schnell neigte sich ihre übrige Zeit dem Ende zu. Morgen in aller Frühe sollte es nun soweit sein, dass sie wieder ins Tal hinabgebracht werden würden. Deshalb räumten sie das Häuschen auf und packten ihre sieben Sachen. Danach brachen sie zu einem letzten Spaziergang auf. Dieses Mal erreichten sie auch endlich den Hauptweg, der konnte aber noch nicht befahren werden. Es sah aus, als wäre weiter unten ebenso eine Lawine abgegangen, die die Bergstraße versperrte. Beide nahmen das mit Humor, so leicht konnte sie nichts mehr erschüttern und Fredeswind meinte: „Und wenn schon, dann bleiben wir eben doch ein bisschen länger hier.“ Fanny erwiderte lachend: „Genau, wo wir uns hier oben gerade so gut eingelebt haben. Kein Handyempfang, kein Hundesalon, keine Regierungsgeschäfte und kein Stress. Was kann man sich mehr wünschen als Entspannung pur.“ „Und das bisschen Schneeschippen, machen wir jetzt mit links.“, kicherte ihre Freundin.

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