Eigentlich war Ernesto nicht erfreut über die beiden seltsamen Typen, die auf dem Weg zu ihrer "Band" einfach so in seinen Wagen gehüpft waren.
Das änderte sich, als sich herausstellte, dass sie zur (ehemaligen) Band von Mimis Mama gehörten und dass alle zusammen sie zu einer Rückkehr auf die Bühne überreden wollten.
"Ja wenn das SOOO ist...!" nickte Ernesto und war nur zu gerne bereit, die Jungs am Valentinstag in Seattle abzuliefern.
Dort trafen sie auf Mimi, die ziemlich ziellos an einer Valentinskarte malte...
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... und nahmen sie kurzerhand mit in die leicht heruntergekommene Dance Hall "Latin&Latte", wo die restlichen Band-Mitglieder sich gerade warmspielten.
Zu den Klängen von "Por una cabeza" flüsterte Ernesto Mimi den Leitspruch zu, den seine alte Tango-Lehrerin ihm vor vielen Jahren mitgegeben hatte:
"Es gibt keine Fehler im Tango, Mimi. Nicht wie im Leben. Es ist einfach. Das macht den Tango so großartig. Wenn man einen Fehler macht, sich verheddert – dann tanzt man einfach weiter.“
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Ob es ihr geholfen hat?
Getanzt hat sie den Tango jedenfalls sehr anständig.
Also, unanständig.
Also, Sie wissen schon...
