Überlegungen zum Handel

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Re: Die Regeln zur verrückten Welt um 1800

Beitrag von olki » So Jun 30, 2019 0:35

Seamarshall_Rotrock hat geschrieben:
Sa Jun 29, 2019 20:17
gut wir hätten noch Geschwindigkeiten und Enfernung
das wird eher einfach, aber ich denke wir sollten die benötigten Tage etwas verringern.

Die Rasterkarte ist fast fertig, ein Meisterwerk.
Da sollen jetzt noch Handelsrouten rein.

-das führt uns zum Handel
was bringt uns der?
welche Motivation steck dahinter?

-für das Würfeln brauchen wir noch einen Chatroom und einen Moderator, oder mehere

ein etwas kniffliger Punkt dürfte das Würfeln im Kampf werden. Um unterschiedliche Streitkräfte Größen abzubilden braucht es dynamische Faktoren
:staun1

und last but not least noch das Ziel des Spieles
-Siegbedingungen
-Größe
-Vernichtung
-Reichtum
?????

Das oder ähnliches sollte unsere Road Map werden.
Vielleicht hat noch jemand weitere spielrelevante Punkte.

Ich fand diesen Einwurf letztens ganz attraktiv, daß ein erfolgreicher Handel die Regeneration beschleunigt. Jetzt noch virtuelles Geld einzuführen, wäre vielleicht zu kompliziert. Eine Punkteskala für Handelsgüter ist wohl schnell erstellt, vor allem, wenn man sich auf fünf bis sechs Güter beschränkt.
In der Handelsphase, ich nenne das jetzt einfach so, kann man Würfeln, um den Bedarf festzulegen. Wenn man die Ware nicht hat, so muss man handeln, entweder mit den eigenen Kolonien oder mit einem anderen Land. In einem Extrathread muss man nun angeben, welches Land man mit welchem Schiff/Wagen ansteuern möchte. Dann schickt man das Schiff/Wagen auf die Reise. Wenn man die Destination erreicht hat, fährt man am nächsten Tag zurück. Ist dann der Heimathafen erreicht, so werden die Punkte gutgeschrieben. Ab einer gewissen Punktzahl kann man dann seine Truppen regenerieren (vielleicht sollte das per se Grundlage für die Regeneration sein :gruebel ) oder man braucht gewisse Güter, um die Regeneration einzuleiten, oder so.
Waren, die man dafür braucht, sollten irgendwo eingelagert sein, Lagerhaus, Kontor, whatever und mit einfachen Playmokartikeln , die jeder zu Hause im Fundus hat, dargestellt werden. So braucht man z.B. um eine Infanterieeinheit wiederherzustellen ein Fass, einen Sack und eine Kiste. Damit der Zwang zu handeln noch größer wird, so kann jedes Land nur drei Waren herstellen, die anderen zwei oder drei müssen woanders besorgt werden. Pro Runde/Woche stellt jedes Land/Kolonie eine Ware her, die uns Lagerhaus wandert. Damit der Nachteil von Binnenländern nicht zu groß wird, können die mehr produzieren. Oder man findet eine Sonderregelung, Stichwort Hanse.
Wenn ein Schiff überfallen wird, so geht die Ware an den Sieger, sein Schiff muß aber dann in den Heimathafen zurückkehren( dabei wird es dann selbst zu Beute!). Das Lagerhaus hingegen kann nicht geplündert werden.
So ist ein Krieg nicht nur teuer, sondern will auch gehörig geplant sein...
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Re: Die Regeln zur verrückten Welt um 1800

Beitrag von olki » So Jun 30, 2019 1:44

Oder Handel bringt Prestigepunkte, genau wie gewonnene Schlachten, also nur Ruhm und Ehre... :gruebel
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Seamarshall_Rotrock
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Re: Die Regeln zur verrückten Welt um 1800

Beitrag von Seamarshall_Rotrock » So Jun 30, 2019 1:45

Eigentlich sollten wir die Punkte nacheinander und nicht durcheinander abarbeiten.

Aber ok, Handel also. :aeh

Handelsgüter in Kategorien könnten so aussehen :

1) Bodenschätze /Schätze
Gold, Silber, Edelsteine, Geld etc.

