Weniger Neuheiten und höhere Verkaufszahlen?
Hmm, also aktuell sieht es ja auch hier im Forum so aus, dass die Neuheiten insgesamt am Markt vorbeiproduziert werden. Warum soll geobra 5000 statt 1000 Polizeiautos (einfach mal als Beispiel) produzieren, wenn die so oder so keiner möchte und auch in einer kleineren Auflage keine Kunden finden?
Resinberg hat geschrieben: Freitag 7. August 2026, 09:39Einerseits scheint sich der Umsatzrückgang in diesem Jahr zu verlangsamen – das ist also die gute Nachricht.t.and.a hat geschrieben: Donnerstag 6. August 2026, 21:32 Bin gespannt, ob es Playmobil noch sehr, sehr lange geben wird.![]()
Bei einem Trend zu dreistelligen Millionen-Verlusten pro Geschäftsjahr sieht es nicht mehr rosig aus.
Es ist schon bezeichnend, wie viele sich hier (also innerhalb der "Anstalt") überhaupt nicht mehr mit den aktuellen Produkten identifizieren können.
Gut möglich, daß es vielen Großeltern, Eltern oder Sammlern "da draußen" sehr ähnlich ergeht.
Das Problem für das Unternehmen besteht darin, dass es auf ein bestimmtes Produktionsvolumen ausgelegt ist und angesichts der gestiegenen Kosten ein höheres Volumen erreichen muss, um profitabel zu bleiben.
In den letzten fünf Jahren und insbesondere mit der Schließung des Standorts Dietenhofen hat das Unternehmen so gut wie alle möglichen Kostensenkungsmaßnahmen ausgeschöpft und sich gleichzeitig auf das geringstmögliche Produktionsvolumen eingestellt.
Und dennoch schreibt es weiterhin hohe Verluste.
Daher sehe ich als nächsten Schritt, dass das Unternehmen sein Sortiment verkleinern könnte: Theoretisch könnte es durch weniger Neuheiten, dafür aber höhere Verkaufszahlen pro Neuerscheinung das Problem der Massenproduktion lösen.
Mehr als 200 Neuheiten pro Jahr waren eine gute Sache, als die Geschäfte jedes neue Display aufnahmen, unabhängig davon, was darin enthalten war. Das stellte sicher, dass das Unternehmen neue Produkte und Displays manchmal mehrmals im Monat an Spielwarengeschäfte liefern konnte. Aber ich sehe nicht, dass dieses Modell heute noch funktioniert; viele Geschäfte sind viel wählerischer bei der Auswahl ihres Sortiments und halten diesen hohen Rhythmus nicht mehr ein.
