Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
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Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
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https://www.heise.de/news/Ehemaliges-Pl ... 03432.html
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homo ludens
Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
„In den nächsten Jahren wird die Horst-Brandstätter-Gruppe einen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau des Campus investieren.“
Sie planen also, fast so viel in ihr „Rechenzentrum“ zu investieren wie ihr derzeitiger Jahresumsatz beträgt? Sehr interessant, denn für das Spielzeugprodukt selbst stehen schlichtweg keine Entwicklungsgelder mehr zur Verfügung, um etwas Neues zu schaffen.
Angesichts der völlig fehlenden Erfahrung von Geobra mit dieser Art von technologischer und finanzieller Zusammenarbeit gehe ich nicht davon aus, dass das Projekt wirklich in Gang kommt.
Sie planen also, fast so viel in ihr „Rechenzentrum“ zu investieren wie ihr derzeitiger Jahresumsatz beträgt? Sehr interessant, denn für das Spielzeugprodukt selbst stehen schlichtweg keine Entwicklungsgelder mehr zur Verfügung, um etwas Neues zu schaffen.
Angesichts der völlig fehlenden Erfahrung von Geobra mit dieser Art von technologischer und finanzieller Zusammenarbeit gehe ich nicht davon aus, dass das Projekt wirklich in Gang kommt.
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Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
Resinberg hat geschrieben: Mittwoch 28. Oktober 2026, 18:08 „In den nächsten Jahren wird die Horst-Brandstätter-Gruppe einen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau des Campus investieren.“
Sie planen also, fast so viel in ihr „Rechenzentrum“ zu investieren wie ihr derzeitiger Jahresumsatz beträgt? Sehr interessant, denn für das Spielzeugprodukt selbst stehen schlichtweg keine Entwicklungsgelder mehr zur Verfügung, um etwas Neues zu schaffen.
Angesichts der völlig fehlenden Erfahrung von Geobra mit dieser Art von technologischer und finanzieller Zusammenarbeit gehe ich nicht davon aus, dass das Projekt wirklich in Gang kommt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es ein "eigenständiger Zweig", das bedeutet auch, dass hier nicht die Entwicklungsgelder für die Playmobil-Entwicklung genutzt werden, sondern andere Resourcen ausgeschöpft werden - möglicherweise staatliche Fördergelder.
Man muss doch nicht immer alles schlecht reden.
Wer weiß, wenn die Vermarktung funktioniert, wird dort ein neuer Wirtschaftssektor entstehen, was ebenso Arbeitsplätze bedeutet.
Gruß Ute
Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
PM von Playmobil bitte genau lesen, da steht alles Wichtige drin. Ausgangslage ist die große Nachfrage nach Rechenzentren weltweit für KI. Ob KI weiter wachsen darf oder doch wieder zurechtgestutzt und beschränkt wird, wird global gerade heftig diskutiert. Die Brandstätter Group schaut natürlich, wo man mit was gut Geld verdienen kann. Grundstück vorhanden, Nachfrage nach Rechenleistung extrem hoch. Da hat man Hoffnung auf gute Chancen Gewinn zu erwirtschaften.
Der Campus ist in vier kluge Teile aufgeteilt. Und für das eigene RZ hat man angeblich ein erfahrenes Team. Schau 'mer mal, wie der Bayer sagt. Der Franke vermutlich weniger?
Vielleicht heißt es irgendwann mal "Ach, die von Playmobil haben doch auch mal Spielzeug produziert?" "Ja, aber das ist schon lange her und war nicht mehr zeitgemäß."
Der Campus ist in vier kluge Teile aufgeteilt. Und für das eigene RZ hat man angeblich ein erfahrenes Team. Schau 'mer mal, wie der Bayer sagt. Der Franke vermutlich weniger?
Vielleicht heißt es irgendwann mal "Ach, die von Playmobil haben doch auch mal Spielzeug produziert?" "Ja, aber das ist schon lange her und war nicht mehr zeitgemäß."
Trage seit 1975 Playmobil im Herzen.
Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
Das ist wahrscheinlich ohnehin die derzeitige Strategie; in der Führungsetage herrscht allgemein die Meinung, dass Playmobil als physisches Spielzeug ein Szenario mit einem Ablaufdatum ist. Die Verkaufszahlen sind bis heute weiterhin rückläufig.benbey hat geschrieben: Mittwoch 28. Oktober 2026, 23:40 Vielleicht heißt es irgendwann mal "Ach, die von Playmobil haben doch auch mal Spielzeug produziert?" "Ja, aber das ist schon lange her und war nicht mehr zeitgemäß."
Sie haben Lars Wagner zurückgeholt, um die Marke Playmobil in eine digitalere Richtung zu lenken, aber es ist noch nicht wirklich klar, wie genau sie das bewerkstelligen könnten – und selbst dann, ob es überhaupt funktioniert...
In der Zwischenzeit haben sie beschlossen, ihr Geld anderweitig zu investieren, und natürlich sind Rechenzentren der neue Goldrausch. Das ist zwar keine schlechte geschäftliche Entscheidung, aber es zeigt doch, wo ihre Interessen für die Zukunft liegen – und Investitionen, um dem Spielzeug zu seinem früheren Glanz zu verhelfen, gehören nicht mehr dazu.
Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
Zwei Dinge zur Korrektur.Playmo-family hat geschrieben: Mittwoch 28. Oktober 2026, 19:07 Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es ein "eigenständiger Zweig", das bedeutet auch, dass hier nicht die Entwicklungsgelder für die Playmobil-Entwicklung genutzt werden, sondern andere Resourcen ausgeschöpft werden - möglicherweise staatliche Fördergelder.
Wer weiß, wenn die Vermarktung funktioniert, wird dort ein neuer Wirtschaftssektor entstehen, was ebenso Arbeitsplätze bedeutet.
Geobra (NICHT Playmobil) bietet nichts anderes als Fläche im vorhandenen Werk mit bereits vorhandenen Logistikanschlüssen zur Pacht an.
Damit das Ganze irgendwie attraktiv aussieht haben sie eine Vereinbarung mit dem Energieversorger getroffen damit jederzeit 100MegaWatt bereit stehen.
Da derzeit sowieso ein überhöhter Bedarf an Energie vorhanden ist werden Energiekosten weiter steigen. Das zahlen "Wir" somit alle.
Einen Nutzen davon haben nur wenige.
Womit wir bei den Arbeitsplätzen als Punkt zwei sind:
Es muss sich keine Firma Vorort niederlassen. Einen Server betreibe ich von überall auf der Welt. Beim Serverstandort interessieren mich nur die Kosten, nicht das Klima, nicht die Umwelt, nicht das politische und religiöse Umfeld und auch nicht die Menschen dort.
MitarbeiterInnen brauche ich in einem Rechenzentrum so gut wie keine.
Das Werk steht ja schon und an der dort abfallenden Wärme sind bereits genug interessiert, sodass sie auch das Servicepersonal mitbringen.
In der Umgebung wird also nichts besser. Im Staatshaushalt damit auch nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Lediglich für ein paar wenige "Entscheider" wird es sich auszahlen.
Ganz Allgemein:
Menschliche Arbeitskraft wird mehr und mehr überflüssig. Wir werden mehr und mehr zum Kostenfaktor mit sehr geringem Nutzen.
Das bedeutet für "uns" das die Löhne nicht mehr eingefordert werden können, während die Lebenserhaltungskosten nur noch ein Spielball im Finanzsystem sind den ein paar Reiche (der Name ist Programm) sich zu nutze machen.
Keine Handbreit den Faschisten
Re: Playmobil-Stammwerk weicht Hochleistungsrechenzentrum
tccde hat geschrieben: Donnerstag 29. Oktober 2026, 09:48Zwei Dinge zur Korrektur.Playmo-family hat geschrieben: Mittwoch 28. Oktober 2026, 19:07 Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es ein "eigenständiger Zweig", das bedeutet auch, dass hier nicht die Entwicklungsgelder für die Playmobil-Entwicklung genutzt werden, sondern andere Resourcen ausgeschöpft werden - möglicherweise staatliche Fördergelder.
Wer weiß, wenn die Vermarktung funktioniert, wird dort ein neuer Wirtschaftssektor entstehen, was ebenso Arbeitsplätze bedeutet.
Geobra (NICHT Playmobil) bietet nichts anderes als Fläche im vorhandenen Werk mit bereits vorhandenen Logistikanschlüssen zur Pacht an.
Damit das Ganze irgendwie attraktiv aussieht haben sie eine Vereinbarung mit dem Energieversorger getroffen damit jederzeit 100MegaWatt bereit stehen.
Da derzeit sowieso ein überhöhter Bedarf an Energie vorhanden ist werden Energiekosten weiter steigen. Das zahlen "Wir" somit alle.
Einen Nutzen davon haben nur wenige.
Womit wir bei den Arbeitsplätzen als Punkt zwei sind:
Es muss sich keine Firma Vorort niederlassen. Einen Server betreibe ich von überall auf der Welt. Beim Serverstandort interessieren mich nur die Kosten, nicht das Klima, nicht die Umwelt, nicht das politische und religiöse Umfeld und auch nicht die Menschen dort.
MitarbeiterInnen brauche ich in einem Rechenzentrum so gut wie keine.
Das Werk steht ja schon und an der dort abfallenden Wärme sind bereits genug interessiert, sodass sie auch das Servicepersonal mitbringen.
In der Umgebung wird also nichts besser. Im Staatshaushalt damit auch nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Lediglich für ein paar wenige "Entscheider" wird es sich auszahlen.
Ganz Allgemein:
Menschliche Arbeitskraft wird mehr und mehr überflüssig. Wir werden mehr und mehr zum Kostenfaktor mit sehr geringem Nutzen.
Das bedeutet für "uns" das die Löhne nicht mehr eingefordert werden können, während die Lebenserhaltungskosten nur noch ein Spielball im Finanzsystem sind den ein paar Reiche (der Name ist Programm) sich zu nutze machen.
Eine kleine Korrektur zur Korrektur:
In Deutschland sollen aufgrund der von dir genannten Punkte die Kommunen über die Gewerbesteuer verstärkt von den Rechenzentren durch einen Zerlegungsprozess daran Anteil haben. Somit dürfte immerhin ein bisschen der öffentliche Haushalt davon profitieren.
