Reaktivierung meiner Playmobilbahn

** Öffentliches Forum - Der Themeneintopf bunt durcheinander

Moderatoren: KlickyWelt-Team, Playmo-family, Littledive, KlickyWelt-Team

Benutzeravatar
Junker Jörg
Hier steh ich, ich kann auch anders
Beiträge: 14005
Registriert: Montag 25. Juni 2007, 01:11

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von Junker Jörg » Sonntag 26. April 2026, 14:45

tomsta hat geschrieben:
Samstag 25. April 2026, 22:55
Junker Jörg hat geschrieben:
Samstag 25. April 2026, 22:30
Ich kann mir kaum vorstellen, daß es noch original Playmobil Haftreifen gibt.
Doch, ich hab noch ein paar Tüten. :grinsen
Ok, die sind dann aber auch nicht mehr so ganz frisch... :kicher

:jj
Benutzeravatar
tomsta
Klickyweltfrischling
Beiträge: 51
Registriert: Montag 11. Dezember 2023, 15:36
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von tomsta » Sonntag 26. April 2026, 19:30

Kann ich nicht sagen. Ich hab mal noch Restbestände bestellt.
Ich mache mal eine Tüte auf und schau nach.
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von DSV » Sonntag 26. April 2026, 23:52

Ich sehe schon die Passende E-Bay-Anzeige dazu:

"Haftreifenpuzzle (756 Teile) zu verkaufen, Playmobil-Art 7231, für Bastler und Liebhaber..." :pfeif :lol
und auf den Bild dann ein kleiner Hügel schwarze Krümel...

Gruß Daniel
Serenity1989
Super-Klicky
Beiträge: 641
Registriert: Sonntag 27. August 2017, 13:07

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von Serenity1989 » Dienstag 28. April 2026, 13:00

Ich mein in 2016-2018 habe ich noch Sätze von Haftreifen bestellt, müsste sogar noch einen Übrig haben irgendwo :gruebel

Bräuchte ich aber theoretisch selbst für die große Playmo Schlepptender die ist komplett ohne haftreifen dahergekommen.
Im Endeffekt ich mein solange der Vorgesehene Durchmesser passt tätens bestimmt auch welche von LGB oder sogar die von Piko von bestimmten Loks.
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von DSV » Mittwoch 29. April 2026, 12:58

Naja ich hab jetzt erstmal nen Zehnerpack LGB zu verbrauchen, ich hab eh festgestellt, ohne Haftreifen ist die Stromaufnahme bei meinem Arbeitszug katastrophal (wobei mit ist die auch nicht so dolle, am besten läuft er, wenn er nasse Räder hat...), bei meiner LGB konnte ich auch beobachten, wie die Stromabnahme unterirdisch wurde, sobald ein Haftreifen weg ist, insofern ein Glück, das es für 37mm Räder mehrere Hersteller gibt

Gruß Daniel
Benutzeravatar
Junker Jörg
Hier steh ich, ich kann auch anders
Beiträge: 14005
Registriert: Montag 25. Juni 2007, 01:11

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von Junker Jörg » Mittwoch 29. April 2026, 13:29

DSV hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2026, 12:58
bei meiner LGB konnte ich auch beobachten, wie die Stromabnahme unterirdisch wurde, sobald ein Haftreifen weg ist, insofern ein Glück, das es für 37mm Räder mehrere Hersteller gibt...
Ich hätte spontan eher erwartet, daß die Stromaufnahme besser wird, wenn kein Haftreifen... Aber ich vermute dann mal, daß die Lok dann kippelt, weil durch die leere Rille die Auflage am Gleis nicht mehr eben ist. Dann fehlt gegenüber ein Radkontakt.

Ich wollte auch noch nachmessen, aber spontan hätte ich gesagt, daß die Playmobilmotoren denselben Raddurchmesser wie die klassische Stainz haben, so daß die Haftreifen austauschbar sein sollten.

jj:
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von DSV » Mittwoch 29. April 2026, 13:43

an Junker Jörg

> Ich hätte spontan eher erwartet, daß die Stromaufnahme besser wird, wenn kein Haftreifen... Aber ich vermute dann mal, daß die Lok dann kippelt, weil durch die leere Rille
> die Auflage am Gleis nicht mehr eben ist. Dann fehlt gegenüber ein Radkontakt.

Wahlweise kriegt das Rad ohne Haftreifen keinen Strom, oder das diagonal gegenüber. Womit es dann die Stromaufnahme einer quasi einachsigen Lok ist...

