Zweiter Akt
Auf der Alm des Traumwaldes
Schlornz: „Liebling, wir haben Post!“
Jasmin: „Endlich. Ich hatte schon befürchtet, niemand meldet sich.“
Schlornz: „Warte mal… Also hier ist Werbung für eine Lebensversicherung… die Brennholzrechnung… oh und ein Brief aus Trans… was auch immer. Sieht irgendwie amtlich aus.“
Jasmin: „Oh nein. Was hast Du angestellt?“
Schlornz: „Nichts, Liebling, wirklich! … Es ist tatsächlich ein Brief auf unsere Anzeige.“
Jasmin „Von wem ist es, sag schon!“
Schlornz: „Vladimir und Elisabeth Teppich, glaub ich. Nein Tepes!“
Jasmin: „Der Name sagt mir irgendwas. Sind das Prominente?“
Schlornz: „Woher soll ich das wissen? Für Klatsch und Tratsch bist Du zuständig, Liebling.“
Jasmin: „Bin ich gar nicht.“
Schlornz: „Da steht was vorn Graf.“
Jasmin: „Wir müssen unbedingt ein paar größere Beten besorgen… Und wir sollten unser Schlafzimmer leer räumen.“
Schlornz: „Bis Du verrückt? Wo schlafen wir dann?“
Jasmin: „
Im Stall?“
Schlornz: „
Im Haus der Blauen Blumen?“
Jasmin: „Ich denke, wir wollen Geld verdienen mit den Urlaubsgästen. Das wird nichts, wenn wir dafür mehr Geld ausgeben als wir einnehmen.
Schlornz: „Du hast wie immer recht meine Liebste. Wir haben schon lange nicht mehr
im Stroh geschlafen“
Jasmin: „Du Schlimmer, Du.“
Schlornz: „Aber lass mich mal weiterlesen. Hier steht, dass sie in einem dunklen kühlen Raum schlafen wollen.“
Jasmin: „Ja solche Prominenten haben immer besondere Wünsche.“
Schlornz: „Du musst es ja wissen, mein Liebling. Wie wäre es, wenn wir ihnen die Betten in den Keller stellen?“
Jasmin: „Einen Grafen in den Keller? Du hast heute wieder zu viel Bier getrunken!“
Schlornz: „Hab ich nicht! Und wohin denn sonst?“
Jasmin: „Das gefällt mir gar nicht. Was wenn sie unzufrieden sind?“
Schlornz: „Dann kochst Du ihnen was leckeres. Da kann keiner mehr böse sein.“
Jasmin: „Du bist so lieb.“
Schlornz: „Dann schreibe ich denen mal zurück“
Jasmin: „Mach das“
Schlornz: „Am Vulkan 2… Seltsame Anschrift.“
Jasmin: „Ich freu mich auf unsere ersten Gäste.“