2) Luxusgüter
Glas, Porzellan, Wein, Rum, Kaviar , Pelze etc.

3) Kolonialwaren
Kaffer, Tee, Zucker, Kakao, Pfeffer, Gewürze, Tabak,
Südfrüchte etc.

4) Kleidung und Werkzeuge
Textilien., Teppiche, Schuhe, Segel, Waffen, einfaches Geschirr, Werkzeuge, Blei, Kupfer, Tuch, Bücher etc.

5) Nahrung
Fisch, Fleisch, Getreide, Reis, Bier, Gemüse, Obst, Heu, Stroh, Honig, Eier, etc.

6) Baustoffe
Holz, Steine, Eisen, Seile, Schwarzpulver, Schwefel, Kalk, Farbe, Papier etc.

Da wir auf Geld verzichten möchten, kommt zunächst der Tauschhandel in Frage. Der Austausch mit anderen Spielern.

Wertgrundlage könnte der Einfachheit halber die Warenkategorie sein.
Eine Ladung der Kategorie 1 (Gold) hat den Wert von 6 Ladungen der Kategorie 6, (Holz) oder 3 Ladungen der Kategorie 3 (Gewürze) usw.

Ladung kann eine Schiffsladung sein,
oder an Land ein Kaufmannszug mit 2 Kutschen
(oder auch nur einer) .

Wenn wir die Handelsüberschüsse in die Regeneration investieren möchten, dann kann damit die Erholung /Regeneration von ausgefallenen Einheiten oder Schiffe verkürzt werden.
In den Regeln sind 3 Wochen vorgesehen, eine Verkürzung um zwei Wochen auf nur noch eine Woche wäre dann möglich durch den Einsatz von erzielten Warenüberschüssen.

1 Ladung Schätze = 6 Wochen (verkürzt insgesamt um.)
1 Ladung Luxusgüter 5 Wochen
1 Ladung Kolonialwaren 4 Wochen
1 Ladung Kleidung 3 Wochen
1 Ladung Nahrung=2 Wochen (Regeneration einer Einheit)
1 Ladung Baustoffe = 1 Woche

mit einer Schiffsladung oder einem Kaufmannszug Nahrung Kategorie 5 könnte man also die Regeneration eines Kriegsschiffes oder eines Regimentes auf 1 Woche beschleunigen.

Luxusgüter und Bodenschätze sollten nicht inflationär auf der Welt vorkommen. Sie sind ja heiß begehrt, auch bei Piraten. Und Kolonialwaren haben einen weiten Weg, was den Handel zeitaufwendiger macht.

Die Handelsüberschüsse können im Handelskontor
für den Tauschhandel oder die Regeneration von Einheiten gebunkert werden. Falls sie nicht sofort für die Regeneration von Einheiten verwendet werden können.
Kategorie 1 bringt dann 6 Handelspunkte je Ladung
Kategorie 6 noch 1 Handelspunkt je Ladung
und so weiter....

wäre das eine mögliche Handelsgrundlage "für unser Spiel?
:gruebel
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Re: Die Regeln zur verrückten Welt um 1800

Beitrag von olki » So Jun 30, 2019 2:03

Bezüglich der Binnenländer, die da wären: Bayern, Hessen-Kassel, Kattenstroth-Osnabrück, Reichenstein, Schweiz, Saarland und die Rheinbundstaaten. Ich hatte schon im Hauptthread vorgeschlagen, daß man so etwas wie die Hanse 2.0 gründet. Köln/Niederlande hat schon Bereitschaft angemeldet, mitzumachen. Die Hanse würde eine Art Sonderfall darstellen, da ja alle Länder, sollten Sie mitmachen, entweder neutral sind oder allen Blöcken zugehörig sind. Bayern und Kattenstroth gehören der Nord-Ostallianz an, Hessen-Kassel dem Empire, Reichenstein, Saarland und der Rheinbund gehören zu Frankreich. Deshalb müsste man den Handel da anders werten oder ihm Neutralität gewähren. Wer Hansehandel unterbindet, bekommt strafpunkte, oder so.Andererseits würde das den Handel mit der Hanse auch lukrativer machen, weil er ja mehr oder weniger sicher wäre. Das würde die Binnenländer respektive Hansestaaten aufwerten bzw. die Nachteile ausgleichen. Vielleicht... :gruebel


