Die Stadt der Türme.
Moderatoren: KlickyWelt-Team, Askin, Littledive, Junker Jörg, KlickyWelt-Team
- Frankfurt 25
- Mini-Klicky
- Beiträge: 223
- Registriert: Montag 20. Januar 2025, 12:55
- Frankfurt 25
- Mini-Klicky
- Beiträge: 223
- Registriert: Montag 20. Januar 2025, 12:55
Re: Die Stadt der Türme.
Vom kleinen Henkerturm zum größten, massivsten und höchsten Turm von Tornburg.
Erbaut auf einem Grundstück auf dem in früheren Zeiten ein Siechenhaus stand.
Das wurde in der wachsenden Stadt zu klein und man verlegte es in das nahe Franziskaner Kloster.
Die Zünfte und Gilden der Reichsstadt erwarben das Areal und planten einen Hochgotischen Turm mit der Auflage, eine kleine Pestkapelle im Untergeschoss einzubauen.
Man konnte für dieses Großprojekt wandernde Maurer und Steinmetzetrupps anwerben, die somit für viele Jahre eine feste Anstellung und somit ein relativ sicheres Auskommen hatten.
Mit zunehmendem Selbstbewusstsein und der Wichtigkeit der Zünfte im Gefüge der Stadtgesellschaft wuchsen auch die immer ambitionierteren Visionen der Bauherren.
Der Turm war auch Schatzkammer, Stadtarchiv, Wachturm und Ort für Versammlungen, bis später das große Rathaus errichtet wurde.
Als im 16 Jahrhundert der Platz knapp war, bauten Gilden und Zünfte einen neuen Turm, der nur ihnen zum Nutzen diente.
Somit war oben Platz zur Verfügung für einen Zweistöckigen Glockenstuhl.
Bis dahin läutete man für die Pestkapelle nur eine kleine Pestglocke.
Insgesamt 8 große Glocken, davon 7 läuten im Eichenen Glockenstuhl, eine Salvator Glocke ganz oben im Oktogon.
Die massive Bauweise und die stabile Statik erlaubten den Guss und den Aufzug des schwersten Geläutes im Land.
Der Wettbewerb der Reichsstädte und Geltungssucht sowie Machtdemonstration spornt zu Höchstleistungen an.
Erbaut mit Wissen und Erfahrungen über Material und dem wirken der Kräfte bauten die verschwiegenen Baumeister und Steinmetze damals Werke von ungeheurer Kühnheit.
Mit Können, Muskelkraft , Disziplin und wenigen technischen Hilfsmitteln .
Ein echtes Uhrwerk mit Lautsprecher läutet im Tageszyklus.
Der Turm ist nicht öffentlich zugänglich.
4 Sonderführungen im Jahr geben einigen Interessenten Einblicke in das Innere des Baudenkmals.
Nur die Raumdecke verhindert eine aufstockung und den Abschluss durch einen vorhandenen durchbrochenen Turmhelm.
Erbaut auf einem Grundstück auf dem in früheren Zeiten ein Siechenhaus stand.
Das wurde in der wachsenden Stadt zu klein und man verlegte es in das nahe Franziskaner Kloster.
Die Zünfte und Gilden der Reichsstadt erwarben das Areal und planten einen Hochgotischen Turm mit der Auflage, eine kleine Pestkapelle im Untergeschoss einzubauen.
Man konnte für dieses Großprojekt wandernde Maurer und Steinmetzetrupps anwerben, die somit für viele Jahre eine feste Anstellung und somit ein relativ sicheres Auskommen hatten.
Mit zunehmendem Selbstbewusstsein und der Wichtigkeit der Zünfte im Gefüge der Stadtgesellschaft wuchsen auch die immer ambitionierteren Visionen der Bauherren.
Der Turm war auch Schatzkammer, Stadtarchiv, Wachturm und Ort für Versammlungen, bis später das große Rathaus errichtet wurde.
Als im 16 Jahrhundert der Platz knapp war, bauten Gilden und Zünfte einen neuen Turm, der nur ihnen zum Nutzen diente.
Somit war oben Platz zur Verfügung für einen Zweistöckigen Glockenstuhl.
Bis dahin läutete man für die Pestkapelle nur eine kleine Pestglocke.
Insgesamt 8 große Glocken, davon 7 läuten im Eichenen Glockenstuhl, eine Salvator Glocke ganz oben im Oktogon.
Die massive Bauweise und die stabile Statik erlaubten den Guss und den Aufzug des schwersten Geläutes im Land.
Der Wettbewerb der Reichsstädte und Geltungssucht sowie Machtdemonstration spornt zu Höchstleistungen an.
Erbaut mit Wissen und Erfahrungen über Material und dem wirken der Kräfte bauten die verschwiegenen Baumeister und Steinmetze damals Werke von ungeheurer Kühnheit.
Mit Können, Muskelkraft , Disziplin und wenigen technischen Hilfsmitteln .
Ein echtes Uhrwerk mit Lautsprecher läutet im Tageszyklus.
Der Turm ist nicht öffentlich zugänglich.
4 Sonderführungen im Jahr geben einigen Interessenten Einblicke in das Innere des Baudenkmals.
Nur die Raumdecke verhindert eine aufstockung und den Abschluss durch einen vorhandenen durchbrochenen Turmhelm.
- Frankfurt 25
- Mini-Klicky
- Beiträge: 223
- Registriert: Montag 20. Januar 2025, 12:55
