Der nächste Morgen belohnte sie mit einem herrlichen Wintertag. Sie hatten in der Hütte Schneeschuhe gefunden, nahmen die Gelegenheit wahr und machten damit nach dem Mittag eine kleine Wanderung. Die Hunde, stets mit von der Partie, tollten im pulverigen Schnee herum.
Der Ausflug hatte länger gedauert als geplant, erst als die Sonne schon ziemlich tief stand, kamen sie todmüde wieder in ihrem Quartier an. Eigentlich hatten sie herausfinden wollen, wie es um den Hauptweg stünde. Doch zu dem waren sie gar nicht erst durchgedrungen. „So wie’s ausschaut werden wir wohl länger hierbleiben müssen.“, stellte Fanny fest. „Ach, halb so schlimm, wir haben ja noch ein paar Tage. Außerdem ist die Speisekammer gut gefüllt, vermutlich geschieht es hier häufiger, dass man festsitzt.“, entgegnete Fredeswind. „Du hast ja so recht.“, bestätigte Fanny. „Lass uns das Beste daraus machen und die Wintertage genießen.“
In der gleichen Nacht begann es ordentlich zu tauen. Erst Regen, dann ein kräftiger Föhn ließ die Schneedecke schrumpfen. Langsam aber sicher tauchte alles Versunkene wieder auf. Die Freundinnen freuten sich sehr darüber, wollten sie doch noch mehr von ihrer Umgebung kennenlernen.
Die Sonne schien jetzt unablässig, daher waren die Temperaturen angenehm und sie unternahmen weitere Touren mit den Schneeschuhen oder den vorhandenen Schlitten.

