Einige Tage später ist Alex gerade auf dem Weg zur Arbeit,
als er von seinem Kollegen Josh aufgehalten wird.
„Hallo Alex! Sag mal, hast du Jenny zufällig gesehen?“, fragt Josh.
„Nein warum?“, antwortet er.
„Ich wollte mit ihr noch einige Pressemitteilungen durchgehen,
aber sie ist nicht zur Arbeit gekommen.“, sagt Josh.
„Ist ja merkwürdig. Das kennt man gar nicht von ihr.“, sagt Alex nachdenklich.
„Na ja, vielleicht ist sie krank oder hat verschlafen.“, meint Josh.
„Ja, aber dann hätte sie sich gemeldet...Wenn wir bis heute Abend nichts von ihr gehört haben,
fahre ich nach Feierabend mal bei ihr zu Hause vorbei.“, beschließt Alex.
„Ja, mach das. Bis dann, Alex!“, sagt Josh und geht wieder an die Arbeit.
Auch Alex widmet sich seinen Aufgaben.
Doch er muss immer wieder an Jenny denken, da sie normalerweise sehr zuverlässig ist.
Schließlich entscheidet er sich, sie auf dem Handy anzurufen.
„Dies ist die Mailbox von Jenny Sunflower. Sie können nach dem Piepton...“
Alex legt auf. „Ist ja seltsam.“, denkt er sich.
Dann wird er aus seinen Gedanken gerissen.
„Hast du immer noch nichts von Jenny gehört?“, erkundigt sich Josh.
„Nein, leider nicht. Ich habe gerade versucht sie anzurufen, aber es geht nur die Mailbox ran.“, seufzt Alex.
„Es gibt bestimmt eine ganz harmlose Erklärung.“,versucht Josh Alex zu beruhigen, der sichtlich besorgt ist.
„Hoffentlich.“, sagt Alex. „Ich werde auf jeden Fall nach der Arbeit bei ihr vorbeifahren.“
„Ja, mach das, Alex und halt' mich auf dem Laufenden.“, bittet Josh.
„Ja klar, sag' du mir aber bitte auch Bescheid, falls sie sich bei dir meldet.“, erwidert Alex.
„Ja natürlich, Alex!“
Kurz darauf ruft Alex bei Nicole an, um zu fragen, ob sie vielleicht etwas von Jenny gehört hat.
„Nein, ich habe nichts von Jenny gehört.“, antwortet Nicole etwas überrascht.
„Was ist denn los?“, möchte sie wissen.
„Jenny ist heute nicht zur Arbeit gekommen und wir können sie nicht erreichen.“, erklärt Alex.
„Das ist ja komisch. Vielleicht ist sie krank oder so.“, meint Nicole etwas nachdenklich.
„Ja, vielleicht. Ich werde nach Feierabend mal bei ihr vorbeischauen.“, sagt Alex.
„Ja, mach das. Bis später, Alex!“
„Bis später, Nicole!“, verabschiedet sich Alex.
Nachdem Alex auch bis zum Abend nichts von seiner Kollegin gehört hat,
fährt er schließlich bei ihr zu Hause vorbei.
Er klingelt, doch es tut sich nichts.
Schließlich entscheidet er sich, Nicole anzurufen.
„Hallo Nicole, ich bin jetzt bei Jenny. Es brennt kein Licht und auf mein Klingeln reagiert auch keiner.
Nur die Katze scheint da zu sein. Man hört sie miauen.“, berichtet Alex.
„Na ja,vielleicht ist Jenny noch unterwegs.“, meint Nicole.
„Ich weiß nicht...Ihr Motorroller steht hier auch vor der Tür...Nicole, ich glaube hier stimmt etwas nicht.
Du hast doch einen Schlüssel...Kannst du vorbeikommen? Ich würde gern nachsehen.
Vielleicht braucht Jenny Hilfe.“, sagt Alex aufgeregt.
„Ach Alex, wir können doch nicht einfach in
Jennys Haus gehen. Ich denke,
du machst dir zu viele Sorgen. Warte ab, sie taucht schon wieder auf.“, ist Nicole optimistisch.
Alex lässt nicht locker. „Bitte Nicole, lass uns nachsehen!“
„Also gut, ich komme vorbei.“, willigt Nicole schließlich ein.
„Danke, bis gleich!“, sagt Alex erleichtert.
Nach ein paar Minuten trifft Nicole bei
Jennys Haus ein,
wo Alex schon ungeduldig auf sie wartet. „Da bist du ja! Danke, Nicole!“, sagt Alex.
„Ja, schon gut. Ich finde es aber trotzdem nicht in Ordnung, wenn wir einfach in ihr Haus gehen.“
„Ja, ich weiß, aber stell dir vor, sie liegt da verletzt und braucht Hilfe.“, gibt Alex zu bedenken.
„Ja, du hast ja recht.“, ist Nicole schließlich einigermaßen überzeugt.
„Dann lass' uns reingehen.“, fügt sie hinzu.
Nicole schließt die Tür auf und die beiden betreten das Haus.
„Jenny?“, ruft Alex.
„Jenny, bist du da?“, fragt Nicole.
Doch es kommt keine Antwort.
„Ich sehe mal oben im Schlafzimmer nach.“, beschließt Nicole.
„Ja okay, ich sehe mich hier unten noch ein wenig um.“, antwortet Alex.
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