(Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

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t.and.a
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von t.and.a » Samstag 4. April 2026, 03:10

tccde hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 02:42
Ähhh. @t.and.a.

Was willst Du mit Deiner Ausdrucksweise eigentlich erreichen?
Ich habe den Umgang von Frau Albert mit ihren Angestellten im engeren Sinne und dem Unternehmen im weiteren Sinne kritisiert.

Hast Du den Artikel nicht gelesen?

Siehst Du ihr Verhalten nicht als kritikwürdig an?
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tccde
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von tccde » Samstag 4. April 2026, 04:29

Nochmal mein Statement zu meinem persönlichen Umgang mit der Firma Playmobil:
Ich kaufe dort nicht mehr, da ich Menschenverachtung nicht unterstütze.

Und was den Artikel betrifft:
Es gibt Schmierblätter wie die Bild und den Spiegel die ich grundsätzlich ablehne.

Aber das war nicht meine Frage.
Sie lautete "Was willst Du mit Deiner Ausdrucksweise erreichen?"
Das war allerdings lediglich eine Suggestivfrage damit Du bitte mal darüber nachdenkst ob dadurch irgend etwas besser wird in der Welt.
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t.and.a
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von t.and.a » Samstag 4. April 2026, 05:05

tccde hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 04:29
Nochmal mein Statement zu meinem persönlichen Umgang mit der Firma Playmobil:
Ich kaufe dort nicht mehr, da ich Menschenverachtung nicht unterstütze.
Aha. Sieh an, wir unterstützen also beide menschenverachtendes Verhalten nicht. Du wehrst Dich mit dem Geldbeutel, ich mich mit Worten.

In den USA wurde neulich ein menschenverachtender CEO erschossen. Die Hälfte des Landes hat die Aktion klammheimlich gefeiert. Geht also auch noch anders. Und bevor die Berufsdauerempörten jetzt wieder angerannt kommen: Nein, ich befürworte die Tat nicht.

Hast Du die Kommentare, die das menschenverachtende Verhalten von Frau Albert hier relativieren, überlesen?
tccde hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 04:29

Und was den Artikel betrifft:
Es gibt Schmierblätter wie die Bild und den Spiegel die ich grundsätzlich ablehne.
Also der nächste, der den Artikel nicht gelesen hat.

Den Spiegel als Schmierblatt zu bezeichnen ist vielleicht etwas undifferentiert, die meisten Artikel sind gut recherchiert. Auch wen man die politische Sicht des Blattes nicht teilt, sollte man dankbar dafür sein, daß eine freie Presse Mißstände aufdeckt.
tccde hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 04:29

Aber das war nicht meine Frage.
Sie lautete "Was willst Du mit Deiner Ausdrucksweise erreichen?"
Das war allerdings lediglich eine Suggestivfrage damit Du bitte mal darüber nachdenkst ob dadurch irgend etwas besser wird in der Welt.
Die rhetorische Gegenfrage, ob sich durch Deine Kommentare die Dinge ändern, läßt Du dann aber hoffentlich auch zu?
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Junker Jörg » Samstag 4. April 2026, 08:10

t.and.a hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 03:10
Ich habe den Umgang von Frau Albert mit ihren Angestellten im engeren Sinne und dem Unternehmen im weiteren Sinne kritisiert.

Hast Du den Artikel nicht gelesen?

Siehst Du ihr Verhalten nicht als kritikwürdig an?
Ich glaube, wenn Du nur das getan hättest, täten wir hier nicht so hitzig diskutieren.

Du hast einen Menschen in einem - übrigens öffentlich einsehbaren - Beitrag mit einem in meinen Augen menschenverachtenden Kommentar bedacht. Du bringst Kritik am Verhalten eines Menschen (das ich vielleicht nicht in so extremen Worten beschreibe wie Du, aber genauso kritisch sehe) und generelle Kritik an diesem Menschen durcheinander, ich vermute, weil Du eine sehr genaue Vorstellung davon hast, warum dieser Mensch so handelt, wie er es tut.
Und augenscheinlich ist der aktuelle Spiegelartikel für Dich die einzig wahre Quelle, und wer die nicht kennt, hat keine Ahnung, als ob es sonst noch nie Artikel und Einblicke zu diesem Thema gegeben hätte.