Wobei ich mal quertauschen werden, meine 4000er Damplok klingt beim Fahren recht komisch, die kriegt mal den Motor aus den Arbeitszug (mit mehr Gewicht denke ich, kann man aus dem noch paar Betriebsjahre rausquälen, schließlich was das die Lok die ich tendenziell am seltesten hab laufen laufen) und der Arbeitszug kriegt einen neuen aus E-Bay. Is ja zum Glück alles austauschbar. Zwar wird die Schwarze 99er dann wohl zur nerschen Rennsemel, die bislang mein Arbeitszug war, aber warum nicht, wenn dann Gewicht und Stromabnahme besser ist :pfeif

Gruß Daniel
Benutzeravatar
dampfhappi
Klickyweltfrischling
Beiträge: 50
Registriert: Samstag 30. Juni 2007, 21:11

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von dampfhappi » Mittwoch 29. April 2026, 17:50

Wenn die Stromabnahme schlechter wird, empfiehlt es sich auch, mal die Innenseiten der Räder und die dort anliegenden Schleifer zu reinigen und auf passenden Andruck zu überprüfen.
Bei "echten" LGB-Fahrwerken muss man da nur aufpassen, dass einem die Kontaktstifte nicht weghüpfen.
Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
Benutzeravatar
JTD
Mega-Klicky
Beiträge: 1106
Registriert: Sonntag 25. März 2012, 04:09
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von JTD » Mittwoch 29. April 2026, 22:31

Und wenn die Lok beim Fahren komisch klingt, ist es spätestens Zeit, den Antrieb mal zu öffnen, zu säubern, das alte Fett zu entfernen und den Antrieb neu abzuschmieren.
Schöne Grüße,
Jörg

One measure of a man is what he does
when he has nothing to do.

Robert E. Fulton Jr.
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von DSV » Donnerstag 30. April 2026, 16:51

Hallo allseits,

also es gibt Erfolgsmeldungen. Zwar hab ich erstmal einen neuen Antrieb gekauft, um den Arbeitszug verpasst, der läuft wieder ordenlich. Der hat seinen Antrieb nun meiner Schwarzen 99er vererbt, ich habe, mit von meinem LGB-Loks beim Schleifertausch übrig gebliebenen Federn den Anpressdruck der Stromabnahmer wesentlich erhohen können, Radschleifer auch deutlich strammer gebogen, mit dem Gewicht der Lok fährt dieser Antrieb nun relativ gut, und wesentlich stabiler und ruckfreier als der Arbeitswagen vorher. Offenbar hilft auch das bessere Gewicht der Lok ein wenig. Wenngleich ich auch weiter aufdrehen muss wie für gleich große Stainz. Das alte Fahrwerk der 99er das jetzt zunächst mal übrig ist, hab ich mir in derselben Weise vorgenommen, also Federdruck vom Stromabnahmer erhöhen, und Radschleifer strammer gemacht und das fährt jetzt trotz ziemlich runtergefahrener Radreifen erstaunlich gut, bleibt also als Tauschfahrwerk im Bestand. Davon übermütig geworden, habe ich den ehemaligen Motor meiner Steaming Mary, auf den ich mich als Kind so oft gestüzt und den Tender geschoben habe angesehen, dessen Achsen quasi fast frei drehen. Nun dessen Zahnräder äh... das wird nix mehr... nur für stabile Nerven:
[ externes Bild ]

Gut ich kann den Motor (der tuts noch) aufheben, bis an anderer Motor mal nimmer mag (passiert das je???) Oder ich probiere mal ob Stainz Achsen zufällig selben Achsendurchmesser und passendes Ritzel haben. Wobei 24 Euro pro Achse für ein Experiment mit ungewissen Ausgang, für einen Antrieb den ich "eigentlich" gar nicht brauche? Mal in die Runde gefragt, Weiß jemand von euch sicher, welchen Achsdurchmesser alte Stainz haben bzw ob deren Ritzel da passen würden?, weil wenn ja mach ich des vielleicht trotzdem, im Sinne von lieber Fahrwerke haben als brauchen... Falls da spätere Achsen aus der Batteriezeit Playmobil auch passen (diese zeit habe ich nie miterlebt, deren Technik kenne ich schlicht nicht, dann wäre das auch ne Idee, weil Achsscheiben runter machen ginge sogar, sofern die neuen Achsscheiben auch abnehmbar waren.

Gruß Daniel
Benutzeravatar
JTD
Mega-Klicky
Beiträge: 1106
Registriert: Sonntag 25. März 2012, 04:09
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von JTD » Donnerstag 30. April 2026, 22:29

Nein, die Achsen der Stainz haben 6 mm Durchmesser, die Achsen der Playmobil-Antriebe haben nur 4 mm.

Aber behalte den Motor nur - auch die Motoren haben Verschleiß.
Schöne Grüße,
Jörg

One measure of a man is what he does
when he has nothing to do.

Robert E. Fulton Jr.
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Lösung für das Kupplungsproblem

Beitrag von DSV » Dienstag 5. Mai 2026, 19:08

Hallo allseits,

weiter oben war es ja schon Thema, nämlich die ausgeleierten Rastnasen für Kupplungen an den Einachsdrehgestellen meiner Playmobilwagen. Ich denke inziwschen, es liegt nicht an den 3D gedruckten Kupplungen. Mir ist auch eingefallen, das es als Kind auch schon immer so ein Thema war, das die Wagen gerne mal Kupplungen abwarfen, zusammen mit den üblichen Federbrüchen hatte sich dann irgendwann mein ganzer Playmobil-Wagenpark 3 bis 5 Kupplungen teilen müssen, die - je nachdem was ich fahren lassen wollte - dann immer von Fahrzeug zu Fahrzeug wechselten... Die Rastnasen für den Kupplungshaken werden nicht besser je älter sie werden. Alle Drehgestelle durch fast gleich alte zu tauschen hilft auch nur bedingt, der Weichmacher aus den Kunstoff verflüchtigt sich ja trotzdem.

