(Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Ich habe mir mal ein monatliches Abonnement geholt weil es mich ja doch sehr interessiert.
Oh je. Wenn ich das so lese, wird mir übel. Ein Management das keine Ahnung von Spielzeug hat und jemand an der Spitze, der sich die Taschen voll stopft und noch versucht vor der Pleite möglichst viel an Geld für sich zu retten.
Brutalokapitalismus der feinsten Art. Mir tun die Menschen leid, die dort noch arbeiten oder gearbeitet haben.
Oh je. Wenn ich das so lese, wird mir übel. Ein Management das keine Ahnung von Spielzeug hat und jemand an der Spitze, der sich die Taschen voll stopft und noch versucht vor der Pleite möglichst viel an Geld für sich zu retten.
Brutalokapitalismus der feinsten Art. Mir tun die Menschen leid, die dort noch arbeiten oder gearbeitet haben.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Da erklärt sich auch, warum es so wenig Innovation gibt. Wenn die Sekretärin risikoscheu und entscheidungsunfähig ist, dann wird alles irgendwann vom Laufe der Zeit einfach weggespült.
Sehr schade um das Produkt, aber manchen Leuten ist echt nicht zu helfen.
Sehr schade um das Produkt, aber manchen Leuten ist echt nicht zu helfen.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Ein überraschend gut recherchierter und umfassender Nachrichtenartikel, der ein gutes Bild davon vermittelt, wie wenig das Spielzeug selbst im Mittelpunkt steht, während das dahinterstehende Kapital in die AKOH fließt.
Was auch immer man über HOB sagen mag, er hat sich durch jahrzehntelange harte Arbeit ein Imperium aufgebaut.
Frau Albert blickt nun auf das zerfallende Imperium herab und nutzt ihre Zeit, um Kaffeeflecken auf den Teppichen zu untersuchen und streng darauf zu achten, ob Mitarbeiter während ihrer unbezahlten Mittagspausen Kartenspiele spielen – ich war Zeuge solcher „Auge von Sauron“-Momente und könnte noch mehr verblüffende Eingriffe anführen.
Das Traurige daran ist, dass sie dort ganz oben in der Nahrungskette sitzt, auf Lebenszeit ernannt, ihre treuen Handlanger in den Vorstand holt und Leute einstellt, die sich nicht einmal für das Spielzeug interessieren, sondern bewusst ihr Spiel mitspielen wollen.
Stellen Sie sich vor, Margaret Thatcher würde eine Spielzeugfirma leiten.
Was auch immer man über HOB sagen mag, er hat sich durch jahrzehntelange harte Arbeit ein Imperium aufgebaut.
Frau Albert blickt nun auf das zerfallende Imperium herab und nutzt ihre Zeit, um Kaffeeflecken auf den Teppichen zu untersuchen und streng darauf zu achten, ob Mitarbeiter während ihrer unbezahlten Mittagspausen Kartenspiele spielen – ich war Zeuge solcher „Auge von Sauron“-Momente und könnte noch mehr verblüffende Eingriffe anführen.
Das Traurige daran ist, dass sie dort ganz oben in der Nahrungskette sitzt, auf Lebenszeit ernannt, ihre treuen Handlanger in den Vorstand holt und Leute einstellt, die sich nicht einmal für das Spielzeug interessieren, sondern bewusst ihr Spiel mitspielen wollen.
Stellen Sie sich vor, Margaret Thatcher würde eine Spielzeugfirma leiten.
Der Begriff „Innovation“ wird in Zirndorf mittlerweile als Euphemismus für „Kosteneinsparungen“ verwendet.Speleo hat geschrieben: ↑Donnerstag 2. April 2026, 17:02Da erklärt sich auch, warum es so wenig Innovation gibt. Wenn die Sekretärin risikoscheu und entscheidungsunfähig ist, dann wird alles irgendwann vom Laufe der Zeit einfach weggespült.
