(Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

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Andi22
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Andi22 » Samstag 17. Januar 2026, 22:59

Statt SkyTrails hätte man die Japan-Achterbahn neu auflegegen oder in modernisierter Form rausbringen sollen, gerne auch als modulares Bausystem. Damit hätte ich was anfangen können. Eine Achterbahn hat auch beim Vergnügungspark Thema gefehlt. Aber das Zeug, was soll das daratellen?
Tomii888
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Tomii888 » Sonntag 18. Januar 2026, 10:10

Verwalteter Niedergang ist genau die leider richtige Diagnose.

Bei "meinem" Kaufland, mit der schon geschilderten allgemein Reduktion der Verkaufsflächen steht Playmobil "wie Blei" in den verbliebenen Regalen. Lediglich vor Weihnachten waren hier und da mal Verkäufe zu erkennen.

Das Management/Entscheidungsträger sind leider offensichtlich nicht in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Ruder herumzureißen.
Das Gesamtumfeld ist natürlich auch schwierig, aber Ambitionslosigkeit sowie strategische und augenscheinliche fachliche Ahnungslosigkeit der Entscheidungsträger befeuern leider den Niedergang. Die Zahlen sind tatsächlich niederschmetternd. Jeder wirtschaftlich denkende Investor hätte da schon lange mal mit eisernen Besen (ganz oben!) durchgekehrt. Die Stiftung scheint aber eine etwas autokratische Struktur aufzuweisen. Von Selbstreflektion oder Selbsterkenntnis offensichtlich auch keine Spur.

Playmobil hat sich ja schon einmal neu erfunden, aber dazu braucht es auch den/die richtigen Menschen! Den/diese sehe ich, auch aufgrund der verkrusteten Strukturen, nirgendwo. Damit hat der damalige "Patriarch" auch seinen Anteil an der Misere.
Sehr, sehr schade das Ganze und es macht sehr traurig, das mit anzusehen.
Ritter Runkel 77
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Ritter Runkel 77 » Sonntag 18. Januar 2026, 11:57

Tomii888 hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 10:10
Verwalteter Niedergang ist genau die leider richtige Diagnose.

Bei "meinem" Kaufland, mit der schon geschilderten allgemein Reduktion der Verkaufsflächen steht Playmobil "wie Blei" in den verbliebenen Regalen. Lediglich vor Weihnachten waren hier und da mal Verkäufe zu erkennen.

Das Management/Entscheidungsträger sind leider offensichtlich nicht in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Ruder herumzureißen.
Das Gesamtumfeld ist natürlich auch schwierig, aber Ambitionslosigkeit sowie strategische und augenscheinliche fachliche Ahnungslosigkeit der Entscheidungsträger befeuern leider den Niedergang. Die Zahlen sind tatsächlich niederschmetternd. Jeder wirtschaftlich denkende Investor hätte da schon lange mal mit eisernen Besen (ganz oben!) durchgekehrt. Die Stiftung scheint aber eine etwas autokratische Struktur aufzuweisen. Von Selbstreflektion oder Selbsterkenntnis offensichtlich auch keine Spur.

Playmobil hat sich ja schon einmal neu erfunden, aber dazu braucht es auch den/die richtigen Menschen! Den/diese sehe ich, auch aufgrund der verkrusteten Strukturen, nirgendwo. Damit hat der damalige "Patriarch" auch seinen Anteil an der Misere.
Sehr, sehr schade das Ganze und es macht sehr traurig, das mit anzusehen.
Wenn auf dem Thron eine beratungsresitente Person mittels Starrsinn und Unantastbarkeit die Geschäfte führt, bzw. dank der Position immer per Entscheidung das letzte Wort hat, kann das "Management/Entscheidungsträger", eine Stufe tiefer in der Pyramide, mit Logik (Zahlen, guten Worten, Grafiken usw.), bzw. der Realität, nichts erreichen. Das Personal unterhalb (in unmittelbarer Umgebung) des Throns wird meistens nicht nach Fachlichkeit, sondern ala "Diederich Heßling"* ausgesucht. Die Mitarbeiter (Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Logistik usw.) sind weisungsgebunden und "dürfen" alles ausbaden.

