Die Stadt der Türme.
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Re: Die Stadt der Türme.
Der Reisefreudige Goethe ließ es sich im Jahr 1815 nicht nehmen hier einen Blick vom gotischen Turm über die Dächer der Stadt schweifen zu lassen.
1770 zog er nach Straßburg zum Studium.
Dort erblickte er das gotische Wunder des dortigen Münsters.
Er fand eine Inschrift eines Meisters Erwin von Steinbach.
Fälschlicherweise hilt er ihn für den alleinigen Schöpfer des Kirchenbaus.
1772 verfasste er den Aufsatz über Deutsche Baukunst.
Die Gotik galt damals als Deutsche Erfindung.
Sie wurde jedoch in Frankreich erdacht und erbaut.
Viele Jahre später folgte Goethe einer Einladung seines Freundes, Sulpice Bosseree nach Köln, um den unvollendeten Dom in Augenschein zu nehmen.
Der hat ihn nachhaltig Beeindruckt.
Nicht zuletzt ist es auch Goethe mit zu verdanken, das der Kölner Dom zügig vollendet wurde ,nachdem er dem Preussenkönig eine Empfehlung zum weiterbau gegeben hatte.
Eigentlich war der berühmte Deutsche Dichter seit seiner Italienreise ein Anhänger Antiker Griechischer ,Römischer oder Renaissance architektur.
Auch die Bauten Andrea Palladios hielt er für harmonisch und ausgewogen.
Der Faszination für Türme die sich zum Himmel erheben ,konnte er sich nicht entziehen.
1770 zog er nach Straßburg zum Studium.
Dort erblickte er das gotische Wunder des dortigen Münsters.
Er fand eine Inschrift eines Meisters Erwin von Steinbach.
Fälschlicherweise hilt er ihn für den alleinigen Schöpfer des Kirchenbaus.
1772 verfasste er den Aufsatz über Deutsche Baukunst.
Die Gotik galt damals als Deutsche Erfindung.
Sie wurde jedoch in Frankreich erdacht und erbaut.
Viele Jahre später folgte Goethe einer Einladung seines Freundes, Sulpice Bosseree nach Köln, um den unvollendeten Dom in Augenschein zu nehmen.
Der hat ihn nachhaltig Beeindruckt.
Nicht zuletzt ist es auch Goethe mit zu verdanken, das der Kölner Dom zügig vollendet wurde ,nachdem er dem Preussenkönig eine Empfehlung zum weiterbau gegeben hatte.
Eigentlich war der berühmte Deutsche Dichter seit seiner Italienreise ein Anhänger Antiker Griechischer ,Römischer oder Renaissance architektur.
Auch die Bauten Andrea Palladios hielt er für harmonisch und ausgewogen.
Der Faszination für Türme die sich zum Himmel erheben ,konnte er sich nicht entziehen.
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Re: Die Stadt der Türme.
Die Heidi aus der Schweiz wurde von ihrer Tante Dete nach Frankfurt verschleppt um der Tochter des Hauses Sesemann , bei der sie angestellt war , Gesellschaft zu leisten.
Wie jeder weiß, wurden Heidi und Klara ,die an den Rollstuhl gebunden war , beste Freundinnen.
Nur die strenge Erzieherin Frau Rottenmeier versuchte das Naturkind Heidi an die gesellschaftliche Etikette der Großstadt zu gewöhnen.
Stattdessen wurde die 8 jährige Krank vor Sehnsucht und Heimweh nach den Bergen, dem Großvater und dem Geißenpeter.
Sie suchte den Frankfurter Domturm auf ,um von oben die Berge zu sehen.
Die Taunushügel stellten sie nicht zufrieden.
Man hatte ein einsehen und nach fast einem Jahr reisten Heidi und ihre Tante mit der Eisenbahn zurück in die Schweiz.
Unterwegs machten die beiden einen zwischenstopp in Tornburg.
Der höchste Turm der Stadt wird bei klarer Sicht den Blick auf die Berge freigeben , dachten alle.
Doch ein Mittelgebirge ist noch kein Alpines Hochgebirge.
14 Stunden später kamen die beiden wieder glücklich beim Almöhi an.
Später lernte Klara dort laufen.
Die ganze Geschichte ist Weltliteratur.
Die Autorin Johanna Spyri war selbst nie in Frankfurt.
Sie machte sich ein Bild der Stadt indem sie Goethes "Dichtung und Wahrheit " las .
Wie jeder weiß, wurden Heidi und Klara ,die an den Rollstuhl gebunden war , beste Freundinnen.
Nur die strenge Erzieherin Frau Rottenmeier versuchte das Naturkind Heidi an die gesellschaftliche Etikette der Großstadt zu gewöhnen.
Stattdessen wurde die 8 jährige Krank vor Sehnsucht und Heimweh nach den Bergen, dem Großvater und dem Geißenpeter.
Sie suchte den Frankfurter Domturm auf ,um von oben die Berge zu sehen.
Die Taunushügel stellten sie nicht zufrieden.
Man hatte ein einsehen und nach fast einem Jahr reisten Heidi und ihre Tante mit der Eisenbahn zurück in die Schweiz.
Unterwegs machten die beiden einen zwischenstopp in Tornburg.
Der höchste Turm der Stadt wird bei klarer Sicht den Blick auf die Berge freigeben , dachten alle.
Doch ein Mittelgebirge ist noch kein Alpines Hochgebirge.
14 Stunden später kamen die beiden wieder glücklich beim Almöhi an.
Später lernte Klara dort laufen.
Die ganze Geschichte ist Weltliteratur.
Die Autorin Johanna Spyri war selbst nie in Frankfurt.