Sehr schade um das Produkt, aber manchen Leuten ist echt nicht zu helfen.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Ich bin beim SPIEGEL naturgemäß skeptisch, aber blickt man auf die letzten Jahre zurück dann passt halt ein Puzzleteil ins andere und die Auswirkungen auf das fertige Endprodukt und dessen rapide schwindende Marktrelevanz sieht man jeden Tag. Insofern gibt es keinen erkennbaren Grund die Herleitung der Ziele dieser finanziellen Ränkespielchen anzuzweifeln.
Das ganze hohle Gelaber von Kurter gepaart mit der kaum zu ertragenden Arroganz aus den zitierten Antworten der Presseanfragen schreit zwischen den Zeilen vor allem eines: Wir können es nicht. Wir können es nicht und wir wissen das wir das Ruder nicht mehr rumgerissen kriegen. Hier geht es längst nicht mehr darum das bestmögliche Produkt auf den Markt zu bringen sondern nur noch zweimal im Jahr mit lustlosen Rückzugsgefechten (die sogenannten "Neuheiten") über die Runden zu kommen bis der Konzern so weit geschliffen ist und sich die gesamtwirtschaftliche Lage etwas entspannt damit man das noch mögliche Maximum rausholt beim Verkauf an wen auch immer.
Indem man das finanzielle Polster weitgehend entfernt hat bleiben bei Fortschreibung der letzten operativen Ergebnisse dann eben genau die von Conny Brandstätter letztes Jahr prognostizierten drei, maximal vier Jahre bis der freie Fall auf dem harten Boden der wirtschaftlichen Realität endet.
Das ganze hohle Gelaber von Kurter gepaart mit der kaum zu ertragenden Arroganz aus den zitierten Antworten der Presseanfragen schreit zwischen den Zeilen vor allem eines: Wir können es nicht. Wir können es nicht und wir wissen das wir das Ruder nicht mehr rumgerissen kriegen. Hier geht es längst nicht mehr darum das bestmögliche Produkt auf den Markt zu bringen sondern nur noch zweimal im Jahr mit lustlosen Rückzugsgefechten (die sogenannten "Neuheiten") über die Runden zu kommen bis der Konzern so weit geschliffen ist und sich die gesamtwirtschaftliche Lage etwas entspannt damit man das noch mögliche Maximum rausholt beim Verkauf an wen auch immer.
Indem man das finanzielle Polster weitgehend entfernt hat bleiben bei Fortschreibung der letzten operativen Ergebnisse dann eben genau die von Conny Brandstätter letztes Jahr prognostizierten drei, maximal vier Jahre bis der freie Fall auf dem harten Boden der wirtschaftlichen Realität endet.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Der Spiegel ist immer wunderbar investigativ. Man liest zwischen den Zeilen, daß man sich in die Verhältnisse bei Playmobil aus verschiedenen Perspektiven wirklich solide eingearbeitet hat.ZooKeeper hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 01:07Ich bin beim SPIEGEL naturgemäß skeptisch, aber blickt man auf die letzten Jahre zurück dann passt halt ein Puzzleteil ins andere und die Auswirkungen auf das fertige Endprodukt und dessen rapide schwindende Marktrelevanz sieht man jeden Tag. Insofern gibt es keinen erkennbaren Grund die Herleitung der Ziele dieser finanziellen Ränkespielchen anzuzweifeln.
Das ganze hohle Gelaber von Kurter gepaart mit der kaum zu ertragenden Arroganz aus den zitierten Antworten der Presseanfragen schreit zwischen den Zeilen vor allem eines: Wir können es nicht. Wir können es nicht und wir wissen das wir das Ruder nicht mehr rumgerissen kriegen. Hier geht es längst nicht mehr darum das bestmögliche Produkt auf den Markt zu bringen sondern nur noch zweimal im Jahr mit lustlosen Rückzugsgefechten (die sogenannten "Neuheiten") über die Runden zu kommen bis der Konzern so weit geschliffen ist und sich die gesamtwirtschaftliche Lage etwas entspannt damit man das noch mögliche Maximum rausholt beim Verkauf an wen auch immer.