Ich hoffe man könnte mir halbwegs folgen... :pfeif
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Überlegungen zum Handel

Beitrag von olki » So Jun 30, 2019 2:20

Hier werden ab jetzt Überlegungen zum Handel gepostet :pfeif
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von deskoenigsadmiral » So Jun 30, 2019 6:02

deskoenigsadmiral hat geschrieben:
Sa Jun 29, 2019 20:30
Zum Spiel nochmal, es geht gar nicht um einen Sieg, das wäre ja sonst wie ein PC Game.... :smile :kicher :kicher


Wir stellen unsere Playmonationen vor, regieren ein Land und agieren miteinander, in Diplomatie, Handel, Krieg, dargestellt in lustigen Geschichten.... es sollte nie darum gehen, jemanden komplett niederzuringen, sondern über eine lange Zeit, mit einander zu spielen...... :wink

Zum Handel, das war von mir eine Aktion um Drive reinzubringen, da Handelsgesellschaften damals ein Machtfaktor waren, muss das geregelt werden, auch da könnten wir eher spielerrich in lustigen Geschichten miteinander agieren.... :gruebel

Man kann ja sagen, wie ich mit Großeserbien, Ich bekomme Schweine geliefert und es gibt 50% als Parmaschinken zurück, aber muss das mit Punkten bewertet werden.... :gruebel

Es geht doch eigentlch um den Spaß an der Sache, wie die Reaktion auf meinen Alsaka Stützpunkt, das da jemand eine überraschende Aktion gelandet hat.... :kicher :kicher :kicher

Oder jetzt Olki mit seiner Hydra Geschichte, da führen wir ja auch nicht gleich Regeln ein, sondern lassen es laufen, bis kein König mehr einen Kopf auf der Schulter hat..... :kicher :kicher :kicher


Nochmal, was ich in den Regeln geschrieben habe, denke manchmal, ich werde hier gar nicht mehr beachtet.... :kicher

Es sollte Drive reinbringen mit der Handelsgesellschaft, aber gar nicht wegen dem Handel, sondern wegen dem Machtfaktor, die diese Gesellschaften früher hatten..... :napo :pirat1 :pirat1 :pirat1

Es wird sich hier zu Tode geregelt, dann bitte auch Geheimorganisationen regeln und was sonst noch für Einfälle kommen, um mal eine Lustige Geschichte zu schreiben.... :kicher

Oder Regeln wir denmnächst auch, ab wie viel Kannen, der Admi nur angeschickert ist in einer Story, oder ab wann besoffen..... :kicher :kicher :kicher

Ihr erstickt die lustigen Storys, die sich bisher hier cool entwickelt haben und warum viele mitlesen aus der KW, wenn ich sowas spielen will, was hier gerade entsteht, mache ich den Rechner an und spiele Civ III. eines der besten Spiele aller Zeiten, immer noch..... :bang1 :bang1 :bang1



LG deskönigsadmiral...... :kavalier :kavalier :kavalier
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von Seamarshall_Rotrock » So Jun 30, 2019 10:12

Danke Volker für diesen Thread.
Er entlastet den Regelthread doch sehr und sorgt für mehr Übersichtlichkeit.
:dank1
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von Seamarshall_Rotrock » Mo Jul 01, 2019 17:11


Wir werden unseren kompletten Handel des Empire und unsere gesamten Handelsüberschüsse ,
einfachheitshalber bei der east India Co. in deren Kontoren abrechnen und bevorraten .

Ab und zu werden wir dann unsere Handelssteuer beim Vorsitzenden Wellesley einfordern ,
welche wir uns in klingender Münze und Gold sowie Sterling Silber ausbezahlen lassen .
Wir dachten da an 65% :pfeif