Es tut mir leid, aber das ist für mich echt eine sehr wackelige Grundlage für einen sinnvollen Meinungsaustausch. :huh

Ja, es frustriert mich auch, zu sehen, wie eine Firma, die nicht nur ein von mir sehr geschätztes Produkt herstellt, sondern auch mal ein Aushängeschild meiner fränkischen Heimat war, kaputtgemacht wird. Aber diese einseitige Ebene des Schimpfens und Schändens, bei der einige hier signalisieren 'Wer es nicht genauso eindeutig und extrem wie ich sieht und sagt, tut nur krasses Fehlverhalten schönreden' halte ich für gefährlich und ist nicht in Ordnung.

:jj
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Askin » Samstag 4. April 2026, 09:01

@t.and.a Leider sehe ich mich langsam gezwungen hier die Moderatorkeule herauszuholen.

Hier haben schon einige versucht Dir klar zu machen, dass alle sauer sind was da bei Geobra Brandstätter bzw. Playmobil abläuft ... aber die Art und Weise wie Du Deine Kritik hier äusserst ist so in diesem Playmobil Sammlerforum nicht akzeptabel.

Statt zwei Gänge herunterzuschalten drehst Du immer mehr auf und attakierst hier jeden, der nicht mit Deiner Tonart konform geht aufs schärfste und teilweise persöhnlich verletzend.
Das KW Team diskutiert im Hintergund und wird die nächsten Tage sicherlich entsprechend reagieren ... so wie es jetzt hier ist wollen wir das öffentlich einsehbar nicht stehen lassen.

Meine Lust Dich hier zu beruhigen ist nun auch gegen 0 angelangt.

Sehe dies bitte als Verwarnung an!

Gruß
Frank
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pipejoe
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von pipejoe » Samstag 4. April 2026, 09:23

Ich habe den Artikel gelesen. Er ist gut recherchiert, stellt nochmal klar heraus, wie es in der Firma zugeht und wohin sie steuert mit ihrem Missmanagement.
Das alles ist hart zu kritisieren, aber ich finde auch, dass das nicht zum Gebrauch von Wörtern im öffentlichen Raum verleiten darf, die einen anderen Menschen in seiner Würde herabsetzen.

Leider ist es eine Fehlleitung des Internets, zu glauben, man dürfe alles schreiben, was einem durch den Kopf geht. Das ist brandgefährlich, denn es schürt nochmehr Wut und vor allem Hass und das sind absolut schlechte Ratgeber.
Ich weiß nicht, wer das hier alles liest, daher wäre hier ein verbales Abrüsten angebracht.

Ich habe mir folgende Maxime zu Eigen gemacht: Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Ich wünsche Euch allen schon vorab ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Lieben Gruß
Christoph

P.S.: Wenn ich drei Wünsche frei hätte, wäre einer davon, dass uns als Forum das Management der Firma übergeben wird. Es würde dann wesentlich besser für die Firma aussehen. :wink
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Resinberg » Samstag 4. April 2026, 10:14

pipejoe hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 09:23
P.S.: Wenn ich drei Wünsche frei hätte, wäre einer davon, dass uns als Forum das Management der Firma übergeben wird. Es würde dann wesentlich besser für die Firma aussehen. :wink
Ich kann mir das gut vorstellen: Alle Entscheidungen würden in einer öffentlichen Forumsdiskussion getroffen, für alle sichtbar; Bilder von Neuheiten würden schon früh im Entwicklungszyklus hier durchgesickert sein, und Fanwünsche würden leicht in die Diskussion einfließen.

Auf geht’s!