Die beste Lösung aus meiner Sicht wäre irgendwie, wenn man das Playmobil-Einachsdrehgestell so umkonstruieren könnte, das da wo vorher die Nasen waren ein codiertes Loch wie bei Lehmann ist, durch das man den original LGB-Federbolzen steckt und so den Lehmannhaken nutzen könnte und hinten eine Bohrung, um die LGB-Feder anschrauben zu können. Die Bolzen bei Lehmman kann man fast beliebig oft tauschen, dadurch, das die beim Kuppelvorgang weniger belastet werden halten die auch so schon länger, und die Ersatzteilversorgung wäre über LGB denke ich doch für einen ganze Zeit noch gesichert. Im Prinzip bräuchte zu dem geänderten Einachsdrehgestelle halt je das Set Universalkupplung LGB 64407 nur ohne die beiden Flaschenöffner... Die etwas schlechterer Bedinbarkeit der Kupplung durch den nicht hochstehenden Drücker wäre ich dabei bereit in Kauf zu nehmen.

Aber bevor ich auf die Suche gehe, nach jemand, der so einen Playmobil/ LGB Hybrid-Einachsdrehgestell herstellen kann, vielleicht gibt es das ja schon. Ich kann mir mir irgendwie nicht vorstellen, das meine Playmobilwagen die einzigen sind, die häufig Kupplungen abschmeißen bzw deren Kupplungen dann unten klemmen, weil sie über den Nase geflutscht sind...

Gruß Daniel
Benutzeravatar
Junker Jörg
Hier steh ich, ich kann auch anders
Beiträge: 14005
Registriert: Montag 25. Juni 2007, 01:11

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von Junker Jörg » Dienstag 5. Mai 2026, 19:43

Ich kenn das Problem der ausgeleierten "Rastnasen" (netter Name, gefällt mir) auch. Aber ned so gravierend. Ich hätt glaubich spontan zum Heißkleber gegriffen und einen winzigen Tupfer auf die Nase gegeben, nachdem ich die Feder eingesteckt habe. Das sollte ggf. wieder abgehen, falls man doch mal wechseln muß und dürfte deutlich einfacher als Lochlösungen sein.

jj:
Benutzeravatar
DSV
Klickyweltfrischling
Beiträge: 24
Registriert: Montag 21. Juli 2025, 14:18
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von DSV » Dienstag 5. Mai 2026, 21:40

an Junker Jörg

Naja bei mir gehen die Gleise durch den schiefen welligen Garten ja doch bisserl rauf und runter, selbst LGB hakt da bisweilen einseitig aus, kuppelt aber kaum ab, da ich auf beidseitig Haken umgestellt habe. Mein Ziel ist ja weniger, häufig rangieren zu können, wofür die Playmobilhupplung sicher besser wie die LGB taugt, sondern eher, den Zug möglichst lange alleine Fahren lassen zu können.

Ich hab die Suche nach der Lösung jetzt auch mal auf Youtube erweitert (siehe https://www.youtube.com/watch?v=PfwwHupHmts ) und da sieht man auch gleich, welche not mir die 3D gebdruckten Teile bereiten. Erstaunlicherweise hatte ich eine Originalkupplung gefunden, die bei diesem Drehgestell echt erstaunlich gut hielt, ich kenne das Abfallen wie gesagt sonst sogar von Originalkupplungen, hier im Viedeo schaut es so aus, als ob alleine die 3D-Kupplung das Problem wäre. (Ich fürchte auch, selbst wenn man den Knopf länger machen würde, bliebe die immer noch in 16 Uhr Stellung nach unten hängen). Aber in den Video sieht man auf jeden fall, wie die Kupplung viel zu leicht nach unten abhaut

Gruß Daniel
Benutzeravatar
JTD
Mega-Klicky
Beiträge: 1106
Registriert: Sonntag 25. März 2012, 04:09
Gender:

Re: Reaktivierung meiner Playmobilbahn

Beitrag von JTD » Mittwoch 6. Mai 2026, 14:07

Daniel,

machst Du zufällig 3D-Druck, oder kennst Du jemand, der für Dich drucken würde?

Ich habe einige Züge mit gedruckten Trichterkupplungen, dazwischen Zugstangen mit 2 Ösen. Die Ösen werden in die Trichter eingeführt und durch Bolzen - bei mir gekürzte Nägel - gehalten. Da entkuppelt sich nichts mehr. Und die Trichterkupplungen sind so gemacht, daß man sie statt der LGB-Kupplungen an die LGB-Fahrgestelle schrauben kann.

Hier mal ein Beispiel auf Thingiverse.
Schöne Grüße,
Jörg

One measure of a man is what he does
when he has nothing to do.

Robert E. Fulton Jr.
Antworten