Zum britischen Handelskontor werden

1) London East End Haupthaus (alle Waren , Zinn , Blei , Eisen und Stahl ,Textilien , Wolle ...)
2) Bombay , großes Hafenkontor mit Zweigstelle in Kalkutta (Edelsteine , Gewürze, Reis , Tee ,Porzellan ,Baumwolle .... )
3) Umschlags-Kontor in Beirut (Steinöl sowie alle Waren von Ost nach West und umgekehrt )
4) Cape Town , Afrika-Kontor (Elfenbein , Gold /Südafrika , Tropenhölzer , Wild ,Früchte )
5) british Guyana , Südamerika Kontor (Gold , Silber , Kupfer , Tropenhölzer ,...)
6) Bahamas /Lord Mithrandir Nordamerika Handelskontor , Freihafen und Handelsrouten mit der Hudson Bay Co.
(kompletter Tauschhandel mit der neuen Welt und unseren Verbündeten)
7) Sydney / Lord Mithrandir Handelskontor Pazifik (Australien, Neuseeland und Inseln ...)
(Fisch , Wolle , Rindfleisch , Gold , Kupfer , Gewürze Südsee....)

Den Schutz der Handelsflotte übernimmt voll umfänglich die Royal Navy durch Schiffe des Lord Protektors und des Seamarshalls ,
sowie bewaffnete Ostindienfahrer mit royal Marines an Bord .

mfG Rotrock

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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von olki » Di Jul 02, 2019 0:50

Ich finde die Einteilung von Seamarshall eigentlich ganz cool:
1) Bodenschätze /Schätze
Gold, Silber, Edelsteine, Geld etc.

2) Luxusgüter
Glas, Porzellan, Wein, Rum, Kaviar , Pelze etc.

3) Kolonialwaren
Kaffer, Tee, Zucker, Kakao, Pfeffer, Gewürze, Tabak,
Südfrüchte etc.

4) Kleidung und Werkzeuge
Textilien., Teppiche, Schuhe, Segel, Waffen, einfaches Geschirr, Werkzeuge, Blei, Kupfer, Tuch, Bücher etc.

5) Nahrung
Fisch, Fleisch, Getreide, Reis, Bier, Gemüse, Obst, Heu, Stroh, Honig, Eier, etc.

6) Baustoffe
Holz, Steine, Eisen, Seile, Schwarzpulver, Schwefel, Kalk, Farbe, Papier
Wenn man das ganze jetzt noch etwas vereinfacht in z.B.:
1. Schätze
2. Luxusgüter
3. Kolonialwaren
4. Güter oder vielleicht besser Produkte
5. Nahrung
6. Baustoffe
dann wäre da sinnvoll, vielleicht!?

Natürlich sollten die Handelswaren in den dementsprechenden Regionen auch authentisch sein, nicht daß jemand in Malta Seide produziert oder in Grønland Gewürze.

Deswegen wäre es, wie schon anderenorts vorgeschlagen, ganz cool, wenn jeder Mitspieler mal googled, was seine Länder so produzieren, und das im Thread mal postet.

Was bewirken Handelswaren? Nun, die Idee mit dem Regenerationsboost kommt zumindest beim Seamarshall und mir gut an! Um Euch das auch schmackhaft zu machen: mit einer gewissen Anzahl an Gütern kann man Einheiten, egal ob Festungen, Schiffe oder Landeinheiten schneller wieder in die Schlacht schicken!

Dazu hätte ich folgende Ideen:

1. Pro Runde darf jeder Teilnehmer bestimmen, anhand der erstellten Güterliste, was er produziert, und zwar einmal im Stammland und dann in der Kolonie, wenn er welche hat. Sagen wir einfacherweise pro Woche? Jeden Montag? Zum Beispiel produziert Schweden ein Holz(Baustoff) und Bengalen ein Opium (Luxusgut).
Um das Opium nach Schweden zu kriegen, muss ich nun mein Schiff nach Bengalen schicken, um es abzuholen. Was fange ich jetzt mit dem Opium an? Nun, erstmal mache ich ganz viele Schweden glücklich :pfeif , nein, ich brauche es zur Regeneration.