Ich habe mich nicht in die vergangene Diskussion über den Tonfall eingemischt, da ich kein deutscher Muttersprachler bin und nicht über die nötigen Kenntnisse verfüge, um Nuancen wirklich beurteilen zu können.

Aber ich kann Folgendes hinzufügen: Worte sind wie Zaubersprüche, sie enthalten Energie, sie beeinflussen die Welt um uns herum. Selbst ein wütender Zauberer sollte die Zaubersprüche, die er auf die Welt wirkt, mit Bedacht wählen, sonst könnte er letztendlich die ganze Welt in Brand setzen.
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von tccde » Samstag 4. April 2026, 11:16

Resinberg hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 10:14
... da ich kein deutscher Muttersprachler bin und nicht über die nötigen Kenntnisse verfüge ...
:respekt

Das ist mir bisher nicht aufgefallen und habe "zur Sicherheit" gerade in Deinem Profil nachgeschaut wo Du ansässig bist.
Beeindruckend, wie gut Du diese schwere Sprache schreibst (und wahrscheinlich auch sprichst).

:great
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Mata Hari » Samstag 4. April 2026, 12:08

tccde hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 11:16
Beeindruckend, wie gut Du diese schwere Sprache schreibst (und wahrscheinlich auch sprichst).
Absolut. Ich weiß, wovon du redest.

Der besagte Artikel ist übrigens auch veröffentlicht im Heft 15 | 2.4.2026 von Der Spiegel – für die, die nicht hinter den Bezahlschrank schauen können (wie ich). :smile
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von tccde » Samstag 4. April 2026, 13:01

Als Journalist kann ich es nicht leiden über Dinge zu schreiben die ich nicht selbst recherchiert habe.
Somit habe ich meinen Zugang genutzt um mir das Werk der beiden Autoren durchzulesen.

Yesses t.and.a ... für diesen langweiligen Artikel, der lediglich eine Wiederholung bereits erstatterter Berichte ist machst Du so ein Fass auf?
Hast Du die letzten Jahre komplett alle Presseberichte verschlafen?
Ich fass es nicht.

Aber schön das Du nun auch auf dem Laufenden bist.
zweiundvierzig
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Askin » Samstag 4. April 2026, 13:18

Eine große Bitte an alle ... lasst es nun gut sein über einzelne Beiträge von Mitgliedern zu diesem letzten Spiegel Artikel hier weiter zu diskutieren. :kavalier

Wir sollten zusammen wieder auf das Hauptthema hier in diesem Forum zurückkommen zum Playmobil.
Natürlich auch über das Unternehmen Geobra Brandstätter ... denn das ist das Thema welches in diesem Thread ja wirklich relevant ist.

Gruß
Frank
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von tccde » Samstag 4. April 2026, 13:35

Zurück zum Thema bin ich sehr enttäuscht das zur Buchveröffentlichung "Der kleine Prinz", selbiger noch nicht bei Playmobil angeboten wird.
Es ist ja nicht so das der Termin überraschend kam.
Schade das selbst einfachste Dinge verschlafen werden.
:pssst
zweiundvierzig
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von pipejoe » Samstag 4. April 2026, 14:28

Ich habe mal an den Anfang geschaut.
Erinnert Ihr Euch noch?
Zitat: "Ich glaube, wir stehen kurz vor einer Ankündigung, die PLAYMOBIL-Fans erschüttern wird, das Ende von Geobra (oder sein Verkauf)! Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass dem neuen blutsaugenden Vorstand die Mitarbeiter und vor allem die Zukunft des Unternehmens egal sind."

Das war knapp vor 4 Jahren.

Damals wollte ich es nicht glauben, aber der Artikel im Spiegel bestätigt das nun mehr oder weniger.
Traurige Zeiten. :what
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von olki » Samstag 4. April 2026, 16:18

t.and.a hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 01:08
Es amüsiert, wie man hier versucht, die Dinge durch die Hintertür zu relativieren... Wahnsinn.

