Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

** Öffentliches Forum - Der Themeneintopf bunt durcheinander

Moderatoren: KlickyWelt-Team, Playmo-family, Littledive, KlickyWelt-Team

Benutzeravatar
Fischkopp Claas
Mega-Klicky
Beiträge: 1298
Registriert: Dienstag 2. Juni 2020, 01:47
Gender:

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von Fischkopp Claas » Freitag 28. November 2025, 07:11

marinebaer hat geschrieben:
Montag 24. November 2025, 10:45
Claas, ist das "whataboutism"?

Du kannst es täglich in der Zeitung oder den Internetnews lesen:
- die motorischen Fähigkeiten (wo es vor rd. 20 Jahren mal Alarm gab wegen der KG-Unfallstatistik) haben extrem abgenommen die letzten 20 Jahre. Die wenigsten können noch einen Ball fangen/ kontrolliert werfen ...
- über sprachliche/ kommunikative Fähigkeiten (u.a. Zuhören) brauch man nicht mehr reden - der Flüsterfuchs ist tot, weil keines mehr das Konzept versteht!
- Schnürsenkel, - knoten, darauf war ein 3-4 jähriges Kind früher stolz, wenn es das gemeistert hat; inzwischen hat die "Generation Klettverschluss" Kinder ...
- es geht schon lange nicht mehr um Erziehungsstile oder -konzepte, es fehlt jegliche Erziehung bei sicher > 2/3
- das Konzept von stillsitzen, bzw. etwas aushalten ist inzwischen gänzlich unbekannt ...
- westliche kulturelle Grundkonzeptionen, wie Eigentum (fremdes!), Respekt (<so oft gefordert von denen, die ihn den Bewohnern des "alten Europa" absprechen) oder auch nur Eigenkontrolle/ Impulskontrolle sind einfach nicht mehr existent!

... meine Aussagen beziehen sich auf die Mehrheit, wir hier sind sicherlich trotz unterschiedlicher gesellschaftlicher Ebenen immer noch weit über dem aktuellen Durchschnitt. Also bitte kommt nicht mit "Verallgemeinerung", das macht eine Aussage nicht weniger wahr.

Das Meiste ist sicher nicht immanentes Problem der Kinder, sondern einer nicht stattgefundenen Erziehung und Wertevermittlung, aber ein Kind was PM bevorzugt zu "Chrashversuchen" nutzt hat ein Kontroll- bzw. Agressionsproblem ... . Egal voher es kommt. (Das Problem, nicht das Kind!)

Mir tun sie leid, die Kids, die ab 2 Jahren das Handy mit Filmchen vor die Augen bekommen damit sie ruhig sind und ab 5 Jahren zu jeder Uhrzeit mit Papa "Smackdown" sehen dürfen ...

Vor 40 Jahren hat ein "Ausländerkind" (damals so genannt) bei Problemen von den Eltern etwas hinter die Löffel bekommen und es wurde verdeutlicht, daß die Schule eine Chance ist und der Lehrer zu achten - heute sind wir zwei Generationen fortschrittlicher.


Also die Kinder haben sich deutlich verändert - die Gesellschaft aber leider auch!

Frei nach einem berühmten fränkischen Filosofen: egal ob Nürnberg, Oslo oder Alicante, Hauptsache ich bekomme meinen Vollmond-Chai-Dinkel-Latte mit Spritz!
Nein, meine persönlichen Lebenserfahrungen sind definitiv kein "whataboutism". Und was Du oder andere in den Medien lesen oder sehen hängt von eurem Konsumverhalten ab. Wenn man sich nur einseitig informiert bekommt man auch nur eine einseitige Sichtweise. Wenn man selbst von "der Mehrheit" spricht meint man häufig aber nur die Gruppe von Menschen die das eigene Weltbild teilt. Sicherlich haben sich die Kinder und die allgemeine Gesellschaft im Laufe der Jahre weiter entwickelt, aber ausschließlich zum schlechteren? Absolut nicht. Wir leben mittlerweile schon wieder ein Viertel der Zeit im 21. Jahrhundert und die Welt hat sich weiter gedreht. Und ich kann dementsprechend deine gemachten Aussagen und auch die von anderen nicht einfach so ohne Widerspruch stehen lassen, weil ihr damit einem Großteil der Kinder und auch deren Eltern schlicht und ergreifend Unrecht tut. Sicherlich gibt es Punkte und Sachverhalte die diskutabel sind aber weder allgemeine Schwarzmalerei noch implizierte "gefühlte Wahrheiten" sind da dann hilfreich.
Und wenn vor 40 Jahren Kinder (egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund) von ihren Eltern, hinter die Löffel oder sonst wohin geschlagen wurden kam da auch schon anschließend die Polizei zu ihnen nach Hause und hat mindestens ein ernstes Wort mit den Erziehungsberechtigten gewechselt und klare Ansagen gemacht. Ich würde dich also bitten mir nicht fälschlicherweise "whataboutism" zu unterstellen nur weil wir beide nicht der gleichen Meinung sind und unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen zu diesem Thema haben. Vielen Dank.