Sie machte sich ein Bild der Stadt indem sie Goethes "Dichtung und Wahrheit " las .
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Re: Die Stadt der Türme.
Die letzte berühmte Persönlichkeit die den Turm und seinen Türmer besucht hat war im Sommer 2025
Thomas Müller.
Der ist ja bekanntlich weder Leutscheu noch Humorlos.
Er hat mit einem Mitglied des hiesigen Fanclups eine Wette verloren und ist somit unfreiwillig in aller Hatz den Turm rauf und runter.
Hunderte Stufen sind auch für einen durchtrainierten Fußballprofi eher ungewöhnlich.
Die Zeit um die Aussicht zu genießen nahm er sich selbstverständlich auch.
Für eine kleine Autogrammstunde war er sich nicht zu schade.
So ist er , unser Thomas.
Thomas Müller.
Der ist ja bekanntlich weder Leutscheu noch Humorlos.
Er hat mit einem Mitglied des hiesigen Fanclups eine Wette verloren und ist somit unfreiwillig in aller Hatz den Turm rauf und runter.
Hunderte Stufen sind auch für einen durchtrainierten Fußballprofi eher ungewöhnlich.
Die Zeit um die Aussicht zu genießen nahm er sich selbstverständlich auch.
Für eine kleine Autogrammstunde war er sich nicht zu schade.
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Re: Die Stadt der Türme.
Dieser Herr ist der Türmer selbst um das Jahr 1600.
Keine bekannte oder berühmte Persönlichkeit.
Er verkörpert den einfachen Bürger der mit Disziplin und Verlässlichkeit seinen Dienst verrichtet.
Bis auf 2 oder 3 gibt es in Deutschland keine Türmer mehr.
Eine Frau in Bad Wimpfen und ein Mann in Münster am berühmten Turm der Lambertikirche.
Keine bekannte oder berühmte Persönlichkeit.
Er verkörpert den einfachen Bürger der mit Disziplin und Verlässlichkeit seinen Dienst verrichtet.
Bis auf 2 oder 3 gibt es in Deutschland keine Türmer mehr.
Eine Frau in Bad Wimpfen und ein Mann in Münster am berühmten Turm der Lambertikirche.
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Re: Die Stadt der Türme.
Zum Schluss der geistige Schöpfer des hochgotischen Werkes.
Er zeichnete den Aufriss des Turmes wohl vor 1389 in den Jahren seiner Wanderschaft.
Ulrich von Ensingen.
Der Schöpfer der Türme von Esslingen, Ulm, Straßburg und nach neueren Erkenntnissen vielleicht auch noch vom Frankfurter Domturm.
Keinen der Türme hat er noch fertig gestellt gesehen.
Obwohl er 69 Jahre alt wurde.
Was für die damalige Zeit ein hohes Alter war.
Er wäre mit Sicherheit in Begeisterungsstürme ausgebrochen ,hätte er all seine Werke in Vollendung gesehen .
Ich für meinen Teil bin Dankbar dafür das wir heutzutage diese Meisterwerke in aller Pracht bewundern und erhalten dürfen.
Er zeichnete den Aufriss des Turmes wohl vor 1389 in den Jahren seiner Wanderschaft.
Ulrich von Ensingen.
Der Schöpfer der Türme von Esslingen, Ulm, Straßburg und nach neueren Erkenntnissen vielleicht auch noch vom Frankfurter Domturm.
Keinen der Türme hat er noch fertig gestellt gesehen.
Obwohl er 69 Jahre alt wurde.
Was für die damalige Zeit ein hohes Alter war.
Er wäre mit Sicherheit in Begeisterungsstürme ausgebrochen ,hätte er all seine Werke in Vollendung gesehen .
Ich für meinen Teil bin Dankbar dafür das wir heutzutage diese Meisterwerke in aller Pracht bewundern und erhalten dürfen.
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Re: Die Stadt der Türme.
[attachment=0]20260304_212434.jpg[/attachmen
.....für hohe und filigrane Turmbauten
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Re: Die Stadt der Türme.
Der letzte hauptamtliche Türmer (und Turmbläser) von Lüneburg, Herr Toews, ist 2023 nach 45 Dienstjahren aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand getreten. Seitdem ist seine Arbeit auf vier ehrenamtliche "Teilzeittürmer/ innen" übergegangen. Derzeit üben 3 Herren und 1 Dame abwechselnd das Amt aus. Nur der Rathausturm und das dortige Glockenspiel werden wie seit jeher von den Ratsdienern betreut. Die meisten Städte und Diözesen/ Bistümer in Deutschland beschäftigen noch Mitarbeiter als "Türmer", nur sind deren Arbeitsfelder und Aufgabengebiete inzwischen so vielfältig und umfangreich das das "türmen" kein Hauptaugenmerk mehr in der Stellenbeschreibung ist. Heute sagt man eher "Verwalter" dazu.Frankfurt 25 hat geschrieben: ↑Samstag 7. März 2026, 23:40Dieser Herr ist der Türmer selbst um das Jahr 1600.
Keine bekannte oder berühmte Persönlichkeit.
Er verkörpert den einfachen Bürger der mit Disziplin und Verlässlichkeit seinen Dienst verrichtet.
Bis auf 2 oder 3 gibt es in Deutschland keine Türmer mehr.
Eine Frau in Bad Wimpfen und ein Mann in Münster am berühmten Turm der Lambertikirche.
LG Claas
Exegi monumentum aere perennius Horaz
Ein Denkmal schuf ich, dauerhafter als Erz.
Ein Fisch sie zu knechten...
Fischkopp Claas
Ein Denkmal schuf ich, dauerhafter als Erz.
Ein Fisch sie zu knechten...