Eine moralische Bankrotterklärung folgt auf die nächste, zwischendurch stellt sich dann amüsanterweise noch heraus, daß der Artikel, um den es geht, nie gelesen wurde...

Ernsthaft?

Wenn man hier mancher Argumentation folgen soll, entschuldigt der Charakter jede durch ihn bedingte Tat und man darf auch den größten Kriegsverbrecher nicht als nutzlosen Zellhaufen titulieren?

Was ein Fiebertraum.

Der User, der diesen Thread gestartet hat, war prophetisch unterwegs.

Er wurde zwar damals vom Nutzer mit dem vulgären Nutzernamen als Troll bezeichnet, aber er hat die Dinge frühzeitig am Horizont korrekt für uns umrissen.

Ich sehe keinerlei Vulgarität im Nick des besagten Users.Selbst wenn man den englischen Slang bemüht, nicht die anderen, mannigfaltigen "nonvulgären"Interpretationsmöglichkeiten, so ist doch ein Ebensolcher in unserem gesetzten Alter (das Durchschnittsalter der mir bekannten Sammler liegt bei Ü 50!) eher ein Grund zur Freude!
Andererseits finde ich aber auch t.anda.s Bezeichnung der Dame wenig despektierlich, über die sich hier so viele trefflich echauffieren, hat er doch nur recht eloquent das Fahrwasser wirklicher verbaler Injurien vermieden und die Untiefen der Obszönität umschifft! Ich wäre sicherlich weitaus tiefer in die wunderbare Welt der Gossensprache abgetaucht...getrru meiner Sig:Tourette Fencing - The Martial Art of an Incurable Gutter Linguist!
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von t.and.a » Samstag 4. April 2026, 16:31

pipejoe hat geschrieben:
Samstag 4. April 2026, 14:28
Ich habe mal an den Anfang geschaut.
Erinnert Ihr Euch noch?
Zitat: "Ich glaube, wir stehen kurz vor einer Ankündigung, die PLAYMOBIL-Fans erschüttern wird, das Ende von Geobra (oder sein Verkauf)! Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass dem neuen blutsaugenden Vorstand die Mitarbeiter und vor allem die Zukunft des Unternehmens egal sind."

Das war knapp vor 4 Jahren.

Damals wollte ich es nicht glauben, aber der Artikel im Spiegel bestätigt das nun mehr oder weniger.
Traurige Zeiten. :what
Das hatte ich auch mehrfach getan. Wie gesagt: Es waren prophetische Worte.

Der Spiegel-Artikel bezieht sich darauf, daß HOB über die Jahre mehrfach sein Testament geändert hat. Jedesmal mehr zu Gunsten von Frau Albert.

Ursprünglich sollte es eine "monatliche Zusatzrente" sein, ein paar Jahre später wurde daraus "Leiterin der Personalabteilung und Gastronomie des Playmobil-Freizeitparks", dann eine der Testamentsvollstreckerinnen. Das Resultat war "Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Kinderförderung, Beiratsvorsitzende der Brandstätter Unternehmensstiftung und Beiratsvorsitzende der Horst Brandstätter Holding" (und somit mächtigsten Person im Playmobil-Imperium).

Einerseits war HOB zu diesem Zeitpunkt in einem Alter, in dem Senioren auf Enkeltricks hereinfallen und ihr Vermögen dem Nächstbesten gutgläubig übereignen. Andererseit ist es natürlich sein Vermögen und er könnte es genauso gut auch im Ofen verbrennen.

Der Sohn geht irgendwann zur Polizei, stellt Strafanzeige wegen "Untreue, Urkundenfälschung und Bestechlichkeit".