Indem man das finanzielle Polster weitgehend entfernt hat bleiben bei Fortschreibung der letzten operativen Ergebnisse dann eben genau die von Conny Brandstätter letztes Jahr prognostizierten drei, maximal vier Jahre bis der freie Fall auf dem harten Boden der wirtschaftlichen Realität endet.
Wer so einen Artikel veröffentlicht, muß sich ohnehin seiner Sache sehr sicher sein.
Mich hat das Lesen des Artikels unerwartet wütend gemacht.
Das unsouveräne und peinliche Auftreten von Kurter ist da noch der kleinste Stolperstein. An seine Ausreden, Wort- und Produkthülsen hat man sich mittlerweile gewöhnt. Geschenkt, daß der Spiegel sich darüber erwartungsgemäß auch lustig macht...
Wie dieses widerwärtige Stück Biomasse namens Albert mit den ihr anvertrauten Mitarbeitern umgeht, ist wirklich ekeleregend. Daß dieses intrigante Quotendummchen die ganze Firma an die Wand rotzt, sich in Krisenzeiten unverfroren selbst das Gehalt erhöht und dann noch die Dreistigkeit besitzt, anderen für den Niedergang Playmobils die Schuld in die Schuhe zu schieben, zeugt davon, was für einen degenerierten Angstbeißer HOB da in den Sattel gehoben hat.
Die Albert zeigt beim trüffelschweinartigen Suchen von Kaffeeflecken wahrscheinlich mehr Elan als in der Unternehmensführung.
Nachdem HOBs Sohn Albert wegen Untreue, Urkundenfälschung und Bestechlichkeit angezeigt hatte, wird sich Albert wohl sehr gut überlegt haben, warum sie selbst keine Anzeige wegen Verleumdung oder falscher Verdächtigung gestellt hat.
Daß Albert und Kurter ausnahmslos alle Vorwürfe, mit denen sie vom Spiegel konfrontiert wurden, bestreiten, läßt auch sehr tief blicken.
Realsatire par excellence.
Man darf nach diesem Aritkel davon ausgehen, daß man bei Playmobil nur noch seine eigene Haut retten will und die Firma bald Geschichte ist.
Daß man in Zirndorf einmal davon geträumt haben soll, Lego zu übernehmen, ist für mich die Pointe schlechthin.
- Junker Jörg
- Hier steh ich, ich kann auch anders
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Inhaltlich stimme ich Dir, t.and.a in vielem, was Du schreibst, zu. Aber diesen Satz...
Ja, ich sehe es auch so: Diese Frau macht aktuell vieles kaputt, wofür Brandstätter und viele, viele Andere jahrzehntelang mit Herzblut und Engagement gearbeitet haben. Doch bevor ich ihr Absicht unterstelle, frage ich mich: Hatte sie denn eine echte Chance? War sie die richtige für die Aufgaben, die Brandstätter ihr vor seinem Tod alle übertragen hat? Ich bin nachwievor der Meinung: Eine Chefsekretärin ohne Chef ist eben nur eine Sekretärin. Und von einer Sekretärin zu verlangen, einen solchen Konzern zu führen, das ist halt auch nicht fair! Ich sehe in ihr einen heillos überforderten Menschen, der seine eigenen Grenzen nicht erkennen und sich daher auch nicht helfen lassen kann. Aber bei allem, was sie sicher falsch macht, bleibt sie ein Mensch. Und Fehler zu machen ist nunmal etwas zutiefst menschliches. Da wäre ich sehr vorsichtig mit herablassenden Äußerungen aller Art.
jj:
P.S. Ganz zu schweigen von der Frage: Wenn ein Mensch, der bloß ein Unternehmen an die Wand setzt, schon so respektlos beschimpft werden darf - wie gehen wir dann mit denen um, die ganze Länder in den Ruin stürzen, Kriege entfachen, tausende von Menschenleben auf dem Gewissen haben...?
...finde ich - um Deine Worte zu zitieren - "widerwärtig". So despektierlich von einem Menschen zu reden, das ist in meinen Augen vermessen und unangemessen.
