Wie genau meinst Du das mit dem Gegenteil? Daß Lego keine Probleme hatte? Oder daß Bluebrixx & Co vor Lego Erwachsenensets produziert haben?t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 06:53Das ist beides nicht korrekt. Ironischerweise war genau das Gegenteil der Fall.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Samstag 16. Mai 2026, 21:19
Ist das bei den Noppensteinen wirklich so? Korrigiere bitte, wo ich irre, aber soweit ich weiß...
...war Lego ein Kindersystemspielzeug ("Markenkern") - und wäre mit der Fokussierung auf diese Zielgruppe beinahe untergegangen;
...hat Lego sich dann u.a. mit Lizenzen Erwachsene als Zielgruppe erobert, seinen Bankrott verhindert - und damit den Markt erst geschaffen, in den Bluebrixx und Co jetzt mit vorstoßen.
Umsatz 2024/2025
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Re: Umsatz 2024/2025
Re: Umsatz 2024/2025
Lego ist beinahe in den Bankrott geschlittert ist, weil man nicht mehr auf die Zielgruppe und sein Kernprodukt fokussiert und in Lizenzen investiert hat.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 07:41Wie genau meinst Du das mit dem Gegenteil? Daß Lego keine Probleme hatte? Oder daß Bluebrixx & Co vor Lego Erwachsenensets produziert haben?t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 06:53Das ist beides nicht korrekt. Ironischerweise war genau das Gegenteil der Fall.Junker Jörg hat geschrieben: ↑Samstag 16. Mai 2026, 21:19
Ist das bei den Noppensteinen wirklich so? Korrigiere bitte, wo ich irre, aber soweit ich weiß...
...war Lego ein Kindersystemspielzeug ("Markenkern") - und wäre mit der Fokussierung auf diese Zielgruppe beinahe untergegangen;
...hat Lego sich dann u.a. mit Lizenzen Erwachsene als Zielgruppe erobert, seinen Bankrott verhindert - und damit den Markt erst geschaffen, in den Bluebrixx und Co jetzt mit vorstoßen.
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Re: Umsatz 2024/2025
Playmobil braucht dringend neue Produkte, und damit meine ich nicht das Recycling wie die Barbie-Lizenz, sondern solche die nach dem Motto „Weil eins zum anderen passt“ hergestellt wurden. Das Grundsystem ist da, warum entwickelt man damit nicht weiter?
Einkäufer sehen auch das die Produkte nicht mehr wertig genug für das Geld sind, da diese in ihrer 2. Rolle auch Konsumenten sind, und kaufen weniger oder gar nix mehr.
Das Lego Regalmeter dazugewinnt in den Läden ist kein neues Phänomen, das gibt’s schon mehrere Jahre, warum wacht kein Vertrieb auf?
Ach ja, da ist ne sehr Freundliche Sekretärin, die ihren Status an Dingen bemisst die jeder normalerweise als Quatsch betitelt, anstatt sich über „Ich führe ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“ zu erfreuen.
LG
Lukas
PS: Ich gebe Conny Brandstätter Recht, das Unternehmen existiert nicht mehr lange.
Einkäufer sehen auch das die Produkte nicht mehr wertig genug für das Geld sind, da diese in ihrer 2. Rolle auch Konsumenten sind, und kaufen weniger oder gar nix mehr.
Das Lego Regalmeter dazugewinnt in den Läden ist kein neues Phänomen, das gibt’s schon mehrere Jahre, warum wacht kein Vertrieb auf?
Ach ja, da ist ne sehr Freundliche Sekretärin, die ihren Status an Dingen bemisst die jeder normalerweise als Quatsch betitelt, anstatt sich über „Ich führe ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“ zu erfreuen.
LG
Lukas
PS: Ich gebe Conny Brandstätter Recht, das Unternehmen existiert nicht mehr lange.
Viele Grüße
Der Wällerplaymosammler
Fleisch ist ja bekanntlich ein vegetarisches Produkt das im Laufe eines sogenannten Getreideveredlungsprozess entsteht.
Der Wällerplaymosammler
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Re: Umsatz 2024/2025
Ich wage mal, hier zu widersprechen.
Zum einen: Modellbahn allgemein ist ein Hobby, das einen schleichenden Tod stirbt. Das liegt schon am Vorbild: Früher - vor meiner Zeit - rangierte in der Kreisstadt eine Dampflok einzelne Güterwagen auf die Werkanschlußgleise rund um den Bahnhof. Heute sind diese Gleise rausgerissen; und alle halbe Stunde oder so kommt mal eine langweilige rote Schachtel namens Regionaltriebwagen, hält an und fährt weiter. Kein Betriebsablauf, für den man einen dreistelligen Betrag ausgibt, um ihn nachzuspielen. Zumal die Kinder eher mit dem Elterntaxi als mit der Bahn zur Schule gebracht werden, und die Urlaubsreise macht man mit dem Auto oder mit dem Flugzeug - in Summe also wenig Berührungspunkte mit der Bahn im Alltag.
Darüber hinaus wird die Bahn allgemein assoziiert mit unpünktlichen und undzuverlässigen ICEs. Insgesamt also ein Vorbild, das wenig attraktiv wirkt. Modellbahner sind vor allem diejenigen, die der Dampflok nachtrauern.
Zum anderen: LGB-Schienen sind sehr teuer; der Neupreis einer Geraden (30 cm) beträgt um die 9,- €. Da wird es schnell teuer, wenn der Playmobil-Spielzeugzug etwas weiter fahren soll als nur im Kreis der Zugpackung.
Daher war es, mit Blick auf die Zielgruppe Kinder, 1997 durchaus die richtige Entscheidung von Playmobil, auf RC und günstige Plastikschienen zu setzen.
Und wäre zum Schluß die Zugpackung 5258 so ein Umsatzbringer gewesen, hätte man das Konzept weiterentwickelt, statt es Ende 2017 aufzugeben.
Jetzt die alten Spielzeugzüge wieder rauskramen und durch Digitalisierung noch teurer machen? Die Zielgruppe, die man dadurch erreicht, dürfte so gering sein, daß sich der Aufwand nicht lohnen dürfte...
Zuletzt geändert von JTD am Sonntag 17. Mai 2026, 08:19, insgesamt 1-mal geändert.
Schöne Grüße,
Jörg
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One measure of a man is what he does
when he has nothing to do.
Robert E. Fulton Jr.
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Re: Umsatz 2024/2025
Das ist eine der Enthüllungen des Spiegel-Artikels (der Artikel, der von einigen hier gar nicht erst gelesen oder in der Brisanz nicht verstanden wurde), der jedem ganz brutal vor Augen führen sollte, daß man eigentlich nicht mehr auf eine Wendung beim Absturz von Playmobil hoffen kann.Andi22 hat geschrieben: ↑Samstag 16. Mai 2026, 19:34
Kapitalabzug als Offenbarungseid: Das ist der entscheidende Punkt. Wenn man 1 Milliarde aus der Firma zieht, während man gleichzeitig beim Produkt „spart“ (durch Lizenzen statt eigener Forschung), zeigt das, dass die Führung weder an die Zukunft des Unternehmens glaubt noch den Willen hat, den Kampf gegen die Konkurrenz ernsthaft aufzunehmen. Man schöpft den Wert ab, solange er noch da ist. Wer so handelt, baut keine Weltmarke mehr, sondern wickelt ein Erbe ab.
Re: Umsatz 2024/2025
Junker Jörg hat geschrieben: ↑Samstag 16. Mai 2026, 21:19Ist das bei den Noppensteinen wirklich so? Korrigiere bitte, wo ich irre, aber soweit ich weiß...
...war Lego ein Kindersystemspielzeug ("Markenkern") - und wäre mit der Fokussierung auf diese Zielgruppe beinahe untergegangen;
...hat Lego sich dann u.a. mit Lizenzen Erwachsene als Zielgruppe erobert, seinen Bankrott verhindert - und damit den Markt erst geschaffen, in den Bluebrixx und Co jetzt mit vorstoßen.
Soweit ich weiß, ist Lego in die Krise gerutscht, weil sie sich zu sehr verzettelt hatten. Ich zitiere mal aus dem Wikipedia-Artikel:
"2003 machte das Unternehmen erhebliche Verluste (etwa 180–190 Millionen Euro). Zurückgeführt wurde das auf fatale Fehler im Management, das die klassischen Kinderthemen aufgab, beispielsweise den eingeführten Markennamen Duplo und das klassische Thema Legoland (Stadt). Der Verkauf von Star-Wars- und Harry-Potter-Produkten, die als Modethemen ins Programm genommen wurden und zuerst erfolgreich waren, stagnierte. Als „Rettung“ von Lego erwies sich die von vielen erwachsenen Lego-Fans als nicht Lego-typisch angesehene Bionicle-Serie. Ein Produkt dieser Serie kam unter die zehn meistverkauften Weihnachtsgeschenke in den USA.
Als Reaktion auf die Verluste wurde eine Rückkehr zu bewährten Themen versucht. Wirtschaftlich sichtbare Erfolge zeigten sich bereits im ersten Quartal 2005, als die Verluste auf 13,2 Millionen Euro reduziert werden konnten. (...)
Einen Umschwung brachte Jørgen Vig Knudstorp. Sein Ansatz war: zurück zum Kerngeschäft. Dazu gehörte die Reduktion der über 14.000 Teile auf weniger als die Hälfte (Lego-Sets bestehen zu rund 70 Prozent aus Standardteilen), Wiedereinführung von Duplo und ein klassischeres Redesign der Sets."
Schöne Grüße,
Jörg
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Re: Umsatz 2024/2025
Ich denke nicht das wir aneinander vorbei reden, ich kann auch deine Argumentation nachvollziehen, ich halte sie nur für falsch.
Mann kann sich die guten alten Playmobil-Zeiten zurück sehnen wie man möchte, die kommen nicht wieder und wären auch nicht geblieben mit dem Sortiment aus den guten Zeiten, mit dem wirren Sortiment von heute aber sicher noch viel weniger. Das auf die Lizenzen zu schieben halte ich aber für zu einfach und nicht richtig.
Ich denke genau das Gegenteil ist der Fall, das Unternehmen hat auch schon unter Führung von Brandstätter mit seiner Keine-Lizenzen-Linie den Anschluss verpasst, schon Anfang der Neunziger kam mit Jurassic Park z.B. ein perfekter Kandidat für eine langfristige Themenwelt auf den Markt, Kenner/Hasbro und jetzt Mattel halten diese Lizenz jetzt schon über 2 Jahrzehnte, so schlecht kann das nicht laufen. Starewars, Star Trek, Marvel, Disney, Harry Potter, Here der Ringe, Fahrzeughersteller wie jetzt endlich die letzten Jahre geschehen und endlos viele andere Themen die von unzähligen Unternehmen seit Jahrzehnten ausgeschlachtet werden sind an Playmobil vorbei gezogen während sich der Markt und das Spieleverhalten drastisch verändert hat. Plötzlich wurde das bemerkt und es wurde viel Geld in eine Flut an teils alten und unpassenden Lizenzen gesteckt die dann größten Teils nur halbherzig umgesetzt wurden und nach einer für Lizenzen und für den Aufwand der in neue Formen gesteckt wurde, viel zu kurzen Zeit wieder aufgegeben.
Daher ist meine recht einfache Einschätzung, ohne Lizenzen besteht das Unternehmen nicht am Markt, das alte Spielkonzept "Weil eins zum anderen passt" mit ihrer herausragenden Variabilität durch Steck-System (in Grenzen System-X) hat eben keine Relevanz mehr in den heutigen Spielzimmern, nur damit besteht das Unternehmen eben nicht am Markt, nicht einmal mit einem extrem guten Sortiment wovon wir ja aktuell weit entfernt sind. Wer von den Konkurrenten hat den aktuell ein zusammenhängendes Spielsystem das erfolgreich ist? Lego? Weil man die Steine zusammenstecken kann? Wenn ich mir das riesige Lego-Regal anschaue im Kaufland oder anderswo kann man auch da keinen roten Faden erkennen, funktionieren tut es trotzdem.
Und ganz ehrlich, was bringt der Erhalt der "Kernkompetenz" wenn sie keiner sieht und kauft, was dann zu diesem Punkt führt:
Sehr berechtigte Frage, das weiß wohl keiner so ganz genau. Ich denke die Hoffnung ist tatsächlich über die aktuell ja extreme Offensive den Namen Playmobil möglichst viel zu zeigen, McDonalds, Überraschungseier, Fußball, nie dagewesene Flut an Sonderfiguren... alles Plätze abseits der Spielwarenregale und Spielwarengeschäften was ja grundsätzlich sinnvoll ist. Da scheitert es m.M.n. nur teils an der Umsetzung, teils an der Preispolitik, die Ü-Eier Figuren sind Müll, die Sonderfiguren teils unverschämt teuer, der trotzdem interessierte Kunde der dann im unübersichtlichen Onlineshop sucht wird mit UVP´s bestraft die selbst bei den ständig verfügbaren -20% grenzwertig sind... Da gibt es so viele Baustellen aber...t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 07:17Abgesehen davon, daß das "restliche Sortiment" mehr eine tragikomische Ausrede als ein solides Produkt ist, stellt sich doch mittlerweile die Frage:
Angenommen, man hätte ein optimales Produkt (ob nun Lizenz oder nicht) in der Pipeline:
Wie will Playmobil es denn in der durch die hohen Fixkosten noch verbleibenden Zeit an den Kunden bringen?
Ganz klar ein Wendepunkt, da muss man realistisch sein, das geht dem kalkulierten Ende zu.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 08:18Das ist eine der Enthüllungen des Spiegel-Artikels (der Artikel, der von einigen hier gar nicht erst gelesen oder in der Brisanz nicht verstanden wurde), der jedem ganz brutal vor Augen führen sollte, daß man eigentlich nicht mehr auf eine Wendung beim Absturz von Playmobil hoffen kann.
Die Galerie des Grauens:
MaxEmil's Verbrechen an den Klickys
MaxEmil's Verbrechen an den Klickys
Re: Umsatz 2024/2025
Mir kam es nicht so vor, daß Andi22 behauptet hat, daß Lizenzen per se schlecht sind (so wie Du und Junker Jörg es meines Verständnisses nach hier aufgefaßt hatten), sondern daß man bezüglich seiner Produktpolitik nicht langfristig all seine Eier in das Nest der Lizenzen (und somit der Lizenzgeber) legen sollte.
Re: Umsatz 2024/2025
Denn innerhalb des Unternehmens versteht eigentlich niemand mehr das System.wällerplaymosammler hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 07:48Playmobil braucht dringend neue Produkte, und damit meine ich nicht das Recycling wie die Barbie-Lizenz, sondern solche die nach dem Motto „Weil eins zum anderen passt“ hergestellt wurden. Das Grundsystem ist da, warum entwickelt man damit nicht weiter?
30 Jahre lang trieb Hans Beck die Entwicklung mit einer fast schon autistischen, systematischen Denkweise voran, was ein Bedürfnis nach absoluter Klarheit und Konsistenz im Design mit sich brachte. Dann gelang es Bernhard Hane, diese oft ungeschriebenen Regeln ein weiteres Jahrzehnt lang mehr oder weniger aufrechtzuerhalten, wahrscheinlich indem er sich täglich die Frage stellte: „Was hätte Hans getan?“
Gleichzeitig gab es HOB, der stolz auf eine gut finanzierte und talentierte Entwicklungsabteilung war und auch wusste, wie sehr die Spielzeugbranche von Neuheiten getrieben ist. Gleichzeitig wusste er, dass der Schutz des Systems entscheidend war, und das war einer der Gründe, warum er Lizenzen nicht mochte, da der Lizenzgeber viel Mitspracherecht dabei hat, wie die Produkte aussehen sollen.
Doch nur eine Woche nach der Beerdigung von HOB wurden Lizenzen auf den Tisch gelegt. Im Laufe der Zeit gab auch Geobra seine Strategie auf, intern zu wachsen und Führungskräfte selbst auszubilden, und begann, Mitarbeiter von Hasbro für strategische Positionen zu gewinnen. Wie wir alle wissen, hat Hasbro wirklich keine „Systemspielzeug“-Mentalität. Dort dreht sich alles um Lizenzen und Untermarken, wobei der Fokus weniger auf der Qualität der Spielzeuge liegt als vielmehr darauf, wie man sie vermarktet. Wiltopia, Ayuma, Dino Riders und Duck On Call wurden im Wesentlichen von den Köpfen bei Hasbro ausgeheckt, und man kann deutlich erkennen, wie sehr diese gegen das System verstießen.
In einer nächsten Welle kamen Leute ins Unternehmen, die einen engen Fokus auf Prozessdesign und Unternehmensführung hatten. Das Erste, was diese Leute auf den Tisch brachten, war: Müssen wir wirklich eine 10. Generation von Burgen, eine 9. Generation des klassischen Wohnmobils oder noch ein weiteres Piratenschiff entwerfen? Aus ihrer prozessorientierten Sicht ergab es keinen Sinn, das bereits Vorhandene neu zu erschaffen, und sie verfehlten es zu verstehen, dass diese kontinuierliche Aktualisierung des Sortiments die Marke am Leben und frisch gehalten hatte.
So verschlechterte sich das Verständnis für das System, der Fokus verlagerte sich von einem Spielzeugsystem hin zu stärker isolierten Produktlinien, und es gab neue Führungskräfte, die in Frage stellten, ob das System weiterentwickelt werden sollte.
Re: Umsatz 2024/2025
Gerade mal den Online-Shop von Playmobil (https://www.playmobil.com/de-de/web-shop/) besucht und die Bestseller durchgesehen:
Auf den ersten zehn Seiten finden sich 240 Produkte. Davon sind acht Lizenzprodukte.
Mit anderen Worten: 3,33% der Bestseller sind Lizenzprodukte.
Der Rest sind mehrheitlich Produkte, die dem Retrobereich (hauptsächlich Dollhouse, History, Knights und Western aus dem Plus Katalog) und generell den Systemwelten von Playmobil zugeordnet werden können.
Natürlich mag das bezüglich des Gesamtumsatzes nicht repräsentiv sein, aber man kann so zumindest einen Trend vermuten.
Auf den ersten zehn Seiten finden sich 240 Produkte. Davon sind acht Lizenzprodukte.
Mit anderen Worten: 3,33% der Bestseller sind Lizenzprodukte.
Der Rest sind mehrheitlich Produkte, die dem Retrobereich (hauptsächlich Dollhouse, History, Knights und Western aus dem Plus Katalog) und generell den Systemwelten von Playmobil zugeordnet werden können.
Natürlich mag das bezüglich des Gesamtumsatzes nicht repräsentiv sein, aber man kann so zumindest einen Trend vermuten.
Re: Umsatz 2024/2025
Möglich, nur war davon ja gar nicht die Rede, die Lizenz -Produkte halten sich ja nach wie vor in Grenzen, davon ist sicher das ein oder andere faule Ei dabei aber die Lizenz-Politik Ansicht ist deswegen meiner Meinung nach nicht falsch.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 10:11Mir kam es nicht so vor, daß Andi22 behauptet hat, daß Lizenzen per se schlecht sind (so wie Du und Junker Jörg es meines Verständnisses nach hier aufgefaßt hatten), sondern daß man bezüglich seiner Produktpolitik nicht langfristig all seine Eier in das Nest der Lizenzen (und somit der Lizenzgeber) legen sollte.
Ich habe nicht durchschaut nach was die Produkte bei der Einstellung "Beliebteste Produkte" sortiert sind, daraus etwas abzuleiten halte ich aber für nahezu unmöglich, da sind ganze Themenblöcke wie Die Playmos CDs dazwischen, alle beinander... die Produkte die separat mit dem pinken "Bestseller" Logo versehen sind (20Stück) sind ebenso unglaubwürdigt.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 11:12Gerade mal den Online-Shop von Playmobil (https://www.playmobil.com/de-de/web-shop/) besucht und die Bestseller durchgesehen:
Unter diesen wäre aber auch nur ein Lizenzprodukt, würde theoretisch deine These stützen, wenn daneben aber der FunPark Pickup und die Waschanlage stehen, ist die Glaubwürdigkeit leider aber schon wieder dahin.
Die Galerie des Grauens:
MaxEmil's Verbrechen an den Klickys
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Re: Umsatz 2024/2025
Die Zahlen sind hier vielleicht etwas verzerrt, da die Playmobil-Website viele Sets exklusiv anbietet, die im Handel nicht zu finden sind – und genau diese erzielen in der Rangliste höhere Platzierungen.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 11:12Gerade mal den Online-Shop von Playmobil (https://www.playmobil.com/de-de/web-shop/) besucht und die Bestseller durchgesehen:
Auf den ersten zehn Seiten finden sich 240 Produkte. Davon sind acht Lizenzprodukte.
Mit anderen Worten: 3,33% der Bestseller sind Lizenzprodukte.
Dies gibt aber auch einen kleinen Einblick in die Lizenzstrategie von Geobra. Abgesehen von den Lizenzen für „Asterix“ und „Heidi“ wurden die Lizenzen gezielt ausgewählt, in der Hoffnung, neue Türen zu öffnen, anstatt einen großen Anteil am Standardsortiment einzunehmen.
Beispiele hierfür sind Ghostbusters, Dragons und Scooby Doo, bei denen es vor allem darum ging, endlich auf dem US-Markt Fuß zu fassen. Es stellte sich jedoch heraus, dass es selbst mit namhaften Lizenzen nach wie vor ein fast aussichtsloses Unterfangen ist, die Produkte in die Regale der US-Großhandelsketten zu bringen.
Fußball, WWE und die verschiedenen Auto-Lizenzen dienen ebenfalls nicht dazu, das Standardsortiment in den üblichen Märkten anzukurbeln, sondern dazu, über andere Kanäle ein anderes Publikum anzusprechen.
Und genau darin liegt der Unterschied zu Lego, wo Lizenzen aus verschiedenen strategischen Gründen ausgewählt werden – unter anderem, um sicherzustellen, dass die Konkurrenz sie nicht ergattern kann.
Re: Umsatz 2024/2025
Danke, dem ist nichts hinzuzufügen.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 10:11Mir kam es nicht so vor, daß Andi22 behauptet hat, daß Lizenzen per se schlecht sind (so wie Du und Junker Jörg es meines Verständnisses nach hier aufgefaßt hatten), sondern daß man bezüglich seiner Produktpolitik nicht langfristig all seine Eier in das Nest der Lizenzen (und somit der Lizenzgeber) legen sollte.
Re: Umsatz 2024/2025
Halten ich durchaus für glaubwürdig. Der FunPark Pickup mit Wohnwagen hat ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und die Waschanlage, mit ihrem hohen Spielwert ist nicht umsonst Seite über 20 Jahren im Sortiment.MaxEmil hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 12:17Möglich, nur war davon ja gar nicht die Rede, die Lizenz -Produkte halten sich ja nach wie vor in Grenzen, davon ist sicher das ein oder andere faule Ei dabei aber die Lizenz-Politik Ansicht ist deswegen meiner Meinung nach nicht falsch.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 10:11Mir kam es nicht so vor, daß Andi22 behauptet hat, daß Lizenzen per se schlecht sind (so wie Du und Junker Jörg es meines Verständnisses nach hier aufgefaßt hatten), sondern daß man bezüglich seiner Produktpolitik nicht langfristig all seine Eier in das Nest der Lizenzen (und somit der Lizenzgeber) legen sollte.
Ich habe nicht durchschaut nach was die Produkte bei der Einstellung "Beliebteste Produkte" sortiert sind, daraus etwas abzuleiten halte ich aber für nahezu unmöglich, da sind ganze Themenblöcke wie Die Playmos CDs dazwischen, alle beinander... die Produkte die separat mit dem pinken "Bestseller" Logo versehen sind (20Stück) sind ebenso unglaubwürdigt.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 11:12Gerade mal den Online-Shop von Playmobil (https://www.playmobil.com/de-de/web-shop/) besucht und die Bestseller durchgesehen:![]()
Unter diesen wäre aber auch nur ein Lizenzprodukt, würde theoretisch deine These stützen, wenn daneben aber der FunPark Pickup und die Waschanlage stehen, ist die Glaubwürdigkeit leider aber schon wieder dahin.
Re: Umsatz 2024/2025
Das ist richtig.
Allerdings wird mir aus den Stores und Outlets von Playmobil-Mitarbeitern berichtet, daß dies auch dort der Fall ist.
Natürlich könnte man dann auch wieder argumentieren, daß auch dort die Verkaufszahlen verzerrt sind, weil die Produkte eben nicht im regulären Handel erhältlich sind.
Nur stellt sich dann die Frage, ob diese Verkaufspolitik strategisch nicht ein Fehler war.