LG Claas :kavalier
Exegi monumentum aere perennius Horaz
Ein Denkmal schuf ich, dauerhafter als Erz.

Ein Fisch sie zu knechten... :lol Fischkopp Claas
Benutzeravatar
Fischkopp Claas
Mega-Klicky
Beiträge: 1298
Registriert: Dienstag 2. Juni 2020, 01:47
Gender:

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von Fischkopp Claas » Freitag 28. November 2025, 07:52

xschneider hat geschrieben:
Mittwoch 26. November 2025, 18:18
Patrick F. Patrick hat geschrieben:
Dienstag 25. November 2025, 09:00
Um den Bogen zur Ausgangsfrage mal wieder zurückzuschlagen:
Geobra hat in den letzten Jahren häufig betont, wie lehrreich Playmobil sei. Bei Wiltopia z.B.
Ist es dann aus der Mode gekommen zu sagen: Playmobil eignet sich für Kindergärten und Grundschulen?
Ist es nur für Fun & Nachhaltigkeit gut genug???
Nun sehe ich persönlich gerade in "Wiltopia" gewissermaßen *den* Sündenfall von Playmobil.

Kreativität und Phantasie wurden bewußt durch vorgegebene Szenarien ersetzt, selbst die Figuren sind (wie freilich auch bei HoW und Novelmore) bereits benannt und charakterisiert.

Dazu kommt eine hemmunglose Anbiederung an eine woke Kundschaft, womit es dank aufgesetzter Diversität und technisch dümmlichem Virtue Signaling ala "Elektrogeländewagen in der Savanne" oder mit einem "solarbetriebenen Elektrokatamaran zum Great Barrier Reef" gelingt, sogar Spielzeug zu politisieren. Ideologisches Wunschdenken statt Bildung.

Dazu dann noch ein besonders heftiger Dreh an der Preisschraube - die Zielkundschaft hat es ja - und das ganze aus optisch und haptisch unschönem, aber politisch korrektem "Ökokunststoff" herstellen, als ob 30, 40 oder 50 Jahre haltendes Playmobil das große Umweltproblem unserer Wegwerfgesellschaft wäre.

Sorry, aber wem soll man verübeln, da "nein" zu sagen?
Du beschwerst dich in deinem Kommentar über "Ideologie" und "Politisierung" aber nutzt gleichzeitig im selben Atemzug politisch und ideologisch aufgeladene, fragwürdige Begriffe aus dem konservativen bis rechtem Spektrum um andere zu diffamieren oder Gegebenheiten und Dinge zu verteufeln die dir nicht in dein Weltbild passen. Woran machst du denn fest das Playmobil sich vermeintlich gerade bei einer bestimmten Klientel anbiedern würde? Und die Kundschaft mit dem rechten Schmähbegriff "woke" zu betiteln ist doch auch eher ein Ausdruck von "Ich mag nicht wie sich die Dinge bei Playmobil entwickelt haben also rede ich sie gerne schlecht", oder?! Diversität im modernen Spielzeug und den neueren Themen bei Playmobil abzubilden ist absolut realistisch. Denn die Welt in der wir alle leben ist ja nun mal divers und bunt. Schau dich auf dem Planeten um und du siehst das Diversität allgegenwärtig und vollkommen normal ist. Wir sind alle Individuen. Auch elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind schon länger etwas völlig normales und alltägliches. Im Great Bareer Reef sind die Umweltauflagen wegen der Korallenbleiche mittlerweile so hoch das fast alle Touristenboote nur noch mit E- Antrieb fahren. Und auch das Playmobil mit ökologischen Kunststoffen neue und nachhaltigere Wege beschreitet ist überhaupt nichts ungewöhnliches. Verbesserte Recyclingtechnologien und Methoden für mehr Klima- und Umweltschutz sind absolut zeitgemäß und sinnvoll und können eben im 21. Jahrhundert nicht von großen Firmen ignoriert werden. Diese Art von Polemik wie Du sie hier nutzt ist für ein sachlich orientierte Diskussion doch eher unbrauchbar. Es wäre schön wenn du darauf zukünftig verzichten würdest damit wir einen konstruktiven Dialog führen können.

LG Claas :kavalier
Exegi monumentum aere perennius Horaz
Ein Denkmal schuf ich, dauerhafter als Erz.

Ein Fisch sie zu knechten... :lol Fischkopp Claas
Ritter Runkel 77
Mega-Klicky
Beiträge: 2968
Registriert: Sonntag 15. Oktober 2017, 13:08

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von Ritter Runkel 77 » Samstag 29. November 2025, 11:02

Könnten BITTE die Damen und Herren hier in der KW aufhören, alle nicht in der links/grünen Bullschit-Bingo Liste aufgeführten Begriffe und Lebenseinstellungen als konservativ und räääääääääääääääääääächts zu bezeichnen?????