Ja, ich sehe es auch so: Diese Frau macht aktuell vieles kaputt, wofür Brandstätter und viele, viele Andere jahrzehntelang mit Herzblut und Engagement gearbeitet haben. Doch bevor ich ihr Absicht unterstelle, frage ich mich: Hatte sie denn eine echte Chance? War sie die richtige für die Aufgaben, die Brandstätter ihr vor seinem Tod alle übertragen hat? Ich bin nachwievor der Meinung: Eine Chefsekretärin ohne Chef ist eben nur eine Sekretärin. Und von einer Sekretärin zu verlangen, einen solchen Konzern zu führen, das ist halt auch nicht fair! Ich sehe in ihr einen heillos überforderten Menschen, der seine eigenen Grenzen nicht erkennen und sich daher auch nicht helfen lassen kann. Aber bei allem, was sie sicher falsch macht, bleibt sie ein Mensch. Und Fehler zu machen ist nunmal etwas zutiefst menschliches. Da wäre ich sehr vorsichtig mit herablassenden Äußerungen aller Art.
jj:
P.S. Ganz zu schweigen von der Frage: Wenn ein Mensch, der bloß ein Unternehmen an die Wand setzt, schon so respektlos beschimpft werden darf - wie gehen wir dann mit denen um, die ganze Länder in den Ruin stürzen, Kriege entfachen, tausende von Menschenleben auf dem Gewissen haben...?
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Die aktuelle Situation, in der sich die Ölpreise verdoppeln oder sogar verdreifachen, könnte diesem Unternehmen noch schneller den Todesstoß versetzen.ZooKeeper hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 01:07Indem man das finanzielle Polster weitgehend entfernt hat bleiben bei Fortschreibung der letzten operativen Ergebnisse dann eben genau die von Conny Brandstätter letztes Jahr prognostizierten drei, maximal vier Jahre bis der freie Fall auf dem harten Boden der wirtschaftlichen Realität endet.
Öl ist nicht nur als Energiequelle wichtig, auch der ABS-Kunststoff, der in 95 % der PLAYMOBIL-Produkte verwendet wird, ist ein Material auf Erdölbasis.
Welchen zukünftigen Vorteil man sich also auch immer von der Schließung in Dietenhofen erhofft hatte, er wird bereits durch diese sich ausweitende Krise im Nahen Osten zunichte gemacht, deren Beilegung Jahre dauern könnte.
Die Ironie dabei ist, dass PLAYMOBIL zwar aufgrund einer Ölkrise ins Leben gerufen wurde, diese nun aber möglicherweise den endgültigen Todesstoß für das Unternehmen bedeutet.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
"Aktuell"? Diese Dame macht das von Anfang an. Sie ist despotisch veranlagt. Hatte quasi immer schon die Kontrolle über den Boss versucht zu erlangen und ihn auch "geführt". Nein, sorry, wie kann man diese Frau nur ansatzweise in Schutz nehmen?Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29...Diese Frau macht aktuell vieles kaputt, wofür Brandstätter und viele, viele Andere jahrzehntelang mit Herzblut und Engagement gearbeitet haben. Doch bevor ich ihr Absicht unterstelle, frage ich mich: Hatte sie denn eine echte Chance?
"Bloß"?! Ernsthaft? Da hängen tausende von Existenzen dran und bei Dir ist es eben nur ein "bloß"? Wow. Diese Frau geht wissentlich über Leichen und verdient meiner Meinung nach keinen Respekt.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29P.S. Ganz zu schweigen von der Frage: Wenn ein Mensch, der bloß ein Unternehmen an die Wand setzt, schon so respektlos beschimpft werden darf...
Trage seit 1975 Playmobil im Herzen.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Hast Du den Artikel überhaupt gelesen? Noch gehe ich bei Dir von der Unschuldsvermutung aus.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29Inhaltlich stimme ich Dir, t.and.a in vielem, was Du schreibst, zu. Aber diesen Satz......finde ich - um Deine Worte zu zitieren - "widerwärtig". So despektierlich von einem Menschen zu reden, das ist in meinen Augen vermessen und unangemessen.