2. Um eine gewisse Balance in den Bedarf an Gütern zu bekommen, muss man sehen, daß die Waren erstens ausgewogen hergestellt werden können und zweitens daß sie ausgewogen benutzt werden. Dafür müsste man eine Bedarfsliste erstellen, z.B.
Infanterie 1 Baustoff, 1 Nahrung und 1 Kolonialwaren
Kavallerie 1 Nahrung, 1 Produkte und 1 Luxusgut
Artillerie 1 Baustoff, 1 Kolonialware, 1 Luxusgut
Schiff 2 Baustoff, 2 Nahrung, 2 Produkte, 2 Kolonialwaren, 2 Luxusgüter
Festung 4 Baustoff, 2 Nahrung, 2 Kolonialwaren, 2 Luxusgüter ( oder so)
Warum steht da kein Schatz? Nun, der soll irgendwie als Joker gelten! Ein Schatz anstelle einer einfachen Regenerationsreihe, Infanterie, Kavallerie, Artillerie, zwei Schätze für ein Schiff, drei für ne Festung...
Das Ganze hilft, eine Woche Regeneration zu generieren, oder zwei :gruebel
Produktion der Güter, nun, Nahrung und Baustoffe können in jedem Land hergestellt werden, klar! Kolonialwaren erklären sich von alleine, Luxusgüter und Schätze, daß müsste man fallweise klären... :gruebel

3. Als Reparationen für gewonnene Schlachten, Kampagnen oder Kriege, kann man als Sieger auch Waren einfordern um Verluste zu kompensieren

4. Tausch zwischen Ländern ist auch vorgesehen, aber nur per Schiff/ Sagen

5. Einmal pro Woche wird gewürfelt, da kommt der fahrende Händler und me nach Augenzahl bekommt man sofort die dementsprechende Ware!

6. Wenn man ein Schiff/Wagen abfängt, so darf man die Ware behalten, wenn man sie denn sicher nach Hause bekommt :pfeif

Nur so ein paar nächtliche Gedanken :ohnmacht
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von deskoenigsadmiral » Di Jul 02, 2019 1:44

Das mit dem Handel finde ich ok, aber vermischt das bitte nicht mit der Erholung der Truppen...... :oops

3 Wochen, ich mache nach der Schlacht bei den Einheiten einen Zettel dran und weiß, wann sie wieder fit sind, wenn ich aber noch ausrechnen soll, damit und damit könnte das hier und da schneller gehen, da verliere ich ja schon bei meinen Einheiten den Überblick und erst recht, bei den anderen........ :ohnmacht

Bitte bedenkt, wieviele Regimenter, Schiffe und Stützpunkte wir haben.... :gruebel

Das wird immer mehr, da gibt es einige, dehnen macht diese ewige Rechnerrei Spaß, ich gehöre nicht dazu, denke ich würde daran die Lust verlieren und dann irgendwann auf Neutral gehen und mit anderen Diplomatie spielen und schaue mir das Chaos dann lieber schmunzelnd von der Seitenlinie an..... :kicher

Ich weiß, ich bremse da immer, nervt bestimmt, ich weiß aber das ich nicht der einzige bin der so denkt, wäre doch schade wenn irgendwann nur noch die vier oder fünf Spieler miteinander ringen, die da noch durchblicken..... :oops
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von olki » Di Jul 02, 2019 1:47

Nachdem ich gerade ein Skirmish Tabletop Buch des renommierten Verlages Osprey las, kam mir noch eine lustige Idee :idee
Wie wäre es, wenn man für Handelswaren Söldner aus neutralen Ländern anwerben könnte? Ich dachte da vornehmlich an die Schweiz :kicher Der "Verleiher" hätte ja fast keine Verluste... :gruebel
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von olki » Di Jul 02, 2019 1:49

deskoenigsadmiral hat geschrieben:
Di Jul 02, 2019 1:44
Das mit dem Handel finde ich ok, aber vermischt das bitte nicht mit der Erholung der Truppen...... :oops

3 Wochen, ich mache nach der Schlacht bei den Einheiten einen Zettel dran und weiß, wann sie wieder fit sind, wenn ich aber noch ausrechnen soll, damit und damit könnte das hier und da schneller gehen, da verliere ich ja schon bei meinen Einheiten den Überblick und erst recht, bei den anderen........ :ohnmacht

Bitte bedenkt, wieviele Regimenter, Schiffe und Stützpunkte wir haben.... :gruebel

Das wird immer mehr, da gibt es einige, dehnen macht diese ewige Rechnerrei Spaß, ich gehöre nicht dazu, denke ich würde daran die Lust verlieren und dann irgendwann auf Neutral gehen und mit anderen Diplomatie spielen und schaue mir das Chaos dann lieber schmunzelnd von der Seitenlinie an..... :kicher