Was heute konservativ und räääääääääääääääääääächts bezeichnet wird, waren vor bis 20 Jahren Positionen von CDU, CSU, FDP und SPD. :keks

Damals gab es allerdings in jenen Parteien noch Fachleute, mit Berufs- und Studienabschlüssen, sowie jahrzehntelanger Lebenserfahrung außerhalb der Politik.

Heute dominiert die Gruppe "Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal" mit (wenn überhaupt) abgebrochener Ausbildung oder Studium , bzw. wenn, dann im Bereich "Wischwaschi" und der daraus folgenden Maximalqualifikation "Namen klatschen und tanzen". :rolleyes

----------

Unfassbar ist eigentlich nur eins, warum möchte ein Teil der Bevölkerung zwischen Zugspitze und Flensburg unbedingt die Welt retten? Zusätzlich den überall auf der Welt und (glücklicherweise) zweimal auf deutschen Boden gescheiteren Sozialismus befürworten? Plan- anstatt Marktwirtschaft, Verbote anstatt gesundem Menschenverstand, vorgegebene Meinungen anstatt Meinungsfreiheit usw.? :nixweiss

----------

Wenn man nie im Sozialismus gelebt hat, ist es einfach, die links/grünen Begriffe aus jener Liste zu verwenden.

Allerdings, mit dem inhaltslosen Geschwätz hätte einen einst jedes SED Mitglied ausgelacht (oder heutzutage die Arbeitgeber).

Wenn man dieses System im Alltag erlebt hat (nicht als Tagesausflügler oder Tourist), möchte man es nicht noch einmal haben.

Noch was, die Westlinken waren bis 1990 nichts weiter als nützliche I.......!!! Nachlesbar in den Unterlagen (Normannenstraße Berlin).
Benutzeravatar
Fischkopp Claas
Mega-Klicky
Beiträge: 1298
Registriert: Dienstag 2. Juni 2020, 01:47
Gender:

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von Fischkopp Claas » Samstag 29. November 2025, 11:42

Und genau solche undifferenzierten und fragwürdigen Kommentare sind es, lieber Ritter Runkel, an denen man erkennt wer sich wie weit nach rechts (und nicht räääächts) in's Konservative oder darüber hinaus von der Mitte der Gesellschaft, der politischen Realität und dessen demokratischer Grundlage, in unserem Land entfernt hat. Nur hat das dann nichts mehr mit Playmobil oder meinetwegen auch Pädagogik im weitesten Sinne zu tun. Und dementsprechend hat es dann auch nichts mehr in diesem Thread verloren. Mein Angebot an Dich wäre: Wir können gerne per PN weiter darüber diskutieren warum deine Narrative gegen Linke und/ oder Grüne ziemlicher Unfug sind und warum Du Dank Meinungsfreiheit und Grundgesetz solchen Blödsinn trotzdem öffentlich schreiben darfst ohne dafür rechtlich belangt zu werden. Kleiner Tipp: Es ist keine Errungenschaft des rechtsorientierten Konservatismus oder anderen politischen Gedankenguts von der rechten Flanke. Wie gesagt, dazu gerne mehr per PN. :smile

LG Claas :kavalier
Exegi monumentum aere perennius Horaz
Ein Denkmal schuf ich, dauerhafter als Erz.

Ein Fisch sie zu knechten... :lol Fischkopp Claas
Benutzeravatar
F_steve
Super-Klicky
Beiträge: 813
Registriert: Donnerstag 28. Juni 2007, 18:01
Gender:

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von F_steve » Samstag 29. November 2025, 11:46

könnt ihr mit diesem Mist endlich aufhören!?

Geht in den Keller und macht was sinnvolles :kaffee
(●‿●)

______________________________________________________________________________
"Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen." (Oscar Wilde)
Benutzeravatar
Playmo-family
-/-
Beiträge: 21665
Registriert: Dienstag 12. Juni 2007, 07:40

Re: Warum gibt es kein Playmobil mehr in Kindergärten?

Beitrag von Playmo-family » Samstag 29. November 2025, 11:55

Hallo

ich fasse es nicht, dass aus einer ruhigen Diskussion sich hier schon wieder alles in die falsche Richtung verschiebt.
Es gibt kaum noch ein Thema, dass während seines Verlaufs nicht auf die unterschiedlichsten Welt- und Politikanschauung drifftet.
Offenbar müssen wir auch auf diese "Diversität" leben.
Aber wir müssen sie hier nicht öffentlich (!!!) austragen.

Da ich keine Zeit habe, diese Diskussion zu betreuen, werde ich das Thema schließen.

Viele Grüße
Ute
Gesperrt