Entweder man kann es nicht, dann gibt es (Nach-)Hilfe, oder man will es nicht dann, gibt es ein klare Ansage (oder den Rausschmiss). Wird in diesem Fall nicht passieren, siehe oben.

==> "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten" (A. Einstein).


* = Mann, Heinrich (1914) Der Untertan (Buch: Reclam, 2021; Film: DEFA-Studio für Spielfilme, 1951)
Resinberg
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Resinberg » Sonntag 18. Januar 2026, 12:01

Tomii888 hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 10:10
Playmobil hat sich ja schon einmal neu erfunden, aber dazu braucht es auch den/die richtigen Menschen! Den/diese sehe ich, auch aufgrund der verkrusteten Strukturen, nirgendwo. Damit hat der damalige "Patriarch" auch seinen Anteil an der Misere.
Sehr, sehr schade das Ganze und es macht sehr traurig, das mit anzusehen.
In gewisser Weise hat er seine Nachfolge lange Zeit gut vorbereitet.

Er hat Leute wie Andrea Schauer mit der Leitung betraut, die wussten, was sie taten, und die eher mit gesundem Menschenverstand als mit ihrem Ego handelten. Die meisten Abteilungen hatten ebenfalls eine gute Führung mit Leuten, die wussten, was für die Marke wichtig war. Und HOB selbst zog sich für lange Zeit in seine Residenz in Florida zurück, damit diese Leute das Unternehmen weiterführen konnten, ohne dass der Patriarch Tag für Tag durch die Flure schlenderte.

Es gab auch damals schon eine kleine Gruppe von „Intriganten“, Menschen, die ständig nach Macht strebten, aber lange Zeit durch die innere Struktur des Unternehmens, die Kontrollmechanismen einer Organisation mit einer soliden Silo-Struktur, zurückgehalten wurden.

HOBs größter Fehler war, dass er seinen Nachfolgeplan überlebte. Gegen Ende seines Lebens entschied sich Andrea Schauer, einen Schritt zurückzutreten, kurz nachdem andere starke Persönlichkeiten wie Entwicklungsleiter Bernhard Hane bereits auf natürliche Weise in den Ruhestand gegangen waren. Es drohte ein Machtvakuum, das dieser Gruppe von „Intriganten” die Bühne bereitete, um ihre Pläne zu verwirklichen, und so gelang es seiner eigenen Sekretärin, sich in den Nachfolgeplan einzuschleichen.

Und der Rest ist Geschichte, die sich bis heute fortsetzt: Nach dem Tod von HOB verwandelte sich das Unternehmen allmählich in etwas, das ich als „Trump-ähnliches Unternehmen” bezeichnen würde, in dem der tägliche Trubel jede Strategie zunichte machte und blinde Loyalität selbst gegenüber den schlechtesten Ideen der Führungsspitze erwartet wurde. Die Menschen, die eine echte Wiedergeburt des Unternehmens und der Marke hätten bewirken können, waren natürlich die ersten, die aus dem Unternehmen geworfen wurden.
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Buddington
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Buddington » Sonntag 18. Januar 2026, 12:52

Resinberg hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 12:01

Und HOB selbst zog sich für lange Zeit in seine Residenz in Florida zurück, damit diese Leute das Unternehmen weiterführen konnten, ohne dass der Patriarch Tag für Tag durch die Flure schlenderte.
Soweit ich jetzt informiert bin, stimmt das nicht so ganz glaube ich. Auch wenn er seinen Lebensabend meist golfspielend in Florida verbrachte, schlenderte er doch im übertagenen Sinne Tag für Tag durch die Flure. Irgendwo wurde mal berichtet, dass er wohl täglich ein Fax (!!) mit recht detailierten Anweisungen geschickt hat. :nixweiss
Gruß
Buddington
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Hagen von Tronje » Sonntag 18. Januar 2026, 13:13

Wow- So viel Insider-Wissen?!
Manches liest sich ob man dabei war oder die Protagonisten
persönlich kennen würde.

Von einer Bewerbung bei besagten Arbeitgeber kann ich
wohl absehen, vorausgesetzt das Arbeitsklima entspricht
wirklich den Schilderungen hier.