Ich weiß, ich bremse da immer, nervt bestimmt, ich weiß aber das ich nicht der einzige bin der so denkt, wäre doch schade wenn irgendwann nur noch die vier oder fünf Spieler miteinander ringen, die da noch durchblicken..... :oops
Klar, verstehe ich, aber irgendeinen Sinn muss der Handel doch haben, sonst macht es keiner, wenn es keinen Anreiz gibt...
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von deskoenigsadmiral » Di Jul 02, 2019 2:01

Man könnte Handelsschiffe überfallen und gewinnt Reichtum... :oops

Das Land bekommt Handelspunkte und wird dadurch aufgewertet, immer, auch im Frieden, für die auch eine schöne Sache, die nicht bei Kriegen mitmachen.... :grinsen

ICH habe angefangen Handel zu spielen, obwohl es nichts dafür gab, wegen der lustigen Verwicklungen, wenn man es schaft irgendwo einen Handelsposten zu eröffnen, wo ihn niemand erwartet hat (Alaska :kicher ) und jeder weiß, das hat mehr zu bedeuten, als nur Handel, es ist auch eine Provokation, es ist ein Symbol der Macht und Stärke..... :sieg :sieg :sieg

Oder warum haben sich fast alle so aufgeregt, als ich mit Spielern eines anderen Bündnisses, das verkündet habe.... :wink

Handel ist mehr, als Waren auszutauschen, Handel war die Waffe in Friedenszeiten, um zu zeigen wo der Hammer hängt, vor allen mit den damaligen Handelsgesellschaften... :wink
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von olki » Di Jul 02, 2019 2:12

Auch das ist mir klar, und ich verstehe genau, was Du damit meinst und bezweckst. ICH möchte den Handel aber eine Stufe erhöhen! Damit jeder etwas davon hat, wenn er ihn betreibt. So wie DU ihn spielst, so ist er eigentlich nichts anderes als verkleidete Diplomatie, und die haben wir ja sowieso. :kicher

Wobei ich die Punkte ja auch gar nicht so doof finde. Nur, was bringen die mir? :gruebel Vorteile bei Friedensverhandlungen vielleicht? :gruebel Da hättest Du Deinen Machtfaktor! :pfeif Und an lustigen Verwicklungen sollte es ohnehin nicht mangeln, wen wir erst loslegen! :great
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Re: Überlegungen zum Handel

Beitrag von Arizzo » Di Jul 02, 2019 2:17

moin,

auch wenn der Oberdruide mir nur noch 2 pence zugestehen will, gebe ich hier trotzdem nochmal meinen Senf in Form von etwas mehr als 2 pence dazu:


1) Ich finde ausnahmsweise mal, daß Ralfs Einwand eine solide Basis zur Daseinsberechtigung hat:

WOLLEN hier denn überhaupt ALLE irgendwelche (zunächst mal egal, was für welche) Handelsregeln?

Dazu wäre folgendes anzumerken:
Damit so ein System halbwegs funktioniert & auch halbwegs realistisch ist, sollten einige Gedanken in die Hierarchie & Wertigkeit von Handelsgütern fließen.

dazu gehören z.B. folgende grundelegende Fragestellungen:

1a) Was sind überhaupt Handelswaren ?
1b) Wo existieren bzw. enststehen diese Handelswaren ?
1c) Wozu dienen Handelswaren im Spiel ?
1d) Warum wird überhaupt gehandelt ?

danach:
1e) Wo befindet sich die Rohstoffverarbeitende Industrie bzw. das benötigte Handwerk um aus Rohstoffen Güter herzustellen ?
1f) Wie kommen die Rohstoffe zur Industrie bzw. zum Handwerk ?
1g) Gibt es eine Wertsteigerung & wie drückt sich diese aus ?
1h) ... beliebig fortsetzbar ...

All diese Fragen kann man komplex oder einfach behandeln ...

Vielleicht solltest ihr erst mal abklären, welchen Komplexitätsgrad ihr haben wollt, bevor ihr weitermacht ...