Falls Du den Artikel gelesen und danach dieses Statement abgeliefert hast, dann solltest Du Dich wirklich schämen.
Du relativierst so auf perfide Art und Weise eklatantes Unrecht.
Ein ungerechter Mensch ist dem Gerechten ein Gräuel; und wer recht wandelt, ist dem Frevler ein Gräuel.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Respekt sollte grundsätzlich erstmal jeder verdienen.benbey hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:59"Aktuell"? Diese Dame macht das von Anfang an. Sie ist despotisch veranlagt. Hatte quasi immer schon die Kontrolle über den Boss versucht zu erlangen und ihn auch "geführt". Nein, sorry, wie kann man diese Frau nur ansatzweise in Schutz nehmen?Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29...Diese Frau macht aktuell vieles kaputt, wofür Brandstätter und viele, viele Andere jahrzehntelang mit Herzblut und Engagement gearbeitet haben. Doch bevor ich ihr Absicht unterstelle, frage ich mich: Hatte sie denn eine echte Chance?
"Bloß"?! Ernsthaft? Da hängen tausende von Existenzen dran und bei Dir ist es eben nur ein "bloß"? Wow. Diese Frau geht wissentlich über Leichen und verdient meiner Meinung nach keinen Respekt.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29P.S. Ganz zu schweigen von der Frage: Wenn ein Mensch, der bloß ein Unternehmen an die Wand setzt, schon so respektlos beschimpft werden darf...
Diese Frau aber als Opfer einer Fehlbesetzung darzustellen, sehe ich auch als sehr falsch an.
Sie hat sich aus meiner Sicht strategisch an diese Position gesetzt bzw. setzen lassen und hält sich dort auch krankhaft dran fest. Damit gehen alle Entwicklungen und Fehlentscheidungen in ihre Verantwortung und zu ihren Lasten.
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Die Moral der Geschichte: Diejenigen, die am eifrigsten nach Macht streben, sind oft die schlechtesten Anführer.
Und das ist ein Fehler, den wir wahrscheinlich überall um uns herum erkennen können; daher glaube ich, dass die Wut nicht nur durch Frau Albert ausgelöst wird, sondern dass wir alle diese Geschichte schon einmal erlebt haben...
Und das ist ein Fehler, den wir wahrscheinlich überall um uns herum erkennen können; daher glaube ich, dass die Wut nicht nur durch Frau Albert ausgelöst wird, sondern dass wir alle diese Geschichte schon einmal erlebt haben...
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Ich ekel mich vor niemand so sehr wie vor manipulierenden, unaufrichtigen und egoistischen Menschen.Resinberg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 10:28Die Moral der Geschichte: Diejenigen, die am eifrigsten nach Macht streben, sind oft die schlechtesten Anführer.
Und das ist ein Fehler, den wir wahrscheinlich überall um uns herum erkennen können; daher glaube ich, dass die Wut nicht nur durch Frau Albert ausgelöst wird, sondern dass wir alle diese Geschichte schon einmal erlebt haben...
Genau diese Sorte von Mensch sitzt häufig in Führungspositionen, predigt Wasser, säuft Wein und geht über Leichen.
- alex v. historien
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Resinberg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:36Die aktuelle Situation, in der sich die Ölpreise verdoppeln oder sogar verdreifachen, könnte diesem Unternehmen noch schneller den Todesstoß versetzen.ZooKeeper hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 01:07Indem man das finanzielle Polster weitgehend entfernt hat bleiben bei Fortschreibung der letzten operativen Ergebnisse dann eben genau die von Conny Brandstätter letztes Jahr prognostizierten drei, maximal vier Jahre bis der freie Fall auf dem harten Boden der wirtschaftlichen Realität endet.
Öl ist nicht nur als Energiequelle wichtig, auch der ABS-Kunststoff, der in 95 % der PLAYMOBIL-Produkte verwendet wird, ist ein Material auf Erdölbasis.
