Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
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Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Pleite wäre insolvent - das ist aber Schleich nicht. Schleich steht ein Eigentümerwechsel bevor. Ansonsten kann man sagen: seit der Coronakrise ist man ins Straucheln geraten, hat den Firmensitz in Schwäbisch Gmünd geschlossen und verkauft und nach München verlagert. Man produziert in vielen verschiedenen Ländern auf der Welt.
Herr Wagner war bei Schleich (1. Mai 2021) gerade mal zwei Monate, wenn überhaupt. Bereits am 29. Juni 2021 konnte man in der Fachpresse bereits den Wechsel zu Warner Media lesen.
Anhand der Pressemitteilung der Brandstätter Group ist sein Ziel, Playmobil ins "Digitale Zeitalter" zu transferieren. Ist das die Quadratur des Kreises? Mit solch einer altmodischen Technik, wie es Playmobil gerade versucht (Tornister auf dem Rücken und irgendwelche Bäppern), wird das nichts. Bis zur Spielwarenmesse muss er liefern. Das Wettrennen gegen den freien Fall der Firma beginnt JETZT!
Nichts desto trotz darf man gerne wetten, wie lange er als CEO bleiben wird. "Alles ist und möglich sowieso!"
Herr Wagner war bei Schleich (1. Mai 2021) gerade mal zwei Monate, wenn überhaupt. Bereits am 29. Juni 2021 konnte man in der Fachpresse bereits den Wechsel zu Warner Media lesen.
Anhand der Pressemitteilung der Brandstätter Group ist sein Ziel, Playmobil ins "Digitale Zeitalter" zu transferieren. Ist das die Quadratur des Kreises? Mit solch einer altmodischen Technik, wie es Playmobil gerade versucht (Tornister auf dem Rücken und irgendwelche Bäppern), wird das nichts. Bis zur Spielwarenmesse muss er liefern. Das Wettrennen gegen den freien Fall der Firma beginnt JETZT!
Nichts desto trotz darf man gerne wetten, wie lange er als CEO bleiben wird. "Alles ist und möglich sowieso!"
Trage seit 1975 Playmobil im Herzen.
Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Wollte Geobra nicht vor einiger Zeit mal Schleich übernehmen?
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Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
benbey hat geschrieben: Samstag 19. September 2026, 23:49 Pleite wäre insolvent - das ist aber Schleich nicht. Schleich steht ein Eigentümerwechsel bevor. Ansonsten kann man sagen: seit der Coronakrise ist man ins Straucheln geraten, hat den Firmensitz in Schwäbisch Gmünd geschlossen und verkauft und nach München verlagert. Man produziert in vielen verschiedenen Ländern auf der Welt.
Herr Wagner war bei Schleich (1. Mai 2021) gerade mal zwei Monate, wenn überhaupt. Bereits am 29. Juni 2021 konnte man in der Fachpresse bereits den Wechsel zu Warner Media lesen.
Anhand der Pressemitteilung der Brandstätter Group ist sein Ziel, Playmobil ins "Digitale Zeitalter" zu transferieren. Ist das die Quadratur des Kreises? Mit solch einer altmodischen Technik, wie es Playmobil gerade versucht (Tornister auf dem Rücken und irgendwelche Bäppern), wird das nichts. Bis zur Spielwarenmesse muss er liefern. Das Wettrennen gegen den freien Fall der Firma beginnt JETZT!
Nichts desto trotz darf man gerne wetten, wie lange er als CEO bleiben wird. "Alles ist und möglich sowieso!"
Stimmt. Hatte mich falsch ausgedrückt, mit der Pleite. Die haben aber einen Batzen Schulden mitzuschleppen.
Vielleicht sind sie ja in der Zukunft trotzdem Pleite. Vielleicht erleben wir das ja noch.
LG Peter
Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Nicht ernsthaft, obwohl der damalige Vorstandsvorsitzende Steffen Höpfner gerne damit prahlte, dass Playmobil auf Übernahmekurs sei, weil das Unternehmen schnell zu einem größeren Akteur werden müsse.Andi22 hat geschrieben: Sonntag 20. September 2026, 03:52 Wollte Geobra nicht vor einiger Zeit mal Schleich übernehmen?
https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... ebernahmen
Das war ein typisches Symptom für den Wind der Überheblichkeit und das korporatistische Fieber, das damals durch die Führungsetage wehte, aber letztendlich kam dabei nicht viel heraus.
Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Revolutionäre Produktneuerungen dürften angesichts der bekannten Entwicklungszyklen für 2027 kaum zu erwarten sein. Also vorausgesetzt die Lösung liegt nicht bereits fertig entwickelt im Regal und Kurter hat einfach nur wiederholt daneben gegriffen.benbey hat geschrieben: Samstag 19. September 2026, 23:49 Anhand der Pressemitteilung der Brandstätter Group ist sein Ziel, Playmobil ins "Digitale Zeitalter" zu transferieren. Ist das die Quadratur des Kreises? Mit solch einer altmodischen Technik, wie es Playmobil gerade versucht (Tornister auf dem Rücken und irgendwelche Bäppern), wird das nichts. Bis zur Spielwarenmesse muss er liefern. Das Wettrennen gegen den freien Fall der Firma beginnt JETZT!
Aber klar, strategisch wird er hoffentlich mehr zu verkünden haben als die hohlen PR-Phrasen und Durchhalteparolen, die es zuletzt allzu oft gab.