Herzlichen Gruß Hagen
A KLICKY A DAY - KEEPS THE DOCTOR AWAY!
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Resinberg
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Resinberg » Sonntag 18. Januar 2026, 13:38

Buddington hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 12:52
Soweit ich jetzt informiert bin, stimmt das nicht so ganz glaube ich. Auch wenn er seinen Lebensabend meist golfspielend in Florida verbrachte, schlenderte er doch im übertagenen Sinne Tag für Tag durch die Flure. Irgendwo wurde mal berichtet, dass er wohl täglich ein Fax (!!) mit recht detailierten Anweisungen geschickt hat. :nixweiss
Sie haben Recht, aber er hat nicht jeden Aspekt des Unternehmens aus der Ferne mikromanagt, wie die Geschichte mit den täglichen Faxen vermuten lässt.

Solange er lebte, musste Geobra nie eine Beratungsfirma beauftragen, denn er war der einzige Berater des Unternehmens und wusste genau, wie alle Rädchen im Unternehmen zusammenpassten.
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von JOSO » Sonntag 18. Januar 2026, 15:30

Resinberg hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 13:38
Buddington hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 12:52
Soweit ich jetzt informiert bin, stimmt das nicht so ganz glaube ich. Auch wenn er seinen Lebensabend meist golfspielend in Florida verbrachte, schlenderte er doch im übertagenen Sinne Tag für Tag durch die Flure. Irgendwo wurde mal berichtet, dass er wohl täglich ein Fax (!!) mit recht detailierten Anweisungen geschickt hat. :nixweiss


Solange er lebte, musste Geobra nie eine Beratungsfirma beauftragen, denn er war der einzige Berater des Unternehmens und wusste genau, wie alle Rädchen im Unternehmen zusammenpassten.

Das mit der Beratungsfirma, habe ich nicht mitbekommen, oder eben verdrängt.
Aber sollte es mal wirklich soweit kommen, das man sich Externe Berater kommen läßt, ist das quasi schon der Sargnagel, denn da wird dann nur noch geschaut um gut dazustehen, zb. auslagern, aussourcen und Fremdvergabe.
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von W.i.n.t.e.r » Sonntag 18. Januar 2026, 17:25

Tomii888 hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 10:10
Verwalteter Niedergang ist genau die leider richtige Diagnose.

Bei "meinem" Kaufland, mit der schon geschilderten allgemein Reduktion der Verkaufsflächen steht Playmobil "wie Blei" in den verbliebenen Regalen. Lediglich vor Weihnachten waren hier und da mal Verkäufe zu erkennen.

Das Management/Entscheidungsträger sind leider offensichtlich nicht in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen und das Ruder herumzureißen.(...)
Ich will ja nicht unken, aber in meiner Gegend sterben die Kaufland-Märkte gerade einen langsamen, grausamen Tod.
Womöglich liegt es nicht allein am Brandstätter Management, sondern daran, daß man bei den Tempeln des sog. Massenkonsums momentan mit Bauch-nach-oben treibt.. Tendenz steigend. Aber neu erfinden muß sich der Laden ganz dringend! Ich verstehe nur deren Konzeptlosigkeit nicht.
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von klicky26 » Sonntag 18. Januar 2026, 18:09

Playmobil muss jetzt echt die bremse treten sonst geht die firma den Bach runter. Die Chefin meint sie wäre der Herr Gott und duldet niemand neben sich. Skype Trail, dazu kann ich jetzt nichts sagen. Man möchte die Sammler mit ins Boot holen. Nur geht man hier auch den falschen Weg. Siehe die knautsch Autos.
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Andi22 » Sonntag 18. Januar 2026, 19:07

Dass es jetzt seit 2 oder 3 Jahren keinen neuen Plus-Katalog mehr gibt, wird die letzten Sammler auf den Sekundär-Markt verbannen. Warum lässt man das leicht verdiente Geld mit Neuaflagen einfach liegen? Es fehlen z.b. immer noch einige Fachwerk- und Westernhäuser, die es früher im Direktservice schon gab ...
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Tomii888 » Sonntag 18. Januar 2026, 20:49

Knautsch-Autos :gruebel :wirr :kicher :lol
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von ZooKeeper » Montag 19. Januar 2026, 03:07