Hatte vielleicht nicht (mehr) das beste Verhältnis zum Vater (und umgekehrt), man weiß allerdings nicht, was im Laufe der Jahre passiert ist, wer wen wie beeinflußt hat, wer in welcher Beziehung zu wem steht, ob neben den Nebenwirkungen des Alters noch Nebenwirkungen von Medikamenten im Spiel waren und inwieweit überhaupt noch die Geschäftstüchtigkeit gegeben war. Davon abgesehen ist es unglaublich schwer, einen senilen Menschen für geschäftsuntüchtig zu erklären.

Wer zur Polizei geht, tut dies in der überwiegenden Zahl der Fälle als Opfer einer Straftat. Das wird jeder erfahrene Ermittler bestätigen.

Was sich beweisen läßt und was die Staatsanwaltschaft aus einer Anzeige macht, ist eine andere Sache. Falls einem Mann vor anderen Menschen beim Reden die Tränen in die Augen steigen, liegt höchstwahrscheinlich ein trifftiger Grund vor.

Gerade nach dem Tod ist es sehr schwer, rückwirkend die Dinge zu beweisen, insbesondere dann, wenn man in der Beweispflicht ist.

Der Spiegel schreibt: "Je älter Brandstätter geworden sei, desto mehr soll Albert ihn abgeschottet haben. Das Unternehmen weist das als "komplett falsch" zurück. Allerdings bedachte Brandstätter die langjährige Assistentin Albert mit den Jahren offenbar immer großzügiger in seinem letzten Willen."

Vor wem oder was sollte HOB denn abgeschottet werden?

Wer den Fall Maike Kohl-Richter mit allen Details (inklusive der Abschottung von Helmut Kohl von Freunden und Familie) verfolgt hat, weiß, wie die Dinge am Lebensende (und darüber hinaus) eskalieren können, wer der eindeutige Nutznießer und mutmaßliche Urheber solcher Situationen ist, wie die Medien darüber berichten und wie dann Aussage gegen Aussage steht.

Soweit zum Aspekt der Neuordnung der Besitzverhältnisse nach dem Tode von HOB.

Aussagen zum Führungsstil, zum Umgang mit Mitarbeitern und zum Betriebsklima gibt es genügend.

Scheinen sich unabhängig voneinander zu decken und verifizierbar zu sein.

Der Spiegel schreibt dazu:

"Der SPIEGEL hat mit mehr als einem Dutzend aktueller und ehemaliger Mitarbeiter und Manager gesprochen. Sie wollen anonym bleiben, viele fürchten Rache. Für die Unternehmenskultur von Playmobil verwenden alle denselben Begriff: "toxisch"."

Falls Formulierungen wie "Schreckensregime", "toxisch", "viele Mitarbeiter Rache fürchten Rache" fallen, sollte man sich seiner Sache ganz sicher sein. Gleiches gilt, falls man den Menschen mit den Zügeln in der Hand "Mißtrauen, Machtkämpfe und Inkompetenz" nachsagt.

Das ist sehr wichtig, weil ansonsten böse juristische Konsequenzen auf diejenigen zukommen können, die darüber vollkommen öffentlich berichten.

Langjährige Mitarbeiter erfahren erst kurz vor knapp von ihrer lange geplanten Kündigung. Das ist mir persönlich auch unabhängig von den Artikeln in den Medien mehrfach so kommuniziert worden.

Zur Kurter wird Folgendes angeführt:

"Zweifel gibt es auch an der Eignung von Playmobil-Chef Kurter. Vor seinem Einsatz in der Spielwarenwelt war er Manager beim Reifenhersteller Nokian Tyres. Für Spielwaren fehle ihm das Fingerspitzengefühl, sagen Kritiker. Er hat Wegbegleiter zu Playmobil mitgebracht und für sie allem Anschein nach eine komplett neue Managementebene eingezogen, die "Senior Vice Presidents". Playmobil ließ konkrete Fragen dazu unbeantwortet.