Angesichts der PM von Geobra und seines persönlichen Werdegangs muss man leider eine fortgesetzte Disney-fizierung (Lizenzierung der Playmobil-Marke für quasi alles was angefragt wird, Hauptsache Umsatz) und die Umsetzung des Homer-Simpson-Prinzip (nimm was das es schon gibt und füg ne Uhr (resp. Elektronik/Internet) dazu) fürchten. Von einer Rückbesinnung auf die eigentlichen Stärken des Produkts steht da leider nichts.
Aber gut, warten wir es ab. Wenigstens holt man jemanden, der grundsätzlich aus der Branche kommt und die Zielgruppe kennt. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung nach den ganzen Reifenhändlern und Getränkespezialisten der letzten Jahre.
Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Ich habe das Gefühl, dass diese „digitale Strategie“ nun wieder auf den Tisch kommt – zu einem Zeitpunkt, an dem explodierende Ölpreise und in der Folge auch die Preise für Kunststoff-Rohstoffe das Unternehmen erneut in Richtung riesiger Verluste treiben.benbey hat geschrieben: Samstag 19. September 2026, 23:49 Anhand der Pressemitteilung der Brandstätter Group ist sein Ziel, Playmobil ins "Digitale Zeitalter" zu transferieren. Ist das die Quadratur des Kreises? Mit solch einer altmodischen Technik, wie es Playmobil gerade versucht (Tornister auf dem Rücken und irgendwelche Bäppern), wird das nichts. Bis zur Spielwarenmesse muss er liefern. Das Wettrennen gegen den freien Fall der Firma beginnt JETZT!
Bereits im Jahr 2020 wurde seine digitale Strategie letztendlich verworfen, da sie nicht schnell genug genug Geld einbringen würde; man wollte die Milliarden-Umsatzmarke schnell erreichen, und die digitale Strategie hätte anfangs bestenfalls ein paar Dutzend Millionen eingebracht.
Heute wären sie froh über solche Einnahmen, insbesondere über Einnahmen, die nicht direkt an den launischen Ölmarkt oder die Kosten der physischen Logistik gebunden sind.
Aber du hast Recht: Jede digitale Strategie würde einige Jahre brauchen, um sich zu entfalten; sie wird die bevorstehende Spielwarenmesse nicht retten, auch wenn sie das Unternehmen nicht davon abhalten wird, eine Pressemitteilung zur Spielwarenmesse voller digitaler Ambitionen zu verfassen.
Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Man sollte immer zwei Standbeine haben , sonst könnte es gefährlich werden. Auch wenn ich jetzt nicht das Alter bin zwecks Technik, PC und Co . Ich bin eher dafür bei meinen dios meine eigene Fantasie einzusetzen
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Re: Playmobil-Vorstand Kurter tritt zurück
Der Verdacht liegt auf jeden Fall nahe das man da einen zweiten Versuch wagt. Warum sollte man sonst ausgerechnet ihn zurück holen?Resinberg hat geschrieben: Montag 21. September 2026, 09:12
[...]
Ich habe das Gefühl, dass diese „digitale Strategie“ nun wieder auf den Tisch kommt – zu einem Zeitpunkt, an dem explodierende Ölpreise und in der Folge auch die Preise für Kunststoff-Rohstoffe das Unternehmen erneut in Richtung riesiger Verluste treiben.
Bereits im Jahr 2020 wurde seine digitale Strategie letztendlich verworfen, da sie nicht schnell genug genug Geld einbringen würde; man wollte die Milliarden-Umsatzmarke schnell erreichen, und die digitale Strategie hätte anfangs bestenfalls ein paar Dutzend Millionen eingebracht.
[...]
Korrigier mich da gerne, aber waren nicht der Playmobil-Film, die flankierenden youtube-Serien zu Novelmore und Dino Rise, die Hörspiel-Offensive zu Wiltopia und Ayuma etc. der Kern dieser Strategie? Also nicht aus Playmobil irgendwelchen teuren, nicht nachhaltigen Elektroschrott machen (Hi!), sondern die vorhandenen Spielwelten auf vielfältige Wege und Medien verbreitern?
Auch wenn der Playmobil-Film nicht gut war und zu recht gefloppt ist, aber von allem was in den letzten Jahren versucht wurde fand ich das den mit Abstand vielversprechendsten Ansatz weil es auf dem originalen Produkt aufsetzt. Playmobil bleibt Playmobil. Man verändert/erweitert nur das Drumherum um der Zielgruppe so viele Entrypoints wie möglich zu bieten. Selbst wenn es neunmal floppt (LEGO hatte auch Legenden von Chima und NEXO Knights), beim zehnten Versuch hast du vielleicht dein eigenes Ninjago. DAS wäre dann wirklich der so dringend benötigte Turn-Around sowohl finanziell wie auch für die Wahrnehmung der Marke.
Dank KI sollte es zudem deutlich schneller, flexibler und günstiger werden solche Inhalte zu produzieren als noch 2018-2021.
Dieser Artikel im Focus bleibt relativ unklar, geht aber in eine ähnliche Richtung:
https://www.focus.de/finanzen/playmobil ... a5484.html
Problem bei Geobra könnte halt wie so oft die fehlende Geduld sein. Wenn es nicht aus dem Stand, spätestens aber beim zweiten Versuch die eierlegende Wollmilchsau erschafft: alles Mist, alle raus, wir machen wieder was ganz neues.