Welchen zukünftigen Vorteil man sich also auch immer von der Schließung in Dietenhofen erhofft hatte, er wird bereits durch diese sich ausweitende Krise im Nahen Osten zunichte gemacht, deren Beilegung Jahre dauern könnte.
Die Ironie dabei ist, dass PLAYMOBIL zwar aufgrund einer Ölkrise ins Leben gerufen wurde, diese nun aber möglicherweise den endgültigen Todesstoß für das Unternehmen bedeutet.
Du hast vollkommen Recht, zumal es ja rapide schon bergabgeht, wird es hierdurch wahrscheinlich nur noch beschleunigt.
LG Peter
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Resinberg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 10:28Die Moral der Geschichte: Diejenigen, die am eifrigsten nach Macht streben, sind oft die schlechtesten Anführer.
Und das ist ein Fehler, den wir wahrscheinlich überall um uns herum erkennen können; daher glaube ich, dass die Wut nicht nur durch Frau Albert ausgelöst wird, sondern dass wir alle diese Geschichte schon einmal erlebt haben...
Sieht man beim Imperator von Star Wars
LG Peter
Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?
Ach komm, ernsthaft jetzt? Die arme, arme Frau, die vom bösen HOB gegen ihren Willen in die Führung eines Multi-'Millionen-Unternehmens gedrängt wurde? Sie tut ja ihr Bestes und mit allerbester Intention, aber Fehler passieren und am Ende sind wieder alle anderen Schuld?Junker Jörg hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 09:29Inhaltlich stimme ich Dir, t.and.a in vielem, was Du schreibst, zu. Aber diesen Satz......finde ich - um Deine Worte zu zitieren - "widerwärtig". So despektierlich von einem Menschen zu reden, das ist in meinen Augen vermessen und unangemessen.
Ja, ich sehe es auch so: Diese Frau macht aktuell vieles kaputt, wofür Brandstätter und viele, viele Andere jahrzehntelang mit Herzblut und Engagement gearbeitet haben. Doch bevor ich ihr Absicht unterstelle, frage ich mich: Hatte sie denn eine echte Chance? War sie die richtige für die Aufgaben, die Brandstätter ihr vor seinem Tod alle übertragen hat? Ich bin nachwievor der Meinung: Eine Chefsekretärin ohne Chef ist eben nur eine Sekretärin. Und von einer Sekretärin zu verlangen, einen solchen Konzern zu führen, das ist halt auch nicht fair! Ich sehe in ihr einen heillos überforderten Menschen, der seine eigenen Grenzen nicht erkennen und sich daher auch nicht helfen lassen kann. Aber bei allem, was sie sicher falsch macht, bleibt sie ein Mensch. Und Fehler zu machen ist nunmal etwas zutiefst menschliches. Da wäre ich sehr vorsichtig mit herablassenden Äußerungen aller Art.
jj:
P.S. Ganz zu schweigen von der Frage: Wenn ein Mensch, der bloß ein Unternehmen an die Wand setzt, schon so respektlos beschimpft werden darf - wie gehen wir dann mit denen um, die ganze Länder in den Ruin stürzen, Kriege entfachen, tausende von Menschenleben auf dem Gewissen haben...?
Herzlichen Glückwunsch. Das ist mit Abstand der absurdeste Post zu dem Fall den ich überhaupt jemals irgendwo gelesen habe.
Über die Wortwahl von @t.and.a kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber hier geht es halt nicht um den Gemüsehändler an der Ecke, der Pleite geht weil der senile Inhaber nicht mehr Äpfel und Birnen unterscheiden kann. Hier sind am Ende tausende Existenzen betroffen und ein wichtiger wirtschaftlicher Player einer ganzen Region und das wird nicht besser weil man warme Worte findet um die harte Realität mit einem netten Schleifchen zu versehen. Das man haarsträubende Fehler nicht mehr offen benennt und den Schuldigen an der Misere zärtlich den Kopf tätschelt ist leider seit längerer Zeit ein Problem das weit über das Thema Playmoil hinaus geht.