Die Kurter-Truppe, so heißt es in der Belegschaft, falle eher durch Managementfloskeln auf, weniger durch innovative Produktideen. Kurter gilt intern teils als "cholerisch", als "einer, der nach unten tritt". Playmobil bezeichnet das als "falsch". Nach oben zu rebellieren, wäre jedenfalls gefährlich, denn dort, so erzählt man sich in Zirndorf, hat er eine Machtfigur über sich: Marianne Albert.

Es gelte, was sie entscheide. Genauer gesagt: oft nicht entscheide. Prozesse laufen bei Playmobil mitunter sehr langsam, Albert gilt als risikoscheu. Diesen Befund stützen interne Unterlagen, die der SPIEGEL einsehen konnte."

Soweit zum Aspekt des Mißmanagements oder mehr als zweifelhaften Umgang mit Mitarbeitern.

Neu ist nun folgende Komponente:

"Anfang Dezember 2021 versammelten sich der damalige Chef und der Finanzvorstand der Holding gemeinsam mit Vertretern der beiden Eigentümerstiftungen bei einem Notar in der Nürnberger Innenstadt. Das geht aus Dokumenten im Handelsregister hervor. Der Anlass des hochrangigen Treffens: "Abspaltung von Vermögen aus der Horst Brandstätter Holding GmbH".

Große Auswirkungen zeigen sich in der Bilanz der Playmobil-Mutterfirma, der Horst Brandstätter Holding. Im Geschäftsjahr 2021/22 schrumpfte das Eigenkapital durch die Abspaltung um mehr als eine Milliarde Euro – auf gerade einmal rund 797 Millionen Euro. Auf einen Schlag verlor die Playmobil-Mutter also mehr als die Hälfte ihrer eigenen Mittel.

Die neue Struktur nährt einen brisanten Verdacht. Sollte die Holding nach weiteren Playmobil-Verlusten auf eine mögliche Pleite zusteuern, würde das ausgegliederte AKOH-Vermögen, das hauptsächlich aus Finanzanlagen besteht, nicht in die Insolvenzmasse fallen.

Mehr noch: Würde die AKOH einzelne Teile ihres wertvollen Besitzes verkaufen, würde der Erlös an Playmobil vorbeifließen – und unter der Kontrolle der Stiftungen bleiben, in denen Albert das Sagen hat. Die Folge: Die Stiftungen würden auch im Falle einer Playmobil-Pleite weiterhin Vergütungen ausschütten können, etwa an Albert.

Wollte die Patriarchin das Geld in Sicherheit bringen, während der Konzern absehbar in eine existenzielle Krise schlitterte?

Diese Frage beantwortet das Unternehmen nicht konkret. Auf SPIEGEL-Anfrage heißt es lediglich, der Konzern werde nicht "auf eine Pleite zusteuern"...".

Für mich lassen sich die Worte des Spiegel so interpretieren, daß Playmobil nicht nur durch Mißmanagement gegen die Wand gefahren wird, sondern daß der Vorgang durch Entzug von mehr als der Hälfte der finanziellen Reserve noch massiv beschleunigt wird.

Es war damals in den Medien davon die Rede, daß die AKOH zur Übernahme von Schleich gegründet wurde. Falls dem wirklich so gewesen wäre, hätte man das sicherlich auch so kommunizieren können. Der Spiegel hat das überhaupt nicht erwähnt.

Neu war übrigens nun auch die folgende Komponente:

"Die eigene Jahresvergütung haben sich Albert und die drei anderen Beiräte in der Holding in den vergangenen Jahren immer wieder erhöht. In Verlustjahren stiegen die Gesamtbezüge des Gremiums von 104.000 auf 237.000 Euro. Trotz Krise."

Allen Vorwürfen ist übrigens gemeinsam, daß diese von der Unternehmensführung komplett abgestritten werden. Also muß eine Partei lügen.

In Summe zeichnet oder bestätigt der Artikel (insbesondere zwischen den Zeilen) somit ein Bild, das auch mit viel Wohlwollen nur eine Interpretation zuläßt.
Zuletzt geändert von t.and.a am Samstag 4. April 2026, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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