W.i.n.t.e.r hat geschrieben:
Sonntag 18. Januar 2026, 17:25
Ich will ja nicht unken, aber in meiner Gegend sterben die Kaufland-Märkte gerade einen langsamen, grausamen Tod.
Womöglich liegt es nicht allein am Brandstätter Management, sondern daran, daß man bei den Tempeln des sog. Massenkonsums momentan mit Bauch-nach-oben treibt.. Tendenz steigend. Aber neu erfinden muß sich der Laden ganz dringend! Ich verstehe nur deren Konzeptlosigkeit nicht.
Das es NUR am Zirndorfer Management liegt hat ja niemand behauptet. Die anhaltende Wirtschaftsflaute und die voranschreitende Digitalisierung der Kinderzimmer sind schwerwiegende externe Faktoren, aber beides traf die Branche weder unvorhersehbar noch kurzfristig und dennoch hat Geobra bislang keinerlei Antwort darauf gefunden.

Aber wenn du als einstiger Big Player der Branche -8% einfährst während der Rest solide +3% Wachstum erzielt, dann kannst du das nicht auf externe Faktoren schieben mit denen sich auch alle anderen herumschlagen. Es genügt doch letztlich ein Blick in die Kataloge der letzten Jahre. Klar, wir freuen uns hier über neue Arme, Frisuren oder irgendwelche Einzelteile, aber ansonsten schreit das doch geradezu vor Langeweile. Die Hoffnung ruht dann auf einer Neuheit die a) fünf bis zehn Jahre zu spät am Markt für Selbstbaubahnen aufschlägt b) der Konkurrenz in Sachen kreativem Bauen nicht das Wasser reichen kann c) praktisch ohne jeden Anknüpfpunkt an das übrige Sortiment daherkommt d) für relativ viel Geld recht wenig Langzeitspielwert vermittelt und e) komplett gegen den Trend weg von großen, das Kinderzimmer vollstellenden Anlagen anläuft. Trotzdem hat jemand entschieden das SkyTrails grünes Licht zur Produktion bekommt. Wenn DIE Neuheit 2025 gerade mal 3% des Umsatzes bringt, dann hat man leider knallhart am Markt vorbei produziert.
Resinberg
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Re: (Unternehmens-)Neuigkeiten von Geobra?

Beitrag von Resinberg » Montag 19. Januar 2026, 11:56

ZooKeeper hat geschrieben:
Montag 19. Januar 2026, 03:07

Das es NUR am Zirndorfer Management liegt hat ja niemand behauptet. Die anhaltende Wirtschaftsflaute und die voranschreitende Digitalisierung der Kinderzimmer sind schwerwiegende externe Faktoren, aber beides traf die Branche weder unvorhersehbar noch kurzfristig und dennoch hat Geobra bislang keinerlei Antwort darauf gefunden.
Es gab schon immer Herausforderungen, jedes Jahrzehnt seit den 70er Jahren hat seine Umbrüche erlebt. Vielleicht kommen jetzt mehrere davon zusammen, aber wirtschaftlich gab es einen Trend, dass die Menschen in Krisenzeiten weiterhin das kauften, was sie wirklich wertvoll fanden. Selbst die globale Krise von 2008 hat die Verkaufszahlen von PLAYMOBIL nicht beeinträchtigt, im Gegenteil.

Das Problem liegt genau darin: im Wert. Und es gibt viele Beispiele dafür, wie Zirndorf den Wert seiner Marke kannibalisiert hat. Jedes neue Managementteam, das in letzter Zeit zur Sanierung des Unternehmens geholt wurde, hat die Lage noch verschlimmert, einfach weil es keine Ahnung von dem Produkt hatte – oder gar kein Interesse daran.

Sky Trails ist ein gutes Beispiel dafür: Es wurde viel in ein Produkt investiert, das lediglich eine seltsame Nebenerscheinung der Marke ist, während im Kernsortiment keine Innovationen angeboten wurden. Vor Jahren hatte die Umstellung auf Lizenzen einen ähnlichen Effekt auf die Marke: 75 % der neuen Formen wurden für Lizenzen reserviert, und im Kernsortiment gab es so gut wie keine Innovationen mehr. Keine neuen Flaggschiff-Themen, keine wirklichen Investitionen in das System.

Das Unternehmen selbst schätzt sein eigenes Kerngeschäft nicht, wie kann man dann erwarten, dass seine Kunden es wertvoll finden?
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