***************

weiterführende Gedanken:

Die von Micha weiter oben vorgenommene Einteilung der Güter ist m.E. wenig sinnvoll :keks ... daher hier mal eine Alternative:

- Rohstoffe: Metall-Erze, Kohle, Torf, Holz, Natursteine, Sand, Kalk/Kreide, Gips, Ton, Lehm, Felle & Pelze, Pflanzenfasern, Harze, etc.
... (generell: Naturstoffe, die zur Herstellung höherwertiger Güter mittel- oder unmittelbar zwingend benötigt werden ...)

- Bodenschätze: Gold, z.T. Silber, z.T. Kupfer, z.T. Zinn, z.T. Blei, Schwefel, Pigmente, Salze, Minerale, Edelsteine, etc.
... (generell: Bodenschätze, die nahezu so, wie sie gefunden werden können, auch verwertet werden können ... also z.B Metalle, die gediegen vorkommen & nicht nur als Erz verfügbar sind, Stoffe/Waren, die naturrein abgebaut werden können [Salz, Schwefel, Pigmente], etc. ...)

- Gebrauchswaren: einfache Tuche & Textilien (Wolle, Baumwolle, Leinen, etc.), Leder & Lederwaren, Seifen & Laugen, Werkzeuge aller Art, Behälter, etc.
... (das sind die "einfachen" Alltagsgüter, die ganz basal zur Aufrechterhaltung des zivilisatorischen Alltags benötigt werden ...)

- Lebendwaren: Hausvieh, Kleinvieh, Herdenvieh, Federvieh, Transportvieh, ...
... (Tiere, die entweder als mittelbare oder als unmittelbare Nahrungsmittellieferanten [Rinder, Schweine, Ziegen, Federvieh etc.] bzw. Rohstofflieferanten [Schafe, Lamas, Dromedare] dienen oder bestenfalls als beides [generell Knochen & Horn für z.B. Leim], sowie Zugtiere [Ochsen, Esel, Dromedare] für den alltäglichen Gebrauch des Volkes [nicht des Adels - das wären dann Jagdhunde, Schoßhündchen, Zierkatzen etc.] ... und z.T darüber hinaus [z.B. Hörner für Pulverhörner etc.])

- kriegsrelevante Waren: Waffen, Pulver, Pferde, Esel, Mulis, Maultiere, für den Schiffs- oder Gerätebau geeignetes Holz, Taue, Ausrüstung, etc.
... (generell: hochwertige Technologie-Produkte zur Kriegsführung oder zur Herstellung von z.B. Schiffen ... [Schiffe waren High-Tech-Produkte])

- Grundnahrungsmittel: Wasser, Dünnbier, Öle, Essige, Getreide jeder Art [daraus Backwaren], Kartoffeln, heimisches Gemüse (Rüben, Kohl, Hülsenfrüchte, etc.), heimisches Obst, Milch, Käse, Eier, Fisch, z.T. Fleisch bzw. Wurstwaren, etc.
... (davon ernährt sich die zumeist arme Bevölkerung ... und z.T. natürlich auch die reiche ...)

- Luxuswaren: Wein & generell hochprozentiger Alkohol, nahezu ALLE Kolonialwaren (Kaffee, Kakao, Tee, Rohrzucker, Gewürze, Tabak, Südfrüchte, etc.), Porzellan, Bücher & Pergamente, Teppiche, regionale Spezialitäten (z.B. Kaviar, Seide, Elfenbein), Luxustücher (Brokat, Damast, Kashmir, Alpaca, Posament, Spitze, etc.), exotische Trophäen, exotische Kulturgüter ...
... (alles, was zwar nicht zwingend notwendig, aber "edel & teuer" war/ist - und dem Adel bzw. dem reichen Bürgertum vorbehalten war/ist ...)

Geld stellt eine Sonderkategorie dar, da es ein universelles Tauschmittel ist (damals wie heute) - aber Geld wollt ihr ja nicht ...

(Eine weitere Sonderkategorie stellt "Know-How" oder "Wissen" dar, und die läßt sich allen Erfahrungen nach wirklich nicht in Spielregeln packen ...)

All diese Güter sollten in eine Relation zueinander gesetzt werden ... oder ganz abstrakt auf das notwendigste runtergebrochen werden & mit einer einfachen Skala vergleichbar & damit tauschbar gemacht werden.

