Na dann würde ich mal sagen, daß Sätze wie dieser hier...Andi22 hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 14:13Danke, dem ist nichts hinzuzufügen.t.and.a hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 10:11Mir kam es nicht so vor, daß Andi22 behauptet hat, daß Lizenzen per se schlecht sind (so wie Du und Junker Jörg es meines Verständnisses nach hier aufgefaßt hatten), sondern daß man bezüglich seiner Produktpolitik nicht langfristig all seine Eier in das Nest der Lizenzen (und somit der Lizenzgeber) legen sollte.
...vielleicht unglücklich einseitig formuliert sindAndi22 hat geschrieben: ↑Freitag 15. Mai 2026, 00:37Lizenzen sind ein Pflaster, keine Heilung. Sie verlagern das Problem lediglich in die Zukunft und schmälern die langfristige Rentabilität, während die grundlegende Schwäche – das Scheitern bei der Befriedigung originärer Kundenbedürfnisse – unberührt bleibt.
An dieser Stelle...
...sehe ich tatsächlich einen klassischen Nachteil für Playmobil, stimmt. Zumal - zumindest sofern man dem "Held der Steine" glauben darf - Lego einen nicht unerheblichen Teil seiner Lizenzidentität durch Aufkleber erzeugt.Andi22 hat geschrieben: ↑Sonntag 17. Mai 2026, 02:17Bei dem Vergleich Playmobil vs. Lego muss man auch einmal anmerken, dass dieser aus betriebewirtschaftlicher Sicht hinkt, weil hier mit ungleichen Waffen gekämpft wird. Während Lego für ein Lizenzthema kaum neue Spritzgussformen produzieren muss, weil die Steine immer die gleichen sind und es höchstens einer sehr überschaubaren Anzahl an Spezialteilen bedarf, muss Playmobil bei Lizenzthemen für fast alles eine neue Form herstellen, die man hinterher nie wieder gebrauchen kann.
Zugleich war Playmobil auch schon mal kreativer, was die Mehrfachnutzung einiger Formen anging. Für den "guten, alten" Bus z.B. gab's Einsätze als KTW, Schulbus, Ü-Wagen... . Das Lizenzprodukt VW-Bulli bietet grundsätzlich ähnliche Chancen, die aber konsequent nicht genutzt werden.
jj:
