Spiegel online 5.8.
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DuluthFinest
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Re: Spiegel online 5.8.
Da ich nicht weiß wie das Copyright ist, wenn ich den Spiegel Artikel 1:1 poste, hab ich ihn von Chatgpt mal zusammenfassen lassen. Interpretation bleibt jedem selbst überlassen.
Kernaussagen
Die Playmobil-Mutter Horst-Brandstätter-Group steckt weiter tief in der Krise.
Im Geschäftsjahr 2024/25 entstand ein Verlust von über 115 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr lag der Verlust bei rund 119 Millionen Euro.
Der Umsatz sank um 9 % auf 409 Millionen Euro.
Das Kerngeschäft mit Playmobil-Figuren, das rund 82 % des Umsatzes ausmacht, brach um mehr als 11 % ein.
Das Werk in Dietenhofen wurde geschlossen, etwa 350 Beschäftigte verloren ihre Arbeitsplätze. Die Produktion wird nach Malta und Tschechien verlagert.
Produktionsanlagen und Inventar werden versteigert – ein sichtbares Zeichen des Sparkurses.
Genannte Ursachen
Gestiegene Lohn- und Energiekosten.
Sinkende Nachfrage nach klassischem Playmobil.
Fehlgeschlagene Produktideen.
Häufige Wechsel im Management.
Im Artikel werden außerdem Vorwürfe von Missmanagement und einer "toxischen Unternehmenskultur" erhoben. Das Unternehmen weist diese Vorwürfe zurück.
Hoffnungsträger
Neue Produkte wie der interaktive Mini-Rucksack "Hi!".
Deutlich mehr Lizenzprodukte. Der Artikel nennt The Lego Group als Vorbild, das mit Lizenzen wie Star Wars seit Jahren sehr erfolgreich ist.
Bereits erschienen ist eine Figurenserie zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft, im September soll eine Bundesliga-Serie aller Vereine folgen.
Meine Einschätzung
Die Zahlen sind alarmierend. Zwei Jahre in Folge Verluste von über 100 Millionen Euro und gleichzeitig sinkende Umsätze sprechen dafür, dass es sich nicht nur um eine vorübergehende Schwächephase handelt. Besonders problematisch ist, dass das eigentliche Kerngeschäft – die klassischen Figuren – weiter an Nachfrage verliert.
Ob neue Lizenzserien den Trend drehen können, bleibt offen. Lego zeigt zwar, wie erfolgreich Lizenzen sein können, doch Playmobil hat in diesem Bereich jahrzehntelang kaum Erfahrung aufgebaut und muss verlorenes Terrain erst zurückgewinnen.
Die Schließung des Werks und der Verkauf der Produktionsanlagen deuten darauf hin, dass der Konzern seine Kostenbasis dauerhaft verkleinern will. Das kann die Verluste reduzieren, ersetzt aber kein nachhaltiges Umsatzwachstum.
Insgesamt wirkt Playmobil derzeit in einer umfassenden Restrukturierung. Die kommenden zwei bis drei Weihnachtsgeschäfte dürften entscheidend dafür sein, ob sich die Marke stabilisieren kann oder ob weitere Einschnitte notwendig werden.
Kernaussagen
Die Playmobil-Mutter Horst-Brandstätter-Group steckt weiter tief in der Krise.
Im Geschäftsjahr 2024/25 entstand ein Verlust von über 115 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr lag der Verlust bei rund 119 Millionen Euro.
Der Umsatz sank um 9 % auf 409 Millionen Euro.
Das Kerngeschäft mit Playmobil-Figuren, das rund 82 % des Umsatzes ausmacht, brach um mehr als 11 % ein.
Das Werk in Dietenhofen wurde geschlossen, etwa 350 Beschäftigte verloren ihre Arbeitsplätze. Die Produktion wird nach Malta und Tschechien verlagert.
Produktionsanlagen und Inventar werden versteigert – ein sichtbares Zeichen des Sparkurses.
Genannte Ursachen
Gestiegene Lohn- und Energiekosten.
Sinkende Nachfrage nach klassischem Playmobil.
Fehlgeschlagene Produktideen.
Häufige Wechsel im Management.
Im Artikel werden außerdem Vorwürfe von Missmanagement und einer "toxischen Unternehmenskultur" erhoben. Das Unternehmen weist diese Vorwürfe zurück.
Hoffnungsträger
Neue Produkte wie der interaktive Mini-Rucksack "Hi!".
Deutlich mehr Lizenzprodukte. Der Artikel nennt The Lego Group als Vorbild, das mit Lizenzen wie Star Wars seit Jahren sehr erfolgreich ist.
Bereits erschienen ist eine Figurenserie zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft, im September soll eine Bundesliga-Serie aller Vereine folgen.
Meine Einschätzung
Die Zahlen sind alarmierend. Zwei Jahre in Folge Verluste von über 100 Millionen Euro und gleichzeitig sinkende Umsätze sprechen dafür, dass es sich nicht nur um eine vorübergehende Schwächephase handelt. Besonders problematisch ist, dass das eigentliche Kerngeschäft – die klassischen Figuren – weiter an Nachfrage verliert.
Ob neue Lizenzserien den Trend drehen können, bleibt offen. Lego zeigt zwar, wie erfolgreich Lizenzen sein können, doch Playmobil hat in diesem Bereich jahrzehntelang kaum Erfahrung aufgebaut und muss verlorenes Terrain erst zurückgewinnen.
Die Schließung des Werks und der Verkauf der Produktionsanlagen deuten darauf hin, dass der Konzern seine Kostenbasis dauerhaft verkleinern will. Das kann die Verluste reduzieren, ersetzt aber kein nachhaltiges Umsatzwachstum.
Insgesamt wirkt Playmobil derzeit in einer umfassenden Restrukturierung. Die kommenden zwei bis drei Weihnachtsgeschäfte dürften entscheidend dafür sein, ob sich die Marke stabilisieren kann oder ob weitere Einschnitte notwendig werden.
Re: Spiegel online 5.8.
Abgesehen von einer konkreten Zahl zu den Verlusten des letzten Jahres enthält der Artikel nichts wirklich Neues für diejenigen, die die Schwierigkeiten des Unternehmens verfolgt haben. Ein Verlust in Höhe von einem Viertel des Gesamtumsatzes ist erneut kein Zeichen dafür, dass sich die Lage schnell verbessert.
Die knifflige Herausforderung wird darin bestehen, diese Verluste zu beenden und gleichzeitig den Umsatz wieder anzukurbeln – nur eines von beiden reicht nicht aus.
Eine knifflige Angelegenheit, da Ersteres eine noch stärkere Kostensenkung bedeutet, während Letzteres im Gegenteil erhebliche Investitionen erfordert, um die Marke wieder auf Kurs zu bringen...
Die knifflige Herausforderung wird darin bestehen, diese Verluste zu beenden und gleichzeitig den Umsatz wieder anzukurbeln – nur eines von beiden reicht nicht aus.
Eine knifflige Angelegenheit, da Ersteres eine noch stärkere Kostensenkung bedeutet, während Letzteres im Gegenteil erhebliche Investitionen erfordert, um die Marke wieder auf Kurs zu bringen...
Re: Spiegel online 5.8.
Da Playmobil sich seinen Absatzmarkt selbt zerschossen hat (Preise im DS weit unter der UVP), wird nun fast keine Kette oder kein Händler mehr Ware bestellen und bei sich zum Verkauf aufstellen. Ein Verkauf nur im Playmobil Shop online wird auf dauer nicht funktionieren, da man in den Geschäften kein Playmobil mehr sieht und somit der Wunsch danach bei den Kindern erst gar nicht geweckt wird.
Mal ganz davon abgesehen was "neu" auf dem Markt gekommen ist, den dies ist halt Geschmackssache ... nur halt absolut nicht meiner.
Gruß
Frank
Mal ganz davon abgesehen was "neu" auf dem Markt gekommen ist, den dies ist halt Geschmackssache ... nur halt absolut nicht meiner.
Gruß
Frank
Re: Spiegel online 5.8.
roberto72 hat geschrieben: Donnerstag 6. August 2026, 08:08 Solange die Sekretärin das Kommando hat, wird es weiter berab gehen![]()
Sie wird noch sehr, sehr lange dabei sein, denn genau das ist es, was ihr am Herzen liegt:
https://www.northdata.com/AKOH%20-%20Ho ... RB%2019315
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DuluthFinest
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Re: Spiegel online 5.8.
Frank hat es ziemlich auf den Punkt gebracht.
Mit kleinen Ausnahmen wie den Figures und Sonderfiguren kaufe ich seit Jahren nichts mehr. Die letzte Serie dich ich gelungen fand waren die Zwerge.
Bei Müller etc. ist das Sortiment inzwischen deutlich reduziert. Wünsche werden da kaum geweckt.
Das Sortiment der Ber die Figuren hinaus ist nicht mehr kreativfähig. Man kann so gut wie nichts mehr konstruieren, zusammenstecken und Neues kreieren… erst wurde das Stecksystem getötet danach das (doofe) System X.
Denke mal in ein paar Jahren wird Playmobil entweder geschluckt werden oder vom Markt verschwinden. Alles sehr SEHR traurig
Mit kleinen Ausnahmen wie den Figures und Sonderfiguren kaufe ich seit Jahren nichts mehr. Die letzte Serie dich ich gelungen fand waren die Zwerge.
Bei Müller etc. ist das Sortiment inzwischen deutlich reduziert. Wünsche werden da kaum geweckt.
Das Sortiment der Ber die Figuren hinaus ist nicht mehr kreativfähig. Man kann so gut wie nichts mehr konstruieren, zusammenstecken und Neues kreieren… erst wurde das Stecksystem getötet danach das (doofe) System X.
Denke mal in ein paar Jahren wird Playmobil entweder geschluckt werden oder vom Markt verschwinden. Alles sehr SEHR traurig
- alex v. historien
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Re: Spiegel online 5.8.
Lizenzen hin oder her. Der Nachteil von Playmobil gegenüber Lego ist: Lego hat immer dieselben Maschinenformen. Der Baustein ist immer gleich.
Sie brauchen viel weniger neue Druckmaschinen. Playmobil hatte es bei den 1970er Westernhäuser. Nur andere Farben, bzw. Formen, wie bei der Wells Fargo Poststation.
Sie hätten weiter auf Themenwelten, wie auch das Stecksystem setzen sollen.
Der 2. Halbjahreskatalog, lieblos präsentiert, sieht aus, als kommen die Produkte von einem Chinesen. Großer Bauernhof, der aus 2 Platten besteht
LG Peter
Sie brauchen viel weniger neue Druckmaschinen. Playmobil hatte es bei den 1970er Westernhäuser. Nur andere Farben, bzw. Formen, wie bei der Wells Fargo Poststation.
Sie hätten weiter auf Themenwelten, wie auch das Stecksystem setzen sollen.
Der 2. Halbjahreskatalog, lieblos präsentiert, sieht aus, als kommen die Produkte von einem Chinesen. Großer Bauernhof, der aus 2 Platten besteht
LG Peter
Re: Spiegel online 5.8.
Man kann über LEGO sagen, was man will, aber die Beinahe-Insolvenz vor zwei Jahrzehnten hat das Unternehmen gezwungen, zu den Wurzeln des LEGO-Systems zurückzukehren und am Baustein festzuhalten, anstatt sich in alle möglichen Richtungen zu verzetteln. Sicher, mittlerweile werden auch Blumensets und andere Lifestyle-Artikel für Erwachsene hergestellt, aber im Kern geht es immer noch um die Einfachheit des Bausteins.alex v. historien hat geschrieben: Donnerstag 6. August 2026, 09:42 Lizenzen hin oder her. Der Nachteil von Playmobil gegenüber Lego ist: Lego hat immer dieselben Maschinenformen. Der Baustein ist immer gleich.
Sie brauchen viel weniger neue Druckmaschinen. Playmobil hatte es bei den 1970er Westernhäuser. Nur andere Farben, bzw. Formen, wie bei der Wells Fargo Poststation.
Sie hätten weiter auf Themenwelten, wie auch das Stecksystem setzen sollen.
Der 2. Halbjahreskatalog, lieblos präsentiert, sieht aus, als kommen die Produkte von einem Chinesen. Großer Bauernhof, der aus 2 Platten besteht![]()
LG Peter![]()
Bei PLAYMOBIL gibt es mittlerweile eine neue Generation, die keine Ahnung mehr hat, was das PLAYMOBIL-System überhaupt ausmachen soll – diese Vision ist verloren gegangen, und es braucht mehr als die Neuauflage alter Sets und eine Rückkehr zu klassischen Themen, um sie wiederherzustellen. Das Sortiment zum Beispiel ist ein Chaos, es ist zu zersplittert und umfasst zu viele kleine Themenbereiche. Es gibt zu viele kleine Figurensets mit zu wenig Welt, in der sie leben können. Und das Ganze wird noch weiter verwässert, da die Geschäfte nur noch eine immer kleinere Auswahl an Produkten vorrätig haben.
Re: Spiegel online 5.8.
Bin gespannt, ob es Playmobil noch sehr, sehr lange geben wird.Resinberg hat geschrieben: Donnerstag 6. August 2026, 08:58
Sie wird noch sehr, sehr lange dabei sein, denn genau das ist es, was ihr am Herzen liegt:
https://www.northdata.com/AKOH%20-%20Ho ... RB%2019315
Bei einem Trend zu dreistelligen Millionen-Verlusten pro Geschäftsjahr sieht es nicht mehr rosig aus.
Es ist schon bezeichnend, wie viele sich hier (also innerhalb der "Anstalt") überhaupt nicht mehr mit den aktuellen Produkten identifizieren können.
Gut möglich, daß es vielen Großeltern, Eltern oder Sammlern "da draußen" sehr ähnlich ergeht.