***************

Stammländer & Kolonien können Rohstoffe etc. entsprechend ihrer Region herstellen - ich würde allerdings auch hier einen gewissen Zufallsfaktor einbauen - es werden eben nicht jede Runde garantiert 1-5 Einheiten der Güter A, B & C produziert, sondern es wird erwürfelt oder zumindest mit einem gewissen Zufallsfaktor ermittelt, was überhaupt produziert werden konnte & wieviel ...
(sonst wird alles viel zu berechenbar - das war es aber nicht - Ertragsausfälle aufgrund unterschiedlichster Gründe [Naturkatastrophen, Kriege, Aufstände, Überfälle] waren an der Tagesordnung - außerdem schafft das so Engpässe & Mangelzustände, die die Spieler zum friedlichen Handel zwingen - oder zu Kooperation in Sicherheitsfragen - oder zum Krieg - in jedem Fall aber zu irgendeiner Reaktion ...)

Von den Kolonien müssen die Rohstoffe zu den Industriestandorten bzw. Manufakturen transportiert werden - oder es wird investiert & die Manufakturen werden vor Ort errichtet ... deren sicherer Standort muß wiederum gewährleistet sein (= die Investition muß geschützt werden) ...

(Kleiner Einschub: die Briten waren nicht "einfach so" rund um die Welt präsent - die schützten in erster Linie ihre Handelswege & ihre Rohstoff- bzw. Güter-Erzeugerregionen ... gleiches gilt für die Spanier & Portugiesen ... nur die Deutschen unter Wilhelm II. wollten Kolonien, weil sie halt Kolonien haben wollten, um im Sandkasten der Großen auch mitspielen zu können & haben die "Resterampe" bekommen ... Rußland z.B. brauchte gar keine Kolonien, weil das Land so groß ist, daß es eigentlich schon fast alles hat ... [deshalb dachten sie auch, sie können auf Alaska verzichten :kicher dumm gelaufen] .. und den Rest haben sie zumeist mit China gehandelt)

In den Manufakturen müssen Grundmaterialien zu hochwertigen Gütern veredelt werden. (Erze zu Metall, Metalle zu Waffen/Werkzeugen, Fasern zu Tuch zu Kleidung, etc.), diese höherwertigen Waren können dann wiederum gegen Rohstoffe etc. eingetauscht werden ...

Existenziell die Grundlagen der Gesellschaft sichernder Handel mit Waren findet zumeist zwischen Nachbarn statt - erst mit dem Fernhandel werden i.d.R. die Luxusgüter erschlossen - und damit der Aufstieg zur Handels- oder Weltmacht ...

Das klingt alles zunächst mal suuuper kompliziert - ist es nach ein paar Spielrunden aber i.d.R. nicht mehr - sehr schnell wird sich herauskristallisieren, welche Handelswege & -abkommen den einzelnen Reichen etwas bringen - und welche nicht (weil zu unsicher, zu unergiebig, etc.) - mit wem man was sinnvollerweise handelt/tauscht (kurze Wege, gute Beziehungen) - natürlich richtet sich das auch nach den Zielen, die die einzelnen Reiche verfolgen ...

***************

Handel "nur" um über Handelsüberschüsse schneller zu regenerieren fände ich persönlich etwas "armselig" :sad ... und zwar hauptsächlich deshalb, weil der Handel dann nur zu einem "Hilfsmittel" bzw. "Zuarbeitewerkzeug" der Kriegführung degradiert wird - ihr Euch also also immer noch - mindestens peripher - im Regelsegment "Tabletop" befinden würdet - und er somit wenig bis nichts Eigenständiges, von der Kriegführung unabhängig zu Betrachtendes darstellen würde.

Bevor der Handel so abgewertet wird, würde ich ihn dann lieber regelfrei ablaufen lassen ... (meine ganz persönliche Meinung) ... was natürlich die Frage aufwirft: wozu Kolonien & Weltreiche ... reicht ja ein x-beliebiges Schlachtfeld ...


so, ab hier dürft ihr wieder alleine weitermachen ...
Gruß
Arizzo

Wenn Du zur Quelle willst, mußt Du gegen den Strom schwimmen.
Chinesisches Sprichwort

Der Jammer mit den Weltverbesserern ist, daß sie nicht bei sich selbst anfangen.
Thornton Wilder

with eyes wide open we walk the plank
gotye